﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?><Search><Pages Count="148"><Page Number="1"></Page><Page Number="2">0</Page><Page Number="3"></Page><Page Number="4">impressum postfach 1652 87622 füssen www.frehner-consulting.de info@frehner-consulting.de telefon: 08362 9146-19 fax: 08362 9146-16 redaktionsleitung ulrike martin texte uli meyer anzeigenleitung roxana reyes gestaltung agentur freygeist ein produkt der frehner consulting gmbh deutschland. nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher genehmigung der frehner consulting. stand: januar 2010 bildnachweis dieter reinhardt – 6 (2), 20 (o.), 21 (l.), 24 (3), 33 (u.), 38 (r.), 73 (u.), 74 (o.), 75 (u.l.), 76 (2), 77 , 78 (2), 80 (o.l.), 83 (u.), 90 (u.), 91 (u.), 99, 105 (l, o.r.), 107 (r.), 114 (u.l.), 121; wolfgang quednau – 5, 80 (o.r.), 81, 88, 89, 91 (o.), 92 (u.), 94 (o.), 108 (r.), 109 (l.); dr. wolfgang sternberger – 7 (3), 25 (r.), 26, 79 (o.l., u.), 85, 94 (u.), 100 (r.); fotodienst imago – 6, 23, 72 (u.), 74 (u.), 75 (o.), 84, 104 (l.); agentur horstmüller – 16, 19, 71 (u.), 102 (l.), 114 (o.r.); archiv andreas haag – 6, 9, 70, 71 (o.), 96; uli meyer – 27 (u.), 34 (l.), 35 (r.), 57 , 104 (2); berliner hc – 28, 82, 83 (o.), 87; bruno lawnicak – 63 (r.), 68 (u.), 115 (2), 126; dha/a. schirle – 64, 68 (o.), 69 (o.), 100 (l.); hanspeter detmer – 21 (r.), 112 (o.r.); privat/ohne quellenangabe – 6 (2), 7 (3), 13, 14, 15, 18, 20 (u.), 25 (u.), 33 (2o.), 58, 69 (u.), 72 (o.), 93 (o.), 98, 102 (m.), 105 (u.r.), 107 (l.), 109 (r.), 113 (2 u.), 114 (u.r.) titelbild – dhb frehner consulting gmbh deutschland unternehmensberatung für public relations deutscher hockey-bund e.v. am hockeypark 1 41179 mönchengladbach telefon: 49 2161 30772-0 fax: 49 2161 30772-20 www.hockey.de info@deutscher-hockey-bund.de herausgeber, marketing und verlag: hans baumgartner – 75 (u.r.), 102 (r.); wolfgang mrziglod – 22, 37 (o.); buch „hockey in deutschland“ – 6, 10 (2), 12 (2), 29, 30, 59, 60, 61, 62, 63 (l.), 90 (o.), 97 (l.), 103 (2); dhb-archiv – 11, 27 (m.), 32, 35 (l.), 93 (u.), 110, 114 (o.l.); dhsv-archiv – 48, 50, 51 (2), 52, 53, 54 (2); agentur schirner – 17; friedhelmmädje–34 (r.); michael schmidt – 36; schaﬀt – 37; jürgen gomolla – 38; andré sirch – 39; michael nickels – 55 (2); claus bergmann – 56; klaus höcker – 65; harald gerwig – 66 (l.); jörg müller – 66 (r.); uli bergmann – 67; walther lonnes – 73 (o.) bastian dittbrenner –79; agentur witters – 80 (u.); norbert meise – 86; robin klöppel – 92 (o.); willi schwanke – 95 (u.); gabriele fromm–108 (l.); firo/ralf ibing – 112 (u.); fritz karl – 113 (o.l., m.); peter münch – 113 (o.r.); bundespräsidialamt – 112 (o.l.);</Page><Page Number="5">3 inhaltsverzeichnis impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 2 inhaltsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 3 vorwort des präsidenten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 5 impressionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 6 100 jahre - 100 stationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 8 die geburtsstunde des dhb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 28 die dhb-präsidenten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 30 bundestag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 36 entwicklung der regionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 40 neubeginn nach 45 jahren trennung . . . . . . . . . . . . . seite 50 die nationalen wettbewerbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 58 die internationalen erfolge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 70 eine starke familie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 82 jugendarbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 88 schiedsrichter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 96 mit viel kunststoﬀ zu neuen künsten . . . . . . . . . . . . . seite 102 spielfeld-revolution kunstrasen . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 105 hockey forever . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 108 in bildern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 112 statistik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 116 medaillengewinne deutscher nationalteams . . . . . . . . . . . . . . . . seite 116 länderspielbilanz der herren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 118 länderspielbilanz der damen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 119 länderspielbilanz der ddr-nationalteams . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 120 dhb-nationalspieler herren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 121 dhb-nationalspieler damen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 125 dhsv-nationalspieler herren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 128 dhsv-nationalspieler damen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 130 internationale titelgewinne deutscher vereine . . . . . . . . . . . . . . . seite 131 deutsche meister im feldhockey . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 132 deutsche meister im hallenhockey . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 134 feldhockeymeister der ddr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 136 hallenhockeymeister der ddr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 137 nationale pokale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 139 ehrenpräsidenten und ehrenmitglieder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 141 mitgliederstatistik des dhb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . seite 142 8 8 50 70 88 116 30</Page><Page Number="6"></Page><Page Number="7">vor genau 100 jahren trafen in bonn einige enthusiasten zusammen, um dem sport, den sie mit freude bereits damals ausübten, eine organisatorische form zu geben. sie gründeten den deutschen hockey-bund. keine drei monate später, am 26. märz 1910, fand dann in hamburg der erste ordentliche bundestag unse-res verbandes statt. die deutsche hockeyfamilie hat dieses jubiläum zum anlass genommen, vom bundestag immai 2009 in leip-zig bis zum 26. märz 2010 ein jubiläumsjahr zu feiern, in dem alle facetten unseres sports entsprechend gewür-digt wurden und werden. in dieses jubiläumsjahr ﬁelen die deutschen meis-terschafts-endrunden der damen und herren auf dem feld und in der halle in düsseldorf, mannheim und ber-lin, das elternhockey-festival und die zentralen deut-schen jugend-endrunden auf dem feld in mönchen-gladbach sowie die internationalen auftritte unserer nationalmannschaften bei den bdo hamburg masters der herren sowie bei den eurohockey hallen-europa-meisterschaften der damen in duisburg. die vielfalt unseres verbandes mit weit über 75.000 aktiven spielern und den mitgliedern der vielbeschwo-renen hockeyfamilie kommt in der ihnen und euch vor-liegenden chronik eindrucksvoll zum ausdruck. sie belegt mit hintergrundgeschichten und historischen zeit-dokumenten, dass von beginn an bis heute neben dem sportlichen wettstreit immer auch familie und freund-schaft im vordergrund der hockeyaktivitäten standen. unser sport ist einzigartig, da er von beiden ge-schlechtern über die generationen von ganz jung bis ins hohe alter betrieben wird, eine bereits 100-jährige tra-dition im olympischen kalender hat, frei ist von doping-skandalen und sich bis zum heutigen tag eine immer noch aktuelle wertewelt erhalten hat, in der fairness, sportlichkeit und leistungsbereitschaft eine ganz große liebe freunde und partner des deutschen hockeysports, 5 vorwort des präsidenten 31. dezember 2009 stephan abel präsident deutscher hockey-bund rolle spielen. mit stolz dürfen wir uns als den mit ab-stand erfolgreichsten olympischen ballsport-verband deutschlands bezeichnen. ich wünsche allen lesern viel vergnügen beim stö-bern in der historie unseres verbandes und danke allen, die an der erstellung dieses zeitdokumentes beteiligt waren, aber insbesondere uli meyer ganz herzlich für dieses buch, das in keinem hockey-haushalt fehlen darf. auf weitere 100 erfolgreiche jahre.</Page><Page Number="8">6</Page><Page Number="9">7</Page><Page Number="10">100 jahre – 100 stationen 1909 - 1928 8 31. 1. 1909: während einer internationalen ho-ckeywoche in bonn wird der deutsche hockey-bund gegründet. 6. 3. 1910: beim 1. bundestag in hamburg konsti-tuiert sich der dhb oﬃziell. als erster vorsitzender des verbandes wird kurt doerry (berliner hc) gewählt. 1. 5. 1910: das erste herren-länderspiel nach ver-bandsgründung geht in frankfurt/main mit 0:4 gegen england verloren. 7 . 10. 1911: in köln erscheint die erste ausgabe einer fachzeitung mit dem titel „deutsche hockey zei-tung“ und fast zur gleichen zeit auch das buch „land-hockey“ des dhb-vorsitzenden und sportjournalisten kurt doerry als erste fachliteratur für „alle anhänger des mächtig aufblühenden hockeysports“ (vorwortauszug). 1913: erste ausspielung des silberschildes als po-kalwettbewerb für regionalauswahlmannschaften, über viele jahre unumstritten bedeutendster wettstreit im deutschen hockey. titelabbildung des ersten deutschen buches über den hockeysport. autor des im november 1911 erschienenen 100-seiten-werks ist kein geringerer als der amtierende dhb-präsident kurt doerry. erste dhb-auswahl am 21. mai 1910: (von links, hinten) dauelsberg, e. menke, rosenbaum, ebert, doerry, glimmann, brehm, lüh-mann, (vorn) f. diederichsen, c. menke, r. diederichsen.</Page><Page Number="11">30. 5. 1914: georg berger (berliner hc) wird beim 5. bundestag in münchen zum dhb-vorsitzenden gewählt. 31. 5. 1919: neuaufteilung des dhb in sieben re-gionalverbände als folge der politisch-geographischen veränderung deutschlands nach ende des 1. weltkrie-ges. der 6. bundestag in leipzig beschließt auch eine satzung, die den dhb als „zusammenschluss von deut-schen hockeyvereinen“ deﬁniert. 7 . 1. 194: in paris wird der welthockeyverband „fé-dération internationale de hockey sur gazon“ von sie-ben nationalen verbänden gegründet. der dhb tritt erst vier jahre später, im märz 1928, der fih bei, um an den olympischen spielen 1928 teilnehmen zu können. 6. 5. 198: erste olympische medaille für den dhb. bei den spielen in amsterdam gewinnt die deut-sche herrenmannschaft das spiel um platz 3 und damit bronze. olympianeuling indien holt gold und läutet eine einmalige serie von 32 jahren ohne niederlage und mit sechs olympiasiegen in folge ein. 4. 6. 198: an die spitze des dhb wird beim 15. bundestag in berlin georg evers (berliner hc) gewählt. erstmals gibt es mit kaete eggers auch eine damenwar-tin im bundesverband. 9 mai 1928: die von mittelläufer und kapitän theo haag (links) geführte deutsche nationalmannschaft gewinnt bei den olympischen spielen in amsterdam mit platz 3 die erste olympische medaille für den dhb.</Page><Page Number="12">100 jahre – 100 stationen 1930 - 1948 10 30. 11. 1930: in köln ﬁndet das erste länderspiel deutscher damen statt. australien wird mit 3:2 geschla-gen. 1933: nach der „machtergreifung“ der nationalso-zialisten in deutschland werden auch sämtliche sport-organisationen zu einer neuordnung gezwungen. es gilt das führerprinzip, das demokratisch gewachsene struk-turen in vereinen, landes- und bundesverbänden ab-löst. von oben verordnet wird per „gleichschaltung“ auch eine einheitssatzung, um die ns-ideologie durch-zusetzen. „nichtarische und marxistische persönlich-keiten“ werden systematisch aus dem vereinsleben ausgegrenzt. der 18. bundestag am 22. oktober in berlin beschließt die abtretung sämtlicher rechte und pﬂich-ten des dhb an den reichssportführer, der wiederum einen „führer des deutschen hockeysports“ einsetzt. als solcher führt zunächst der bisherige dhb-vorsitzende evers die verbandsarbeit weiter, von 1937 an willy jäger. 1935: als gegenstück zum silberschild der herren wird der eichenschild für damenauswahlmannschaften der regionen gestiftet und startet mit den vorrunden-spielen für das finale 1936. die hamburger dhb-damenwartin miken galvao (rechts) stif-tet 1935 den eichenschild. das erste deutsche damen-nationalteam am 30.11.1930: (von links, hinten) v. lautz, mauritz-reinfrank, böninger, t. haﬀ, menges, e. schmidt, nielsen, nagel, schiedsrichterin, (vorn) a. rothe, teichmann, c. voß.</Page><Page Number="13">10. 8. 1936: als erster (und bis in die gegenwart einziger) deutscher wird georg evers in berlin zum prä-sidenten des hockeyweltverbandes fih gewählt. 15. 8. 1936: beim hockeyturnier der xi. olympi-schen spiele in berlin erreicht die deutsche mannschaft das finale, muss sich jedoch den übermächtigen indern vor über 20.000 zuschauern klar mit 1:8 beugen. mai 1937: erster deutscher feldhockeymeister der herren wird der berliner sc. die einführung einer oﬃ-ziellen dm war von dhb-gründung an bei vereinen und funktionären eher verpönt, wurde aber im herbst 1936 von der fachamtsleitung auf anordnung des reichs-sportführers ab dem spieljahr 1936/37 angeordnet. während des krieges ﬁnden bis 1944 „deutsche kriegs-meisterschaften“ statt. 15. 1. 1938: fachamtsleiter willy jäger verkündet nach einer führerratstagung die „endgültige auﬂösung“ des dhb, der zuletzt nur noch als „kameradschaftliche verbindung“ bestand, um internationale verbindungen aufrecht zu erhalten. 1939: das fachamt hockey beschließt die austra-gung einer deutschen meisterschaft auch für damen-mannschaften, erster meister wird 1940 rot-weiß berlin. 1947: die ersten neu- und wiedergründungen der landesverbände beginnen. 13. 3. 1948: in hannover ﬁndet ein erstes treﬀen nach kriegsende zur neuorganisation und wiederaufbau des dhb statt. 11 georg evers, 1928 zum dritten präsidenten des dhb gewählt, erklimmt 1936 als einziger deutscher den präsidentenstuhl im welthockeyverband fih.</Page><Page Number="14">100 jahre – 100 stationen 1948 - 1960 8. 10. 1948: gründung der sparte hockey im deut-schen sportausschuss, der dachorganisation des sports in der sowjetischen besatzungszone. zehn jahre später wird daraus der deutsche hockey-sportverband der ddr. 10. 1. 1949: in köln wird der deutsche hockey-bund wiedergegründet und paul reinberg (eilbeker hc hamburg) zum ersten nachkriegspräsidenten des dhb gewählt. 1950: die jährliche ausspielung von deutschen meistern im feldhockey für damen- und herrenvereins-mannschaften wird im dhb wieder aufgenommen. 1 paul reinberg wird 1949 in köln zum ersten nachkriegspräsi-denten des dhb gewählt. länger als jeder andere steht der hanseat dem verband vor. mannschaftsführer hugo budinger auf dem siegerpodest. platz 3 bei den olympischen spielen 1956 bringt dem dhb eine bronzemedaille ein. april 1951: der dhb wird wieder in die fih aufge-nommen. ab 1.1.1951 treten in deutschland die regeln der fih von 1949 in kraft. 30. 9. 1951: der dhb erhält mitgliedsstatus im ei-genständigen damen-weltverband ifwha (international federation of women's hockey associations). 6. 9. 195: hallenhockey bekommt bei einem au-ßerordentlichen bundestag in bad homburg die oﬃzielle anerkennung. 7 . 11. 1954: in frankfurt ﬁndet das erste länderspiel einer deutschen jugend-nationalmannschaft statt. die u21-auswahl besiegt jugoslawien mit 6:2.</Page><Page Number="15">4. 1. 1954: erstmals bricht eine deutsche natio-nalmannschaft nach asien auf. die rundreise durch pa-kistan, mit zahlreichen spielen gegen die dortige landesauswahl als auch distriktteams, dauert einen monat und ist damit die bis in die gegenwart zeitlich längste dienstfahrt einer dhb-delegation. 6. 1. 1956: die deutsche herren-nationalmann-schaft wird in melbourne überraschend dritter des olym-pischen hockeyturniers und holt die dritte olympia-medaille für den dhb. oktober 1959: mit einem großen internationalen turnier feiert der dhb in münchen sein 50-jähriges be-stehen. zehn nationalteams, darunter olympiasieger in-dien, sind eine woche lang am start. deutschlands herren bleiben unbesiegt, aber ein turniersieger wird nicht ausgespielt. 5. 6. 1960: innerdeutsche ausscheidung um die be-setzung des deutschen hockeyteams für die olympi-schen spiele in rom. die favorisierte mannschaft des dhb hat mit der ddr-auswahl des dhsv größte mühe und kann sich erst im vierten spiel in jena durchsetzen. 13 einmarsch der mannschaften ins jenaer ernst-abbe-stadion zur innerdeutschen olympiaausscheidung 1960. das favorisierte west-team (links), 3:0-sieger im kölner hinspiel, verliert gegen die ostdeutschen gastgeber (rechts) das erste spiel in jena mit 1:4, kann sich aber nach einem 0:0 in köln dann mit einem 3:0-sieg wieder in jena doch noch durchsetzen.</Page><Page Number="16">100 jahre – 100 stationen 1962 - 1969 februar 196: erste deutsche hallenmeister des dhb werden skg frankfurt (damen) und berliner hc (herren). der bundestag 1961 in stuttgart hatte den be-schluss zur einführung von deutschen hallenmeister-schaften gefasst. 17 . 9. 1963: dhb-damenwartin bärbel kolbenschlag (würzburg) wird als erste deutsche zur präsidentin des 1927 gegründeten damen-welthockeyverbandes ifwha gewählt. januar 1964: das deutsche herrenhockey-natio-nalteam wird vom vizekanzler erich mende als „mann-schaft des jahres“ ausgezeichnet. etwas überraschend ist die jährliche wahl (seit 1947) der deutschen sport-journalisten 1963 auf die dhb-auswahl gefallen. deut-lich klarer indes werden in den folgejahren vier weitere male hockeymannschaften an die spitze gewählt: allen hockey-olympiasiegern 1972, 1992, 2004 und 2008 wi-derfährt die huldigung im kursaal von baden-baden. 5. 7 . 1964: sportliche revanche: bei der nächsten innerdeutschen olympiaausscheidung setzt sich dies-mal die dhsv-auswahl durch. die ostdeutschen machen ihren triumph über die erneut favorisierten westdeut-schen im vierten spiel in west-berlin durch ein 2:2 per-fekt. ungeschlagen und mit platz 5 spielt die dhsv-mannschaft in tokio ein bemerkenswertes turnier. 3. 10. 1964: mit walter schinner (hamburg) leitet erstmals ein deutscher schiedsrichter ein olympisches endspiel. in tokio ist der hanseat unparteiischer des asiatischen finals zwischen indien und pakistan (1:0). 1. 3. 1966: zuschauerrekord: 58.000 besucher im londoner wembley-stadion sehen den 2:1-erfolg der englischen damen im „match of the year“ gegen die dhb-auswahl. 14 der legendäre tempel des englischen fußballsports, das londoner wembley-stadion, ist am 12. märz 1966 schauplatz des „match of the year“ der hockeydamen von england (helle trikots) und deutschland. 58.000 zuschauer bilden eine prächtige kulisse.</Page><Page Number="17">8. 4. 1967: dr. adolf kulzinger (mannheimer hc) wird beim zehnten nachkriegs-bundestag in hamburg zum fünften dhb-präsidenten gewählt. sein vorgänger paul reinberg, mit 18 amtsjahren dienstältester präsi-dent der dhb-geschichte, empfängt als erste person die ehrenpräsidentschaft des verbandes. september 1967: in leverkusen geht auf drei plätzen, mit 60 spielen und 19 nationen das größte welt-turnier des internationalen damenverbandes ifwha über die bühne. 17 . 10. 1968: im rahmen des olympischen hockey-turniers kommt es in mexiko-city zum einzigen oﬃziellen länderspiel zwischen den beiden deutschen verbänden, 15 das die dhb-auswahl mit 3:2 gewinnt. am ende belegt das hockeyteam der bundesrepublik den vierten platz, die ddr wird elfter. das (magere) ergebnis dieser spiele führt in der ddr zum so genannten „leistungssportbe-schluss“, der die ost-hockeyspieler von der teilnahme an weiteren internationalen meisterschaften aus-schließt. september 1969: startschuss für die neu gegrün-dete feldhockey-bundesliga der herren. in diesem jahr ﬁnden erstmals auch nationale feld- und hallenmeister-schaften für a-jugendmannschaften statt. weitere ju-gendaltersklassen nehmen in den folgejahren den dm-wettbewerb auf. im september 1967 ist die damenhockeywelt zu gast in leverkusen. mit 19 mannschaften aus allen kontinenten wird das sechstä-gige weltturnier das größte in der geschichte der ifwha.</Page><Page Number="18">100 jahre – 100 stationen 1970 - 1975 18. 1. 1970: als erstes nicht-asiatisches national-team gewinnen die deutschen herren im indischen bombay ein großes internationales tur-nier auf asiatischem boden. 7 . 9. 1970: die erste eu-ropameisterschaft endet mit einem triumph für die deut-schen herren. in brüssel schla-gen sie im endspiel die niederlande mit 3:1. 1971: hockey führt oﬃ-zielle weltmeisterschaften ein. die fih veranstaltet im okto-ber in barcelona ihr erstes wm-turnier für herren (pre-mierensieger wird pakistan; deutschland fünfter), schon knapp zwei monate vorher geht die wm-premiere der damen des eigenständigen weltverbandes ifwha in auck-land über die bühne. hier sie-gen die niederländerinnen vor deutschland. 16 spielführer carsten keller hält im brüsseler heysel-stadion voller stolz die neue silber-trophäe des ersten europa-meisters in die höhe, die er von prinz albert i. von belgien über-reicht bekommen hatte. links vorn der belgische präsident des welthockeyverbandes fih, rené g. frank.</Page><Page Number="19">10. 9. 197: deutschland feiert sein erstes hockey-olympiagold. bei den spielen in münchen schlägt die deutsche mannschaft im endspiel weltmeister und ti-telverteidiger pakistan durch ein strafeckentor von mi-chael krause mit 1:0. erstmals seit 1920 (england) kommt damit ein hockey-olympiasieger nicht aus indien oder pakistan. 16. 1. 197: die hallen-bundesliga der herren, vom bundestag 1971 beschlossen, nimmt ihren spielbe-trieb auf. 6. 5. 1973: beim 13. bundestag in wuppertal setzt sich jürg schaefer (sc frankfurt 1880) in einer stichwahl knapp gegen eberhard nöller durch und wird zum sechs-ten dhb-präsidenten gewählt. . 9. 1973: erste wm-medaille für die deutschen herren: bei der 2. weltmeisterschaft in amsterdam wer-den sie dritter. . . 1974: deutschlands herren gewinnen die erste hallen-europameisterschaft in berlin und starten damit zugleich eine beeindruckende siegesserie. bis 2008 (endspiel-niederlage gegen russland) holen sie zwölf hallen-em-titel in folge. 6. 1. 1975: auch die damen machen den gewinn der weiblichen hallen-em-premiere in arras zum start-schuss einer weiteren erfolgsgeschichte für den dhb. von 14 bis in die gegenwart ausgespielten damen-hal-len-europameisterschaften gewinnen sie 13. lediglich england kann 1996 die deutsche serie unterbrechen. 19. 7 . 1975: das allererste hockey-länderspiel auf kunstrasen bestreiten in montreal deutschland und kenia im rahmen des vorolympischen turniers. die dhb-herren gewinnen das acht-nationen-turnier genau ein jahr vor den spielen in kanada. 17 die ersten deutschen olympiasieger am 10. september 1972: (von links) kaessmann, baumgart, klaes, peter, trump, freise, krause, dröse, vos, thelen, rott, kraus, (verdeckt) mannschaftsführer keller.</Page><Page Number="20">100 jahre – 100 stationen 1975 - 1980 september 1975: in limburg wird der erste hockey-kunstrasenplatz in deutschland gebaut. 30. 5. 1976: bei der 2. fih-weltmeisterschaft der damen in berlin schlägt gastgeber deutschland im end-spiel argentinien durch zwei tore von gudrun scholz mit 2:0 und holt den ersten wm-titel für den dhb. 18. 7 . 1976: olympische kunstrasen-premiere: in montreal wird das erste mal ein olympisches hockeytur-nier nicht auf naturrasen ausgespielt. goldverteidiger deutschland bekommt der umstieg nicht gut, er ent-täuscht durch ein frühes ausscheiden in der gruppen-phase. überraschungs-olympiasieger werden die herren von neuseeland. 16. 9. 1976: feierlich eingeweiht wird in köln das bundesleistungszentrum für hockey und judo. in dem neuen gebäudekomplex in unmittelbarer nähe der deut-schen sporthochschule sind auch die trainerakademie sowie die dhb-geschäftsstelle untergebracht. 3. 9. 1976: in hamburg beginnen die ersten euro-pameisterschaften für junioren (u21). das dhb-team holt bronze, der erste em-titel geht an die holländer. 3. 10. 1976: die „1. oﬃzielle deutsche schülermeis-terschaft“ endet mit kleinfeld-finalturnieren in ludwigs-burg (jungen) und bremen (mädchen). hockey ist zudem als zehnte sportart in das programm „jugend trainiert für olympia“, dem 1969 gegründeten bundeswettbewerb 18 das erste deutsche weltmeisterteam am 30. mai 1976: (von links, hinten) trainer willig, scholz, appel, (verdeckt) damenwartin kol-benschlag, klimpel, müller, eckert, keimer, welzel, bruckert, (vorne) von ladiges, behr, drescher, neumann, hahn, hagen, lau.</Page><Page Number="21">der schulen, aufgenommen worden. zu diesem zeit-punkt sind in deutschland bereits über 600 schulen, an denen hockey gespielt wird, beim dhb registriert. 1. 6. 1977: em-premiere auch für die weibliche u21. die deutschen juniorinnen schlagen im endspiel in wien die vertretung der niederlande nach siebenmeter-schießen und werden erster europameister. der dhb stellt mit acht siegen in 14 em-turnieren (bis 2008) den rekordgewinner. 18. 9. 1977: erster em-titel für die junioren. die dhb-auswahl entthront titelverteidiger niederlande durch ein 4:3 im endspiel der 2. europameisterschaft in folkestone. bis in die gegenwart sind es fünf gewonnene em-turniere des männlichen u21-nachwuchses. 10. 9. 1978: bei der ersten feld-europameister-schaft in deutschland feiern die dhb-herren ihren zwei-ten kontinentalen titelgewinn. in hannover schlagen sie die niederlande im endspiel mit 3:2. 5. 7 . 1980: damenhockey feiert seine olympische premiere. doch das erste turnier in moskau leidet ganz erheblich unter dem olympia-boykott vieler westlicher staaten (auch der bundesrepublik deutschland). fast die komplette weltspitze, darunter die dhb-damen, fehlt. die international kaum bekannte mannschaft von zimbabwe wird erster damenhockey-olympiasieger. 1. 9. 1980: startschuss und erster spieltag der vom bundestag 1979 beschlossenen feld-bundesliga der damen. 19 europameister 1978 in hannover: (von links, hinten) j. montag, (verdeckt) lange, blöcher, wistuba, hänel, strödter, (mitte) peter, bun-destrainer kleiter, bachmann, caninenberg, h. montag, trump, krull, (vorne) schweisz, ludwiczak, seifert, dopp.</Page><Page Number="22">100 jahre – 100 stationen 1981 - 1986 5. 4. 1981: zweiter weltmeistertitel für die deut-schen damen. bei der 4. fih-wm in buenos aires be-zwingen sie die niederlande im endspiel nach verlängerung (1:1) und siebenmeterschießen (3:1). 1. 1. 198: erstmals stehen die deutschen herren in einem wm-endspiel. in bombay müssen sie sich im finale der 5. weltmeisterschaft jedoch pakistan mit 1:3 beugen. 8. 8. 198: bei der 2. junioren-weltmeisterschaft in kuala lumpur steht die dhb-mannschaft nach dem 4:1-endspielsieg über australien ganz oben. es ist der auftakt einer beeindruckenden serie von vier wm-titeln in folge, denn es gibt danach auch deutsche u21-siege 1985 in vancouver, 1989 in ipoh und 1993 in terrassa. 6. 9. 198: erster bundesweiter „tag der minis“ als hockey-werbeaktion des dhb. 0 die deutschen damen (weiße trikots, hier mit chinny moser, gaby appel und ingrid bruckert) setzen sich im wm-finale 1981 in buenos aires gegen titelverteidiger niederlande durch. die deutschen junioren und ihr lieblingsstück: der wm-pokal. hier 1993 frank gemmrig, martin eimer und florian kunz (von links).</Page><Page Number="23">0. 11. 198: komplettierung im bundesliga-be-reich: die beim bundestag 1981 beschlossene hallen-bundesliga der damen nimmt ihren spielbetrieb auf. 1. 8. 1983: erstmals ist es deutschen hockeyverei-nen erlaubt, verträge über „werbung am mann“ abzu-schließen. der dhb-bundestag im mai hatte durch eine spielordnungsänderung den weg zur bislang untersag-ten trikotwerbung freigemacht. 8. 4. 1984: mit einem jubiläumsturnier und einem empfang in berlin feiert der dhb sein 75-jähriges beste-hen. 10. 8. 1984: mit dem gewinn der silbermedaille schließen die deutschen damen ihr olympisches debüt in los angeles hervorragend ab. olympia-zweiter werden auch die deutschen herren nach der 1:2-finalniederlage gegen pakistan. 11. 5. 1985: wolfgang p .r. rommel (uhc hamburg) wird in mülheim zum siebten dhb-präsidenten gewählt. 11. 4. 1986: in lahore gewinnen die deutschen her-ren erstmals die prestigeträchtige champions trophy. 1 beim jubiläumsturnier ende april 1984 kommen die deutschen herren (hier gegen indien) im berliner olympiastadion nicht über platz 3 hinaus. mannschaftsführer heiner dopp reckt am 11. april 1986 in la-hore unter den augen von pakistans staatschef muhammed zia-ul-haq (links) und hockeyverbandspräsident wiqar azim die imposante silbertrophäe für den sieger der champions trophy in die höhe. es ist bei der achten turnierauﬂage der erste triumph einer deutschen nationalmannschaft beim jähr-lichen treﬀ der sechs weltbesten teams.</Page><Page Number="24">100 jahre – 100 stationen 1986 - 1997 1. 9. 1986: zum ersten mal wird ein deutscher meister auf kunstrasen ermittelt. in limburg verteidigen die herren des htc uhlenhorst mülheim ihren imvorjahr auf naturrasen errungenen dm-titel erfolgreich. 1. 11. 1987: der dhb verfügt erstmals über ein ei-genes haus als geschäftsstelle und zieht von köln nach hürth um. 1. 10. 1988: nächste olympische silbermedaille für die herren. in seoul geht das endspiel gegen überra-schungssieger großbritannien mit 1:3 verloren. 30. 7 . 1989: bei der ersten weltmeisterschaft der juniorinnen setzt sich die deutsche u21-auswahl die wm-krone auf. im endspiel in ottawa wird südkorea mit 2:0 geschlagen. 1989: erstmals ﬁnden turniere um die champions trophy in deutschland statt. im juni ist berlin gastgeber der 11. herren-trophy, im september spielen die sechs weltbesten weiblichen nationalteams in frankurt um die 2. damen-trophy. 3. 11. 1990: einen monat nach der politischen wie-dervereinigung deutschlands folgt jene im hockey: die landesverbände der fünf neuen bundesländer branden-burg, mecklenburg-vorpommern, sachsen, sachsen-an-halt und thüringen werden in einem außerordentlichen bundestag in hürth feierlich in den dhb aufgenommen. zuvor war auf einem außerordentlichen verbandstag des dhsv die auﬂösung des hockeyverbandes der ddr be-schlossen worden. von januar 1990 an gab es kontinu-ierlich gespräche zwischen den hockeyverbänden in ost und west. außerordentlicher bundestag am 3. november 1990 in hürth: dhb-sportwart dr. kurt schneider referiert über die sportlichen kon-sequenzen der deutsch-deutschen hockey-wiedervereinigung.</Page><Page Number="25">8. 8. 199: die deutsche herren-nationalmann-schaft holt sich in barcelona/terrassa zum zweiten mal die olympische goldmedaille (2:1 im finale gegen aus-tralien). am tag zuvor waren die deutschen damen beim griﬀ nach gold nur knapp gescheitert (1:2 nach verlän-gerung gegen gastgeber spanien). mit gold und silber sind die olympischen spiele 1992 die erfolgreichsten in der geschichte des dhb. 15. 5. 1993: der 72er-olympiasieger michael krause (tsc eintracht dortmund) wird in bonn zum achten prä-sidenten des dhb gewählt. 16. 9. 1995: berliner hc (damen) und dürkheimer hc (herren) als finalsieger in hamburg schreiben sich als erste gewinner des deutschen hockey-pokals in die siegerliste ein. der neue wettbewerb kann sich langfris-tig aber nicht etablieren und wird bereits nach sieben ausspielungen im jahr 2001 wieder abgeschaﬀt. märz 1997: der deutsche hockey-bund geht mit einer eigenen homepage online. im november 1995 hatte mit dem bietigheimer htc der erste deutsche ho-ckeyverein einen internetauftritt. 3 zweites deutsches olympiagold nach dem finalsieg am 8. august 1992 in terrassa: (von links, hinten): physio uli becker, christian blunck, andreas becker, stefan saliger, sven meinhardt, klaus michler, michael metz, stefan tewes, christian mayerhöfer, bun-destrainer paul lissek, (vorn) jan peter tewes, volker fried, (sitzend) oliver kurtz, michael knauth, andreas keller, michael hilgers. zum siegerteam gehören auch carsten fischer und christopher reitz.</Page><Page Number="26">100 jahre – 100 stationen 1998 - 2003 1. 6. 1998: richard wolter (braunschweig) leitet in utrecht das wm-endspiel der herren zwischen nieder-lande und spanien (3:2 n.v.) und ist damit erster deut-scher schiedsrichter, der für ein weltmeisterschafts-ﬁnale nominiert wird. 31. 5. 1999: dr. christoph wüterich (htc stuttgarter kickers) wird in ludwigsburg zum neunten präsidenten des dhb gewählt. vom bundestag verabschiedet wird auch eine gravierende reform der führungsstruktur mit der schaﬀung eines geschäftsführenden vorstandes. 1. 6. 000: als erste deutsche wird natascha keller als fih-welthockeyspielerin des jahres (1999) ausge-zeichnet. diese ehre bei den 1998 vomweltverband ein-geführten „player of the year“-auszeichnungen erfahren später auch bei den herren florian kunz (2001) und mi-chael green (2002) sowie in der nachwuchskonkurrenz (u23) tibor weißenborn (2001), christopher zeller (2006) und maike stöckel (2007). 30. 9. 000: schiedsrichter christian siebrecht (münster) pfeift in sydney das olympische herren-end-spiel niederlande gegen südkorea (3:3 n.v., 7m 5:4). 9. 3. 00: im zehnten anlauf klappt es: die deut-schen herren werden in kuala lumpur erstmals welt-meister, schlagen im finale australien mit 2:1. 4 richard wolter ist am 1. juni 1998 in utrecht der erste deutsche schiedsrichter, der ein weltmeisterschafts-finale leiten darf. blumen und trophäe für natascha keller als welthockeyspie-lerin 1999. die auszeichnung erfolgt im rahmen der champi-ons trophy 2000 in amstelveen. im zehnten anlauf endlich weltmeister: die deutschen herren lauschen bei der siegerehrung in kuala lumpur der national-hymne.</Page><Page Number="27">7 . 7 . 00: großer erfolg für den deutschen nach-wuchs in rotterdam. bei der ersten europameisterschaft für u18- und u16-nationalmannschaften nimmt der dhb drei von vier titeln mit. die weibliche und männliche ju-gend b sowie die weibliche jugend a gewinnen ihre wett-bewerbe, die männliche jugend a wird zweiter. 9. . 003: der dhb richtet in leipzig die ersten weltmeisterschaften im hallenhockey aus. die veran-staltung wird mit 20.000 zuschauern an fünf spieltagen ein großer erfolg, vor allem auch in sportlicher hinsicht: die deutschen damen und herren gewinnen souverän die titel. märz 003: als ers-ter deutscher sportfach-verband gibt der dhb eine eigene kreditkarte heraus: die hockeycard. das ehrgeizige projekt kann sich fünf jahre lang behaupten, wird aber 2008 von der betreuenden bank wegen zu geringer kundenzahl aus dem betrieb genommen. 6. 4. 003: erstmals einteilige bundesliga: die feldsaison 2003/04 startet mit neuen topligen bei den herren (12 mannschaften) und den damen (10 mann-schaften). diese umstrukturierung der bundesliga hatte ein außerordentlicher bundestag im januar 2002 in duisburg beschlossen. dagegen läuft die hallen-bun-desliga seit der spielzeit 2000/01 in regionalisierter form (vier gruppen). 5 im juli 2002 auf em-erfolgskurs in rotterdam: franziska stern und schützin katrin winkelmeier (gebückt) bejubeln einen treﬀer beim 4:1-sieg der weiblichen jugend a gegen gastge-ber holland. grandiose stimmung während der 1. hallenhockey-weltmeisterschaft im februar 2003 in leipzig. die während der fünf spieltage stets sehr gut besuchte „arena leipzig” trägt ihren teil zu einer gelungenen wm-premiere bei.</Page><Page Number="28">100 jahre – 100 stationen 2004 - 2009 6.8.004: überraschend gewinnt die deutsche damen-nationalmannschaft in athen die olympische goldmedaille. die als krasser außenseiter gestartete dhb-auswahl (wm-siebter 2002) schlägt im endspiel topfavorit niederlande nach toren von anke kühn und franziska gude mit 2:1. 1. 5. 005: stephan abel (rot-weiss köln) wird in mönchengladbach zum zehnten präsidenten des dhb gewählt. 15. 4. 006: oﬃzielle einweihung des „warsteiner hockeypark” in mönchengladbach. das nationale ho-ckeystadion ist mit 9.000 sitzplätzen die größte hockey-arena europas. der neubau beheimatet auch den sitz und die geschäftsstelle des dhb. 16. 7 . 006: bei der 14. champions trophy der damen kann sich deutschland erstmals auf die sieger-liste setzen. in amstelveen feiert die dhb-auswahl einen 3:2-finalerfolg über china. 6 sensations-olympiasieger am 26. august 2004 in athen: (von links, hinten) sonja lehmann, franziska gude, anke kühn, heike lätzsch, silke müller, natascha keller, caroline casaretto, nadine ernsting-krienke, teammanagerin carola meyer, (mitte) physio johannes fetzner, julia zwehl, badri latif, louisa walter, fanny rinne, denise klecker, mandy haase, tina bachmann, bundes-trainer markus weise, (vorn) arzt dr. winfried koller, co-trainer wolfgang kluth, marion rodewald.</Page><Page Number="29">7 17 . 9. 006: den deutschen herren gelingt im eige-nen land die wm-titelverteidigung. bei der ersten her-ren-weltmeisterschaft auf deutschem boden besiegen die gastgeber im neuen nationalstadion in mönchen-gladbach im endspiel australien mit 4:3. mehr als 100.000 zuschauer an elf spieltagen machen die 11. wm auch zu einem großen veranstaltungserfolg für den dhb. 18. . 007: die deutsche überlegenheit im hal-lenhockey bröckelt: die damen müssen bei der 2. hal-len-weltmeisterschaft in wien ihren titel an die niederlande abgeben. eine erfolgreiche wm-titelvertei-digung gelingt den herren, die 2006 allerdings ihre un-heimliche siegesserie reißen lassen mussten: nach über 130 partien in 34 jahren verloren sie erstmals ein hallen-länderspiel (4:9 gegen polen). 5. 8. 007: erster deutscher sieg bei einer feld-europameisterschaft der damen. im endspiel der 8. em in manchester wird weltmeister niederlande mit 2:0 be-zwungen. 3. 8. 008: zum dritten mal gewinnt eine deut-sche herren-nationalmannschaft olympisches gold. in peking genügt im endspiel gegen spanien ein frühes strafeckentor von christopher zeller zum 1:0-sieg. 1. 6. 009: den insgesamt 13. wm-titel für den dhb fahren die deutschen junioren in malaysia ein. ein 3:1-endspielsieg gegen die niederlande bei der 9. welt-meisterschaft sichert den fünften deutschen triumph im männlichen u21-bereich. olympiaieger am 23. august 2008 in peking: (von links) philipp witte, max müller, sebastian biederlack, carlos nevado, moritz fürste, jan marco montag, tobias hauke, tibor weißenborn, benjamin weß, niklas meinert, timo weß, christopher zeller, max wein-hold, matthias witthaus, florian keller, philipp zeller. alle hände an den wm-pokal: die deutschen herren bejubeln am 17. september 2006 den heimerfolg bei der weltmeister-schaft in mönchengladbach.</Page><Page Number="30">die geburtsstunde des dhb an silvester 1909 im bonner hotel royal simon, der vorsitzende des bonner hockey clubs, wagte zur jahreswende 1909/10 den vorstoß. sein verein hatte zur internationalen hockey-woche nach bonn ein-geladen. aus allen landesteilen rückten die besten mannschaften an: aus hamburg der harvestehuder thc, aus bremen der club zur vahr, aus berlin der bhc und aus leipzig der lsc, dazu kamen vier belgische mann-schaften. die als saisonhöhepunkt geltende zusam-menkunft unter der schirmherrschaft der prinzessin victoria von preußen dauerte vom 28. dezember 1909 über die jahreswende bis zum 2. januar 1910. klassische vereinsduelle gab es dabei, aber auch ein inoﬃzielles länderspiel zwischen den besten deutschen und belgi-schen spielern aus den reihen der anwesenden vereine. 5:0 siegten die gastgeber. freitag, 31. dezember, dann die einberufung der ver-einsrepräsentanten in das bonner hotel royal. zweck des treﬀens: die gründung eines deutschen hockey-bundes. im sitzungsprotokoll wurde festgehalten: „auf grund nachstehender satzung wird ein deut-scher hockey-bund gegründet. 1. die am 31. dezember 1909 in bonn versammelten vertreter deutscher landhockey treibenden clubs schließen sich zu einem deutschen hockey-bund zusammen. 2. zweck des bundes ist die förderung des hockeysports. 3. bis zum ersten ordentlichen bundestag wird der bund vertreten durch einen von der gründungs-versammlung gewählten ausschuß von elf mitglie- 8 ob die zeit schon reif dafür war, bezweifelten manche. gut ein jahrzehnt, nachdem 1898 mit dem hambur-ger hockey-club der erste hockeyverein in deutschland gegründet wurde, gab es im ganzen kaiserreich ins-gesamt höchstens 0 clubs, in denen der hierzulande noch junge sport ausgeübt wurde. vielleicht wurde dr. hans otto simon auch von den nachbarländern inspiriert. in den niederlanden (1898), in belgien (1907) und natürlich im mutterland des modernen hockey, england (1886), gab es schon nationale hockeyver-bände. und auch andere sportarten in deutschland hatten die bildung von landesweiten verbänden bereits gestemmt (fußball 1900). warum nicht also auch ein deutscher hockey-bund? kurt doerry, der mitbegründer und erste präsident des deut-schen hockey-bundes, spielte bis ins hohe seniorenalter noch regelmäßig hockey.</Page><Page Number="31">dern mit dem recht der zuwahl, der auch über die bis dahin eingehenden aufnahmegesuche entscheidet. für den ersten ordentlichen bundestag wird ostern 1910 in aussicht genommen. in den ausschuß werden durch zuruf gewählt: die herren r. bayer (dresden), g. berger (berlin), dr. w. bonne (hamburg), k. doerry (ber-lin), dr. c.p . haselden (hamburg), k. lürmann (bremen), p . marx (bonn-düsseldorf), o. meyer (berlin), dr. w. schomburgk (leipzig), h. stein (frankfurt a.main/mar-burg), h.o. simon (bonn).“ die wiege des dhb steht also in bonn, dort, wo 1896 das erste hockey-wettspiel auf deutschem boden zwi-schen den englischen schülern des pädagogiums bad godesberg und dem bonner königlichen gymnasium ausgetragen wurde. wie bei der gründungsversammlung zu silvester 1909 ins auge gefasst, fand die eigentliche konstituie-rung des deutschen hockey-bundes an ostern 1910 statt. am 26. märz wurde der 1. bundestag in hamburg abgehalten. äußerer rahmen war die vom uhlenhorster hc veranstaltete vi. hamburger osterhockeywoche. der bundestag beschloss, den geschäftsführenden aus-schuss mit elf personen durch einen bundesausschuss mit acht mitgliedern zu ersetzen, wobei festgelegt wurde, dass je zwei repräsentanten aus hamburg und berlin sowie je ein vertreter aus dem rheinland, aus sachsen, aus bremen und aus süddeutschland zu stammen habe. zum ersten dhb-vorsitzenden wurde der berliner kurt doerry gewählt, das amt des schriftführers dem bonner dr. hans otto simon übertragen. einen mitgliederboom erlebte der dhb zunächst kei-neswegs. ein eher kompliziertes aufnahmeverfahren, die manchen clubs oﬀenbar ausreichende eingliederung in lokal- oder regionalverbände (die keine dhb-mitglie-der sein durften) und dazu die furcht einiger „wilder ver-eine“ vor der reglementierung ihres spielverkehrs durch den neuen dachverband verhinderte ein schnelles wachstum des dhb. der ab 1914 einsetzende erste welt-krieg tat sein übriges, jegliche entwicklungen im sport einzufrieren. zu größerer bedeutung sollte der dhb erst in der weimarer republik gelangen. 9 im rahmen der internationalen hockey-woche in bonn kam es über die jahreswende 1909/10 neben der gründung des dhb vor allem auch zu sportlichen vergleichen auf vereins- und auswahlebene.</Page><Page Number="32">der 1905 gegründete berliner hockey-club war in den anfangsjahren des dhb eine der treibenden und führen-den kräfte im land. ein indiz dafür ist die besetzung des höchsten amtes im bundesverband. von der wahl des ersten dhb-vorsitzenden beim konstituierenden bun-destag am 26. märz 1910 in hamburg bis zur vom ns-re-gime erzwungenen auﬂösung der demokratischen verbandsstrukturen im herbst 1933 standen ausnahms-los bhcer an der spitze. den anfang machte kurt doerry, eine zu seiner zeit weit über den hockeysport hinaus be-kannte persönlichkeit. doerry, gründungsmitglied so-wohl beim bhc als auch beim dhb, war ein sportliches multitalent und zählte vor allem als sprinter mit mehre-ren rekorden zur leistungsspitze der leichtathleten. und doch trieb es ihn letztlich zum hockeysport, den er neben anderen sportarten auch publizistisch begleitete. doerry war chefredakteur der zeitschrift „sport im bild“, gab 1911 auch das buch „land-hockey“ heraus, das durch seine beschreibungen zu trainingsgrundlagen und spieltaktik über viele jahre hinweg das nachschlagewerk schlechthin für alle hockeytreibenden war. 1927 , lange nach seiner hockey-regentschaft, wurde der berliner auch zum ersten präsidenten des neu gegründeten ver-bandes deutsche sportpresse gewählt. in die annalen geht kurt doerry auch dafür ein, bis in die gegenwart der einzige dhb-chef gewesen zu sein, der während seiner präsidentschaft ein länderspiel bestritt. es war am 21. mai 1910 beim ersten internationalen auftritt einer dhb-auswahl nach der verbandsgründung. die 0:4-nieder-lage in frankfurt/main gegen england sollte allerdings auch doerrys einziger länderspieleinsatz bleiben. schließlich war der berliner schon 35 jahre alt. bereits nach vier jahren an der dhb-spitze zog sich kurt doerry ins zweite glied zurück, gab das zepter an georg berger ab, der beim 5. bundestag 1914 in mün-chen zum neuen 1. vorsitzenden gewählt wurde. berger, seit 1913 schriftführer und 2. vorsitzender, gehörte wie sein vorgänger zu den gründungsmitgliedern beim bhc und beim dhb. seine amtszeit dauerte wesentlich län-30 zehn gewählte präsidenten standen dem deutschen hockey-bund in seinen 100 jahren vor. vor dem zwei-ten weltkrieg kamen sie ausschließlich aus berlin, nach der wiedergründung des dhb 1949 streute sich die herkunft der ersten männer im hockeystaate quer durch die westdeutsche republik: hamburg, mannheim, frankfurt/m., nochmal hamburg, dortmund, stuttgart und köln. die ersten drei präsidenten des dhb: (von links) georg evers, georg berger, kurt doerry. die dhb-präsidenten zehn in 100 jahren</Page><Page Number="33">31 ger. bis 1928 führte georg berger (insgesamt auch zwölf jahre vorsitzender beim bhc) den bundesverband an. dann wählten die delegierten des 15. bundestages in dresden georg evers an die spitze. als dritter berliner auf dem dhb-chefsessel sah evers seinen verband nach fünf verhältnismäßig normalen anfangsjahren von den radikalen politischen entwicklungen überrollt. mit hit-lers ernennung zum reichskanzler im januar 1933 rissen die nationalsozialisten die macht in politik und gesell-schaft an sich. der sport blieb davon nicht verschont. im zuge der „gleichschaltung“ wurden sämtliche demokra-tisch gewachsenen strukturen der deutschen sportor-ganisationen und -verbände binnen kürzester zeit brachial aufgehoben und durch das von hitler angeord-nete „führerprinzip“ ersetzt. auch dem hockeysport blieb das dunkelste kapitel der deutschen geschichte nicht erspart. der reichssportkommissar hans von tschammer und osten stand allen sportverbänden vor und ernannte im august 1933 den leipziger dr. wilhelm schomburgk zum führer des fachverbands v mit den sportarten tennis, golf, tischtennis und hockey. unter-halb dieser ebene wiederum wurde georg evers am 9. august zum „führer des deutschen hockeysports“ be-stimmt. beim 18. bundestag am 22. oktober 1933 in ber-lin hatte sich der dhb anordnungsgemäß aller rechte und pﬂichten zu entledigen. ein zehnköpﬁger „führer-rat“ mit evers an der spitze kümmerte sich um sport-technische belange. mit hinblick auf die olympischen spiele 1936 in berlin erfuhr die olympische sportart ho-ckey zunächst eine relativ wohlwollende behandlung. als einziger deutscher in 100 jahren dhb-geschichte erklomm georg evers den höchsten stuhl im weltho-ckeyverband fih. am 10. august 1936 wurde er bei der fih-tagung am rande des olympischen hockeyturniers in berlin mit 19:5 stimmen zum nachfolger des franzo-sen bellin du coteau als fih-präsident gewählt und am-tierte bis 1945. zehn monate nach seiner wahl an die spitze des welthockeys gab evers die führung des „fach-1910 – 1914 kurt doerry, berlin 1914 – 198 georg berger, berlin 198 – 1933 georg evers, berlin 1949 – 1967 paul reinberg, hamburg 1967 – 1973 dr. adolf kulzinger, mannheim zwischen 1937 und 1945 führte willy jäger (düsseldorf) auf anordnung des reichssportführers die geschäfte des dhb amtszeiten der dhb-präsidenten 1973 – 1985 jürg schaefer, frankfurt/m. 1985 – 1993 wolfgang p . r. rommel, hamburg 1993 – 1999 michael krause, dortmund 1999 – 005 dr. christoph wüterich, stuttgart seit 005 stephan abel, köln</Page><Page Number="34">3 fall für den verband. so lange wie kein anderer vor und nach ihm stand paul reinberg an der spitze. in den 28 jahren seiner präsidentschaft führte der diplomat das bundesdeutsche hockey zurück in die internationale ge-meinschaft, wurde auch vizepräsident der fih. als rein-berg 1967 das zepter weiterreichte, wurde er zum dank für seine immensen verdienste zum ersten ehrenpräsi-denten der dhb-geschichte ernannt. bis in die gegen-wart ist der name paul reinberg geläuﬁg, wurde nach ihm doch die höchste ehrung des verbandes benannt und von 1977 an vergeben. in der ehrungsordnung des dhb heißt es dazu: „die paul-reinberg-plakette erinnert an paul reinberg (1894 – 1974), der als präsident des dhb in den jahren 1949 bis 1967 entscheidenden anteil am wiederaufbau des deutschen hockeysportes nach dem 2. weltkrieg hatte und wesentlich zur wiedererrin-gung des internationalen ansehens des dhb beitrug.“ einführung der bundesligen in feld (1969) und halle (1972) sowie erster olympiasieg (1972) waren marken-zeichen der zwischen 1967 und 1973 währenden amts-dauer des fünften dhb-präsidenten. mit dem juristen dr. adolf kulzinger (mannheimer hc) an der spitze konnten diese meilensteine erreicht werden. beim 13. nachkriegs-bundestag im mai 1973 stellten sich das einzige mal in der 100-jährigen geschichte des verbandes zwei bewerber der wahl um das höchste amt im dhb. in wuppertal kandidierten jürg schaefer, vorsit-zender des hessischen hockey-verbandes, und eberhard nöller, seit 1969 dhb-vizepräsident, für den präsiden-tenstuhl. mit 444:345 stimmen gab es schließlich ein knappes ergebnis zugunsten schaefers. dass es sich nicht um eine richtungswahl oder eine kampfabstim-mung zweier feindlich gesonnener lager handelte, wurde schnell deutlich: der als sechster dhb-präsident gewählte jürg schaefer (sc frankfurt 1880) band den un-terlegenen mitbewerber aus bonn sogleich als einstim-mig bestätigten vizepräsidenten in die neue führungs-mannschaft ein. in einer anderen wahl unterlag jürg amts hockey“ in deutschland ab. der eingesetzte willy jäger (düsseldorf) leitete die geschäfte bis zum ende des dritten reichs 1945. aufgerissene gräben zuschütten und neues ver-trauen schaﬀen, innerhalb aber vor allem auch nach außen hin, das war eine der hauptaufgaben nach wie-dergründung des dhb im dezember 1949. am ehesten wurde dies paul reinberg zugetraut. der in amerika ge-borene und dann in früher jugend in seine heimatstadt gekommene hamburger war als mitglied im deutschen arbeitsausschuss „hockey“ nach kriegsende bereits maßgeblich in die vorbereitung der verbandswieder-gründung eingebunden. einstimmig wurde reinberg als erster nachkriegspräsident des dhb gewählt. ein glücks-paul reinberg die dhb-präsidenten zehn in 100 jahren</Page><Page Number="35">33 jürg schaefer dr. adolf kulzinger schaefer: als er sich 1983 für das amt des fih-präsiden-ten bewarb, musste er dem franzosen etienne glichitch den vortritt lassen. in die ära von wolfgang p . r. rommel (uhc hamburg), der beim 19. nachkriegs-bundestag 1985 in mülheim zum siebten dhb-präsidenten gewählt wurde, ﬁel die deutsche wiedervereinigung. im hockeysport wurde das zusammenkommen von ost und west bei einem außer-ordentlichen bundestag am 3. 11. 1990 in hürth feierlich besiegelt. fast zum abschluss seiner achtjährigen zeit an der verbandsspitze durfte der rechtsanwalt auch die glückwünsche zum zweiten deutschen olympiasieg (1992) entgegennehmen. generationswechsel: jürg schaefer (rechts) gratuliert im mai 1985 seinem zum nachfolger gewählten präsidenten wolfgang rommel (links).</Page><Page Number="36">die dhb-präsidenten zehn in 100 jahren den goldschützen von münchen wählten die dele-gierten des 23. bundestages 1993 in bonn zum achten präsidenten des dhb. mit seinem 1:0-strafeckentor im olympischen finale 1972 gegen pakistan hatte michael krause (tsc eintracht dortmund) wesentlich zum ersten goldmedaillengewinn des deutschen hockeysports bei-getragen. in seiner sechsjährigen präsidentschaft stieß krause einige projekte an. nicht alle waren von erfolg ge-krönt (so wurde der vom ihm 1994 auf den weg ge-brachte deutsche hockey-pokal nach einigen jahren wieder eingestellt), aber dass die hockeyspieler weltweit seit 1996 ohne die fessel der abseitsregel agieren dür-fen, war ein wesentliches verdienst von michael krause. zum ende seiner amtszeit gab der olympiasieger auch den impuls für eine große führungsreform im dhb. künf-tige präsidien sollten weitgehend von verwaltungsauf-gaben befreit werden, die verantwortung für das operative geschäft einem vorstand übertragen und sich auf strategische ziele konzentrieren. 1999 wurde diese reform auf dem 26. bundestag in ludwigsburg be-schlossen. das hinderte den dort zum neunten dhb-prä-sidenten gewählten dr. christoph wüterich (htc stuttgarter kickers) nicht, gemeinsam mit den haupt-amtlichen vorstandsmitgliedern selbst hand anzulegen 34 michael krause wolfgang p .r. rommel</Page><Page Number="37">35 und vor allem eine in dieser konsequenz bislang nicht gekannte „veranstaltungsoﬀensive“ zu forcieren. dabei setzte sich der dhb zum ziel, hochkarätige internatio-nale veranstaltungen nach deutschland zu holen, um medien, sponsoren, das eigene hockeyvolk und andere sportinteressierte zu aktivieren. die erfolgreichen aus-richtungen der ersten hallen-wm 2003 und der herren-em 2005 in leipzig sowie der herren-wm 2006 und der damen-champions-trophy 2008 in mönchengladbach (dort entstand 2005/06 das erste nationale hockeysta-dion) waren produkte dieser oﬀensive. in die sechsjäh-rige wüterich-ära ﬁelen mit dem ersten wm-triumph der herren (2002) und dem olympiasieg der damen (2004) auch zwei immense sportliche erfolge. der zehnte und aktuelle dhb-präsident, stephan abel (rot-weiss köln), wurde 2005 ins amt gewählt. die mit 100.000 zuschauern, einer atmosphärisch beein-druckenden organisation und der erfolgreichen titelver-teidigung der deutschen herren hervorragend gelaufene weltmeisterschaft im gladbacher hockeypark war im september 2006 ein gelungener einstand für ihn, fort-gesetzt durch den vierten olympiasieg einer deutschen hockeymannschaft in peking 2008. dr. christoph wüterich stephan abel</Page><Page Number="38">despolitik zu stärken. doch alle oft heftig geführten de-batten wie auch alle formal zur abstimmung gestellten anträge (zuletzt im jahr 1975) endeten stets mit demsieg der basis. so darf auch heute noch selbst der allerkleinste ho-ckeyclub in deutschland seinen vertreter zum bundes-tag schicken, anträge zur abstimmung einbringen oder sich an den wahlen zur besetzung des präsidiums be-teiligen, wobei die größe eines clubs sich in der anzahl der für ihn zur verfügung stehenden stimmkarten nie-derschlägt (pro 50 mitglieder eine stimme). theoretisch hätten die knapp 400 hockeyvereine bei jeder abstim-mung eine klare stimmenmehrheit gegenüber den mit-gliedern aus präsidium, vorstand, landesverbänden und den ehrenmitgliedern. auch wenn viele clubs letztlich bundestag weichenstellungen durch das oberste organ mit einem bundestag wurde das drei monate junge pﬂänzchen dhb auf den weg gebracht. am 26. märz 1910 versammelten sich in hamburg vertreter aus allen deut-schen hockeyregionen am rande der 6. osterhockey-woche des uhc zur konstituierenden sitzung des bundesverbandes. schon früh wurde festgelegt, dass der deutsche hockey-bund ein „zusammenschluss von deutschen hockeyvereinen“ ist. eine 1919 vom 6. bun-destag beschlossene satzung schrieb das fest. und damit ging der dhb nicht den weg der allermeisten an-deren deutschen sportverbände, die ihre mitglieder zu-vörderst in den regional- oder landesverbänden sehen. auch im hockey gab es bestrebungen, den „bund der vereine“ in einen „bund der verbände“ umzuwandeln und damit den einﬂuss der „landesfürsten“ auf die bun-er ist der ort der wahlen, der ehrungen, der debatten, der anträge und der beschlüsse. auf dem bundestag werden die meisten großenweichenstellungen im deutschen hockey getroﬀen. und so soll es auch sein. der bundestag ist – so schreibt es die satzung vor - das oberste organ im dhb. ein ort oft verteidigter basis-demokratie. 36 bundestag 1983 in stuttgart: präsident schaefer am rednerpult, am präsidiumstisch zu erkennen (von links) lonnes, budinger, krieg, generalsekretär borgmann, nöller, wöltje, diehl, aberle und dhb-sekretärin jacobs.</Page><Page Number="39">auf ihr festgeschriebenes recht verzichten und keinen abgesandten zum bundestag entsenden, sondern sich dort dank der möglichkeit der stimmübertragung vertre-ten lassen, wissen sie das privileg der gelebten basis-demokratie im deutschen hockey sehr wohl zu schätzen. solch ein mitspracherecht bis hinab in die vereins-ebene hat für den spitzenbereich nicht immer nur seine positiven seiten. für manchen wirkte es wie ein brems-klotz, wenn jeder verbandsligaclub über belange der bundesliga mitentscheiden darf. tatsächlich liegt der tag noch nicht so lange zurück, dass änderungen der dhb-spielordnung nur vom bundestag (und damit immer nur im zwei-jahres-rhythmus) mehrheitlich beschlossen werden konnten. erst eine 1985 vom bundestag verab-schiedete satzungsreform sorgte hier für schlankere, schnellere wege der entscheidung. man schuf den bun-desrat. das neue organ, gebildet aus den präsidiums-mitgliedern und den vorsitzenden der landesverbände, war neben anderen aufgaben fortan auch für die pﬂege und anpassung der spielordnung zuständig (seit 2005 gibt es einen eigenen spielordnungsausschuss). wobei der bundestag seine kompetenz in grundsatzfragen nicht aufgab. welche bundesligen es geben soll und mit wievielen mannschaften sie besetzt sind, das entschei-det bis heute immer noch das oberste organ. schließlich hat die ausgestaltung der spitze auch ihre auswirkun-gen bis hinunter in die verbandsebenen. 37 der bundestag ist auch stets ort der verleihung der paul-rein-berg-plakette, hier an gudrun scholz bei der premiere 1977. großer andrang herrschte beim außerordentlichen bundestag am 3. november 1990 in hürth, wo die aufnahme der landes-hockeyverbände der fünf neuen bundesländer in den dhb beschlossen wurde.</Page><Page Number="40">bundestag weichenstellungen durch das oberste organ 38 die schaﬀung der bundesligen gehörte zweifelsohne zu den markantesten entscheidungen in der geschichte der bundestage. ehe die bundesweiten topligen in tro-ckenen tüchern waren, musste viel überzeugungsarbeit verrichtet und auch manche abstimmungsniederlage verdaut werden. bei den bundestagen 1969 (feld her-ren), 1971 (halle herren), 1979 (feld damen) und 1981 (halle damen) aber gaben die delegierten schließlich grünes licht, ebenso wie für die einführung einer ein-teiligen feld-bundesliga bei einem eigens anberaumten außerordentlichen bundestag im januar 2002 oder der rückführung der hallen-bundesliga in vier regionale gruppen (bundestag 1999). der 18. bundestag am 22. oktober 1933 markierte zweifelsohne den tiefpunkt. bei der versammlung im „haus der deutschen presse“ in berlin ging es einzig und allein darum, alle rechte und pﬂichten sämtlicher dhb-gremien, einschließlich des bundestages, an den reichssportführer und den von ihm ernannten „führer des deutschen hockeysports“ zu übertragen. ohne aus-sprache hatte dieser antrag angenommen zu werden. auch der hockeysport war schnell und unerbittlich in den würgegriﬀ der nationalsozialisten und deren „gleich-schaltung“ geraten. nach seiner entkernung im herbst 1933 wurde der dhb schließlich im januar 1938 auch for-mell aufgelöst. einen neuanfang stellte 16 jahre später die wieder-gründung des deutschen hockey-bundes am 10. de-zember 1949 in köln und der sogleich angebundene erste nachkriegsbundestag dar. auch bei der numme-rierung der bundestage wurde von der kölner zusam-menkunft an von vorn begonnen. so sind zwischen der dhb-gründung und 1933 insge-samt 18 ordentliche bundestage abgehalten worden (bis 1929 jährlich, danach im zwei-jahres-turnus) und seit der wiedergründung 1949 bis zur gegenwart weitere 31. hinzu kamen fünf außerordentliche bundestage: 1924 in berlin („bund der vereine – bund der ver-bände“), 1952 in bad homburg (oﬃzielle einführung des hallenhockey), 1966 in wiesbaden (einführung der bun-desliga; antrag gescheitert), 1990 in hürth (aufnahme der hockeyverbände/vereine der fünf neuen deutschen bundesländer in den dhb) und 2002 in duisburg (ein-führung einer einteiligen feld-bundesliga; saisonum-stellung feld). der bundestag hat im übrigen einen jugendlichen ab-leger. belange des nachwuchses werden auf dem bun-desjugendtag als oberstem organ der deutschen ho-ckeyjugend behandelt. der dort gewählte bundesju-gendwart ist das einzige präsidiumsmitglied (vizepräsi-dent jugend), das nicht des votums des großen bundestags bedarf. beim bundestag 1987 in delmenhorst wurde von den dele-gierten die einführung einer 2. bundesliga (feld/herren) ab 1988 beschlossen. stehende ovationen der präsidiumsmitglieder beim bundes-tag 1989 in hürth für den nach 20 jahren als vizepräsident scheidenden eberhard nöller.</Page><Page Number="41">39 ordentliche bundestage des dhb nr. jahr ort 1 (19) 1949 köln 2 (20) 1951 münchen 3 (21) 1953 hannover 4 (22) 1955 berlin 5 (23) 1957 bad dürkheim 6 (24) 1959 bonn 7 (25) 1961 stuttgart 8 (26) 1963 bremen 9 (27) 1965 wiesbaden 10 (28) 1967 hamburg 11 (29) 1969 heidelberg 12 (30) 1971 münchen 13 (31) 1973 wuppertal 14 (32) 1975 berlin 15 (33) 1977 hannover 16 (34) 1979 gernsbach 17 (35) 1981 kiel 18 (36) 1983 stuttgart 19 (37) 1985 mülheim/ruhr 20 (38) 1987 delmenhorst 21 (39) 1989 hürth 22 (40) 1991 travemünde 23 (41) 1993 bonn 24 (42) 1995 würzburg 25 (43) 1997 potsdam 26 (44) 1999 ludwigsburg 27 (45) 001 mülheim/ruhr 28 (46) 003 hamburg 29 (47) 005 mönchengladbach 30 (48) 007 velbert 31 (49) 009 leipzig nr. jahr ort 1 1910 hamburg 2 1911 hamburg 3 191 hamburg 4 1913 frankfurt/main 5 1914 münchen 6 1919 leipzig 7 190 berlin 8 191 weimar 9 19 düsseldorf 10 193 heidelberg 11 194 goslar 12 195 eisenach 13 196 bad pyrmont 14 197 bad nauheim 15 198 dresden 16 199 hannover 17 1931 bad neuenahr 18 1933 berlin die gewählten und bestellten mitglieder von präsidium und vorstand präsentieren sich zum abschluss des 31. ordentli-chen bundestages in leipzig.</Page><Page Number="42">entwicklung der regionen engländer oftmals gründungshelfer wo engländer ortsansässig waren und einen gewis-sen einﬂuss auf das gesellschaftliche leben in deut-schen kommunen hatten, da war die chance groß, dass sich das neuartige spiel von der insel bald herumspre-chen und etablieren konnte. oder deutsche brachten ihre hockey-eindrücke von reisen nach england mit in die heimat. vor allem bei akademikern, studenten und wohlhabenden kauﬂeuten fand hockey gefallen. kein wunder also, dass insbesondere in groß- und universi-tätsstädten das hockeyspiel gepﬂegt wurde und ab 1898 erste vereine entstanden. engländer gehörten oftmals mit zu den gründungsmitgliedern. sympathisanten gewann hockey in deutschland vor allem unter leichtathleten und tennisspielern, stellte es doch zu den eigenen reinen sommersportarten eine sinnvolle ergänzung dar, denn hockey galt durch seinen saisonverlauf von oktober bis märz in jener zeit als ein wintersport. obwohl es keine absolut verlässlichen quellen mehr gibt, gehen sporthistoriker davon aus, dass 1902 in ber-lin der erste anlauf genommen wurde, über vereins-grenzen hinaus einen verband zu schaﬀen. lange gehalten hat der erste berliner hockey-verband jedoch nicht, 1907 kam es bereits zu einem zweiten bhv, der wiederum nur zwei jahre lang bestand. noch vor aus-bruch des 1. weltkriegs kam es zur gründung einer gan-zen reihe von organisationen, die teils stadtgebiete wie auch größere landstriche bündelten: rheinischer ho-ckey-verband (1908), hannoverscher hockey-verband (1910), hockeybund im münchner rasensportverband (1911), leipziger hockey-verband (1911), oberrheinischer hockey-verband (1911), breslauer hockey-verband (1912), nordbayerischer hockey-verband (1912), thürin-ger hockey-verband (1913) und brandenburger hockey-verband (1914). nachstehend betrachtet wird die entwicklung in den gebieten, wie sie den heutigen bundesländern und fast identisch auch den aktuellen strukturen der landes-hockeyverbände entsprechen. baden-württemberg 40 vereine, ca. 8.500 mitglieder (4.000 erwachsene, 4.500 jugendliche) bekannteste clubs: htc stuttgarter kickers, hc heidelberg, mannheimer hc, hc ludwigsburg 1952 wurde das bundesland im südwesten durch einen zusammenschluss von baden und württemberg gegründet. die meisten sportfachverbände im land gehen bis heute getrennte wege, auch im hockey dau-erte es immerhin bis 1996, ehe durch eine fusion des badischen hockey-verbandes und des württembergi-schen hockey-verbandes der hockeyverband baden-württemberg entstand. die hockeywiege badens stand unzweifelhaft in heidelberg, wo am „heidelberg college“ englische schüler ab 1890 regelmäßig hockey spielten und sieben jahre darauf ein regelmäßiger spielnachmit-tag auch mit deutschen altersgenossen eingeführt wurde. aus dieser entwicklung entstand 1909 der hc heidelberg, regelmäßige ausﬂüge der englischen col-lege-schüler in die umgebung hatten bereits 1907 zur gründung des mannheimer hc beigetragen. in einer neben heidelberg zweiten studentischen hochburg des südwestens, freiburg, wurde ebenfalls schon vor dem 1.weltkrieg hockey gespielt. 1917 kam mit der hockey-abteilung des tsv mannheim ein weiteres „schwerge-40 die gründung des deutschen hockey-bundes war keineswegs die geburtsstunde von hockey in deutschland. bevor an eine bundesweite organisation zu denken war, hatten sich erst einmal strukturen auf lokaler und regionaler ebene zu formen. in den meisten gebieten des heutigen deutschland gehen die hockeyanfänge auf den beginn des 0. jahrhunderts zurück.</Page><Page Number="43">wicht“ hinzu. in den 20er jahren siedelte sich vereins-hockey entlang des rheins in bruchsal, karlsruhe, baden-baden, lahr, konstanz und im schwarzwald-städtchen gernsbach an. 1946 wurde der badische ho-ckey-verband gegründet, der zunächst nur den nordteil badens erfasste, fünf jahre danach war das gesamte ge-biet dem bhv zugehörig. in württemberg wurde hockey nachweislich zuerst beim kraftsportverein stuttgart betrieben. 1910 war das, drei jahre später nahm der sv stuttgarter kickers den sport in sein programm auf. aus diesem quell entstand später der htc stuttgarter kickers. mit dem hc ludwigs-burg wurde 1912 unweit der landeshauptstadt eine bis in die gegenwart feste größe im schwabenland aus der taufe gehoben. jeweils nach den weltkriegen kamen dann clubs in heilbronn, ulm, esslingen, gmünd sowie reutlingen, heidenheim, ludwigsburg (tsv), schwen-ningen und viel später auch böblingen, riederich und tü-bingen hinzu. auﬀällig, dass eine verhältnismäßig große zahl an vereinen (vor allem in und um stuttgart) ihre etablie-rungsphase nicht überlebte und wieder von der land-karte verschwand. das prominenteste opfer ist zwei-fellos der esv rot-weiß stuttgart, dessen damenteams deutscher hallenrekordmeister waren, viele national-spielerinnen stellten und auch die anfangsphase der bundesliga noch erlebten, ehe die ruhmreiche hockey-geschichte beim esv mangels nachwuchsarbeit ein-schlief. bayern 29 vereine, ca. 8.000 mitglieder (3.500 erwachsene, 4.500 jugendliche) bekannteste clubs: münchner sc, nürnberger htc, rw münchen, hg nürnberg, wacker münchen das größte deutsche bundesland stellt durch seine enorme fläche und dadurch große entfernungen zwi-schen einzelnen städten hohe anforderungen. so ist es auch sehr verständlich, dass sich die verbreitung des hockeysports in bayern auf die ballungsgebiete rund um münchen und nürnberg konzentrierte und alle anderen standorte es schwer hatten, dauerhaft fuß zu fassen. los ging es 1902 in der landeshauptstadt. englische stu-denten hatten das spiel publik gemacht, es kam auf dem sportplatz in der schwabinger leopoldstraße, dem spä-teren msc-platz, zu einem ersten hockeyauftritt. vier jahre darauf gründete sich mit der hockeyabteilung des münchner sc die erste fachsparte in bayern. es folgten in kurzen abständen weitere sechs vereine, die sich 1911 zum hockey-bund des münchner rasensport-verbandes zusammenschlossen. parallel dazu begann die entwicklung im fränkischen raum. 1910 kam es in nürnberg zur gründung des nhtc und der hockeyabteilung beim 1. fcn, zehn jahre später kam mit der hockeygesellschaft nürnberg ein weiterer eckpfeiler des bayerischen hockeys hinzu. auch außerhalb der beiden hauptzentren begann sich der sport auszubreiten: in schweinfurt (1913), re-gensburg (1918), würzburg (1919), augsburg (1920) und rosenheim (1925). weitere clubgründungen, so in landshut, straubing, bad tölz oder bamberg, kamen nach einigen jahren allerdings wieder zum erliegen. mit 32 vereinen hatte der bayerische hockey-verband vor genau 50 jahren einen größeren clubbestand, als das heute der fall ist. gerade in der pionierphase war die münchner inter-nationale pﬁngsthockeywoche von größter bedeutung für die entwicklung des spiels. das von 1914 an mit vie-len kriegszeit- und anderen unterbrechungen und sehr oft vom hcwacker ausgerichtete turnier genoss höchste reputation, weit über die landes- und sogar bundes-grenzen hinaus. auch länderspiele wie die partie der deutschen herrenauswahl gegen großbritannien 1938 waren ins programm integriert. 1959 wurde in der bayerischen landeshauptstadt im auftrag des bundes das große jubiläumsturnier zum 50-jährigen bestehen des dhb ausgetragen. münchen steht 41</Page><Page Number="44">auch als synonym für den ersten welterfolg des deut-schen hockeysports, den gewinn der goldmedaille bei den olympischen spielen 1972. inspiriert vom goldﬂair des münchner olympiatur-niers startete noch im gleichen jahr eine außergewöhn-liche vereinsgeschichte. in bad reichenhall, am äußersten südostzipfel bayerns, entstand eine hockey-abteilung, die binnen kurzer zeit mit dem gewinn von zwei jugend-dm-titeln und einer ans tor zur hallen-bun-desliga anklopfenden herrenmannschaft für sportliche schlagzeilen sorgte. berlin/brandenburg 34 vereine; ca. 6.900 mitglieder (2.800 erwachsene, 4.100 jugendliche) bekannteste vereine: berliner hc, zehlendorfer wespen,tus lichterfelde, sc charlottenburg, potsdamer su die metropole des früheren kaiserreichs und heutige bundeshauptstadt spielte auch im deutschen hockey schon immer ein führende rolle, wie nicht nur die dhb-präsidentschaft von ausschließlich berlinern in den ers-ten drei jahrzehnten zeigt. früher als andere regionen hatte berlin einen regen spielverkehr auf die beine ge-stellt. allerdings herrschte gerade in der anfangszeit kein einheitliches handeln der clubs. da stürzten von 1902 an verbände fast genauso schnell ein, wie sie errichtet wurden, auch um die mitgliedschaft im 1909 gegründe-ten dhb gab es vor allem in berlin einen heftigen deu-tungsstreit. erst der 1914 gegründete brandenburgische hockey-verband brachte mehr ruhe und führte ver-schiedene lager wieder zusammen. der berliner damen-hockey-club war kurz vor der jahrhundertwende der erste registrierte verein der hauptstadt, 1905 ging er in den berliner hc über. bis in die gegenwart übt der bhc eine führende rolle im berli-ner und bundesweiten hockey aus. von 1909 an gewann die hockeybewegung deutlich an breite und kraft. bin-nen vier jahren schoss die zahl der für den spielbetrieb gemeldeten mannschaften von 18 auf 67 in die höhe, selbst über den 1. weltkrieg hinweg liefen die hockey-aktivitäten eingeschränkt weiter. auf der basis eines wachsenden und durch die ver-hältnismäßig kurzen reisewege begünstigten verbands-spielbetriebs stieg in berlin das interesse an über-regionalen einsätzen an. regelmäßige städtevergleiche mit hamburg wurden etabliert. von 1924 an war ber-lin/brandenburg über 15 jahre hinweg der seriensieger im bedeutenden silberschild. und eine berliner damen-auswahl stellte sich 1926 der übermächtigen englischen nationalmannschaft (0:8). als ein höhepunkt ging am 26. august 1936 das spiel einer bhv-herrenauswahl gegen die indischen olympiasieger in die berliner ver-bandsgeschichte ein. vor 18 000 zuschauern im berliner hockey-olympiastadion rangen die gastgeber den asia-tischen „hockey-göttern” ein 3:3-unentschieden ab. die folgen des 2. weltkriegs teilten berlin in ost und west und trennten auch das mit nur wenigen vereinen besetzte ländliche brandenburger hockey vom westteil berlins. die insellage der ab 1961 durch die mauer ein-geschlossenen stadt war für die überregional spielen-den westberliner hockeyteams erst einmal kein hin-dernis. aufgrund der besonderen politischen lage ber-lins ﬂossen lange jahre üppige öﬀentliche zuschüsse für reisen in den westen. die deutsche einheit 1990 führte auch den berliner und umliegenden brandenburger ho-ckeysport wieder zueinander. für die geograﬁsch am rande des großﬂächenlandes brandenburg liegenden vereine war die teilnahme am spielverkehr in den nach-barverbänden sachsen, sachsen-anhalt oder mecklen-burg-vorpommern naheliegend. bremen 17 vereine; ca. 1.900 mitglieder (750 erwachsene, 1.150 jugendliche) bekannteste vereine: club zur vahr, bremer hc, hc delmenhorst 4 entwicklung der regionen engländer oftmals gründungshelfer</Page><Page Number="45">43 auf 1901 datiert das geburtsjahr des hockeysports in der hansestadt. der bremer hc wurde gegründet, vier jahre danach ging er als hockeyabteilung in den club zur vahr über. ein neu gestalteter bremer hc hatte von 1913 an ein dauerhaftes eigenleben. ganz früh dran war auch der hc delmenhorst (1904; bundesweit bekannt durch eines der traditionsreichsten hallenturniere), der zu-nächst auf weiblicher seite eine ähnlich dominante rolle einnahm, wie sie dem club zur vahr auf männlicher seite lange jahre zuﬁel. erst der 1920 entstandene hc horn machte sich schon bald nach seiner gründung daran, am sockel des club zur vahr zu rütteln. tatsächlich entwi-ckelten sich horn-mannschaften zu den stärksten im kleinen landesverband. 1925 kamnochder hanseatische hc dazu, desweiteren der hc schwarz-weiß bremen. mehr als die hälfte der zum bremer hockey-verband zählenden vereine - darunter die eher kleinen hockey-gemeinschaften aurich, brake, cuxhaven, emden, moor-merland, oldenburg, rhauderfehn, syke, weyhe, wil-helmshaven, aber auch der hc delmenhorst – liegt ge-bietsmäßig in niedersachsen. das großﬂächige bundes-land umschließt bremen geographisch. dennoch war es für die erwähnten clubs keine frage, ob sie sich lieber dem bhv und dem dortigen spielverkehr anschließen oder dem niedersächsischen hockey-verband beitreten und damit deutlich längere anfahrtswege bis nach han-nover oder braunschweig in kauf nehmen würden. der vernunft gehorchend bilden beide nachbarverbände je-doch schon seit vielen jahren eine spielgemeinschaft für die oberligen sowie in manchen jugendaltersklassen. als einer der kleinsten landesverbände im dhb hatte bremen viele jahrzehnte kaum sportliche überregionale erfolgsnachrichten zu verzeichnen. die olympiateilneh-merinnen (1988) pia büchel und heike gehrmann (beide auch u21-weltmeisterinnen 1989) vom club zur vahr waren wie die hallen-bundesliga-zugehörigkeit der czv-damen die große ausnahme. umso höher die freude bei den hansestädtern, als die knaben a des club zur vahr 2009 den ersten deutschen meistertitel nach bremen holen konnten. hamburg 29 vereine; ca. 9.000 mitglieder (3.900 erwachsene, 5.100 jugendliche) bekannteste vereine: uhlenhorster hc, harvestehuder thc, klipper thc, club an der alster, großﬂottbeker thgc die „hockey- und hansestadt“ an der elbe darf sich rühmen, die erste gründung einer deutschen hockeyge-meinschaft vollbracht zu haben. im september 1898 wurde der 1. hamburger hockey-club aus der taufe ge-hoben. eigentlich schade, dass sich der verein knapp vier jahre später spontan auﬂöste, nachdem er zwei spiele haushoch gegen den neuen, im märz 1901 ge-gründeten uhlenhorster hc verlor und dem gegner sei-nen hockeyplatz am alten schützenhof überließ. der uhc, ältester heute noch bestehender hockeyverein in deutschland, war zunächst konkurrenzlos und deshalb ganz froh, dass 1904 der harvestehuder hc (später hthc) und 1906 der eilbeker hc (später klipper thc) auf den markt kamen. diese drei dominierten das hambur-ger hockey über viele jahre, obwohl es 1919 bereits 15 clubs im stadtgebiet gab. die führende rolle hamburgs in jener zeit wird auch dadurch dokumentiert, dass die uhc-vereinsmannschaft beauftragt wurde, deutschland 1908 beim ersten olym-pischen hockeyturnier in london zu repräsentieren. hamburg machte sich lange jahre als einer der ent-schiedensten gegner von meisterschaften stark. als die „hochburg des punktspielfreien hockeyspielens“ (zitat aus 1937) geﬁel sich die elbmetropole, die club- und städtewettkämpfe, das ausspielen von kleineren poka-len und vor allem die oster-(berühmt vor allem beim uhc) und herbstturniere (hthc) im fokus hatte. freilich verweigerte sich hamburg nicht der allgemeinen ent-wicklung. 1956 wurde der bis in die gegenwart gepﬂegte gemeinsame punktspielbetrieb mit dem schleswig-hol-steinischen hockey-verband aufgenommen. leistungssportlich machten aus hamburg lange zeit</Page><Page Number="46">nur die damen des harvestehuder thc von sich reden. bis heute sind die hthc-damen mit 14 deutschen feld-meisterschaften unangefochten der dhb-rekordhalter, 1974 holten sie auch gleich den ersten europapokal. im männlichen bereich galt die hansestadt lange als “schlafender riese”. erweckt wurde dieser erst mitte der 90er jahre, als zunächst harvestehude, dann aber mit großer macht der club an der alster und auch der uhc (2008 erster gewinner der neuen euro hockey league) bundes- und europaweit in den vordergrund traten. hessen 28 vereine; ca. 6.000 mitglieder (2.700 erwachsene, 3.300 jugendliche) bekannteste vereine: sc frankfurt 1880, rüsselsheimer rk, limburger hc, 1.hanauer thc der sportclub frankfurt 1880 war in den ersten jah-ren des 20. jahrhunderts nicht nur keimzelle des hessi-schen hockeys, sondern erwarb sich auch als pionier des süddeutschen und gesamtdeutschen hockeys große ver-dienste. vor allem der 1907 vom sc80 gestiftete und 1912 an den dhb abgetretene silberschild war über jahr-zehnte hinweg bedeutendste trophäe und wichtigstes bindeglied zugleich im deutschen hockey. mit theo haag stellte der club den in den 20er jahren unbestritten bekanntesten deutschen hockeyspieler. und schließlich bleibt dem sc 80 auch das privileg, der erste herren-eu-ropapokalsieger geworden zu sein (1974). um das mit zahlreichen weiteren vereinsgründungen (sachsenhausen 1857 , safo, eintracht, fechenheim, vor-wärts) starke frankfurt herum entstanden in oﬀenbach, darmstadt, höchst, wiesbaden, hanau und aschaﬀen-burg (die bayern schlossen sich aus geographischen gründen dem rhein-main-hockeybereich an) die näch-sten hockeystandorte, später kamen auch bad hom-burg, rüsselsheim, limburg und weiter im norden hessens marburg, gießen und kassel hinzu. mit dem hockeyausschuss im frankfurter sportaus-schuss wurde 1919 ein vorläufer des hessischen hockey-verbands geschaﬀen. zum sportlich erfolgreichsten hessischen verein ent-wickelte sich der rüsselsheimer rk, der neben einigen herren-erfolgen vor allem im damen-bereich zu einem regelrechten titel-garanten wurde, wie 18 europapokal-siege sowie neun hallen-dm- und sechs feld-dm-gewinne zwischen 1991 und 2006 beweisen. mecklenburg-vorpommern 6 vereine; ca. 650 mitglieder (300 erwachsene, 350 jugendliche) bekannteste vereine: atsv güstrow, schweriner sc das ﬂächenmäßig sechstgrößte bundesland mit der allerdings geringsten bevölkerungsdichte und der dritt-niedrigsten einwohnerzahl aller 16 bundesländer ist aus hockeysicht betrachtet eine kleine gemeinschaft. der bestand von sechs vereinen hat sich seit vielen jahren nicht verändert. historisch betrachtet war schwerin als erstes aktiv. hockey wurde dort von 1908 an gespielt, über die ersten jahre hinweg sogar in drei vereinen, ehe sich der schweriner sc etablierte. als nächste hochburg wuchs rostock heran, dann 1926 plau, schließlich ka-men nach 1950 auch güstrow, wismar, greifswald, par-chim und 1952 als letztes stralsund dazu. die anfangs engen spielkontakte nach hamburg und lübeck erfuh-ren durch die deutsch-deutsche teilung einen jähen ab-bruch, wurden aber nach der wiedervereinigung auch schnell wieder hergestellt. während der ddr-zeit war das heutige mv-gebiet in drei verwaltungsbezirke unterteilt, der hockey-sportver-band mecklenburg-vorpommern resultierte aus den be-zirksfachausschüssen rostock und schwerin. insbe-sondere im nachwuchsbereich ging in der dhsv-ära der ddr mancher hallentitel in den norden. mit hallenho-ckey wurden auch zwei meilensteine in der mv-hockey-geschichte geschrieben. im februar 1951 fanden in güstrow die ersten deutschen hallenmeisterschaften 44 entwicklung der regionen engländer oftmals gründungshelfer</Page><Page Number="47">45 (der ddr) statt, und 2003 gelangte mit den herren des atsv güstrow erstmals ein mecklenburger team in die 2. bundesliga. dort hält sich das sportliche aushänge-schild des landesverbandes sehr erfolgreich bis in die gegenwart. auch die damen des plauer sv spielten ei-nige spielzeiten überregional (rl ost). der in branden-burg liegende pritzwalker sv beteiligt sich aus geographischen gründen schon lange im mv-spielbe-trieb. niedersachsen 26 vereine; ca. 3.800 mitglieder (1.600 erwachsene, 2.200 jugendliche) bekannteste vereine: dhc hannover, eintracht braunschweig, hannover 78, braunschweiger thc als start- und gleichermaßen kraftzentrum des nie-dersächsischen hockeys darf sich hannover rühmen. von 1910 an wurden dort im laufe eines jahrzehnts zehn vereine gegründet, die im hannoverschen hockey-ver-band zusammentraten und sich in diesemverbund auch stark zur verbreitung des hockeysports über die stadt-grenzen hinaus verdient machten. führende rollen im hhv hatten der dhc, dsv 1878 (deutschlands ältester rasensportverein) und eintracht inne. 1919 trat die han-nover-gemeinschaft in den neuen norddeutschen hockey-verband ein, dem auch hamburg, bremen, meck-lenburg und schleswig-holstein angehörten. 1947 wurde der niedersächsische hockey-verband gegründet. anfang der 20er jahre begann sich hockey auch in an-deren niedersächsischen städten anzusiedeln. in braun-schweig gelang dies gleich in drei vereinen: bthc, eintracht und mtv. celle, peine und göttingen kamen hinzu, später auch goslar, wolfsburg, bückeburg, wol-fenbüttel, helmstedt und hildesheim. weitere, ganz im westen niedersachsens gegründete hockeyclubs schlos-sen sich wegen ihrer geographischen nähe zu bremen dem bremer hockey-verband an. früh schon strömten die hannover-vereine aus, pﬂegten regelmäßig städtespiele, beispielsweise mit leipzig. überregionale bekanntheit und verbindungen erzeugten vor allem die großen turnierveranstaltungen. das osterturnier des dhc hannover, der leistungsmäßig die meiste zeit über die niedersächsische führungsrolle für sich beanspruchen konnte, oder die hermann-löns-spiele beim dsv hannover 78 waren klassiker und so-zusagen pﬂichtveranstaltungen für spitzenmannschaf-ten aus dem ganzen bundesgebiet. auf der 78er-anlage fand aus anlass des 100-jährigen vereinsbestehens 1978 mit der feld-europameisterschaft der herren auch die auf nhv-gebiet sportlich bedeutendste hockeyveranstal-tung statt. was keiner niedersächsischen herrenmannschaft bislang vergönnt war, glückte den damen von eintracht braunschweig (als einziger nhv-vertretung bis heute) zwischen 1965 und 78 insgesamt neun mal: der gewinn eines deutschen meistertiels. eine überragende rolle auf bundesebene spielt das niedersächsische schiedsrichterwesen. mit heinz wöltje (dhc) und rudi ordon (wolfenbüttel) stellten nieder-sachsen über viele jahre den dhb-schiedsrichterwart, fritz seegers (dhc; vier wm-teilnahmen) und richard wolter (mtv braunschweig; deutscher rekordschieds-richter in der bundesliga, bei olympia und wm) gehör-ten international zu den renommiertesten deutschen unparteiischen. es schließt sich der kreis, wenn vom sv devese 02 gesprochen wird. die dort im spätsommer 2009 gegrün-dete hockeyabteilung ist der jüngste spross des nhv (und des dhb!) und stammt – aus hannover (umland).</Page><Page Number="48">46 nordrhein-westfalen 84 vereine; ca. 19.000 mitglieder (8.000 erwachsene, 11.000 jugendliche) bekannteste vereine: htc uhlenhorst mülheim, rot-weiss köln, düsseldorfer hc, crefelder htc, sw neuss, gladbacher htc, rthc leverkusen, etuf essen, bonner thv, eintracht dortmund als land ist nordrhein-westfalen im bundesvergleich zumindest ﬂächenmäßig nicht spitze, ganz anders da-gegen die entsprechende hockeyorganisation whv. im westdeutschen hockey-verband sind über ein viertel aller deutschen hockeyspieler beheimatet. mit knapp 19.000 mitgliedern in 84 vereinen zählt der whv mehr als doppelt so viele wie der in der größe nachfolgende hamburger verband. dicht bevölkert wie eine großstadt, aber das auf weit größerer fläche als bei einer einzigen metropole, waren die voraussetzungen für den hockey-sport in nrw sicherlich schon immer etwas besser als anderswo. doch nur die verbindung zwischen guten rah-menbedingungen, eﬃzienten strukturen und zielstrebi-ger verbandsführung machte es möglich, dass hockey im westen sich schnell und nachhaltig ausbreiten konnte und auch immer in der nationalen leistungs-spitze mitmischte. aus dem 1908 von den ältesten ansässigen clubs bonn, köln und düsseldorf gegründeten rheinischen hockeyverband ging 1911 der westdeutsche hockey-ver-band hervor, der neben der rheinprovinz und westfalen lange auch das gebiet um kassel zu sich zählen konnte. 1924 gab es bereits 60 vereine mit rund 4.000 mitglie-dern, ein jahr darauf gar über 100 clubs, wobei sich ei-nige als luftnummern erwiesen und sich die zahl im jahr 1926 wieder auf 85 reduzierte. der ehrgeizige plan des whv, verbands-pﬂichtspiele mit punktewertung einzuführen, um den spielbetrieb in geregelte bahnen zu bekommen, kam oﬀensichtlich ein wenig früh. jedenfalls stellten sich rasch mehr probleme (zu wenig geeignete plätze, zu wenig schiedsrichter, un-gereimtheiten bei spielberechtigungen) als fortschritte ein. die sache wurde bald wieder zurückgestellt. sehr früh erkannten vereine und verband im westen den nutzen internationaler beziehungen. schon ab 1929 gab es regelmäßig turnierveranstaltungen führender whv-clubs, bei denen oft spielstarke mannschaften aus dem ausland zu gast waren. und von 1928 an pﬂegten whv-auswahlmannschaften einen jährlichen spielver-kehr mit „holland b“. gleichermaßen forcierte der ver-band die jugendarbeit und unterstützte seine vereine in diesen bemühungen musterhaft. so gab es bereits 1928 in düsseldorf ein verbandsjugendturnier. nach den verwerfungen des 2. weltkrieges kam der 1947 wiedergegründete whv sehr schnell wieder auf die beine und wurde stärker denn je. von 1950, der ersten deutschen meisterschaft nach dem krieg, bis 1961 stan-den immer whv-mannschaften im dm-finale und holten durch htc uhlenhorst mülheim (6) und club raﬀelberg (2) dabei acht titel. zu einer zweiten uhlenhorster sie-gesserie kam es ab 1985. bis 1997 holten die ruhrstädter weitere neun nationale meisterschaften und ebensoviele europapokale. quell der erfolge war quasi ausschließ-lich die eigene nachwuchsarbeit mit über 60 jugend-dm-titeln. geblendet durch die überragenden mül-heimer kann leicht in vergessenheit geraten, dass auch andere westvereine große nationale und internationale erfolge feierten, allen voran rot-weiss köln als hallenre-kordmeister (8 titel), vierfacher feld-dm-sieger und sechsfacher hallen-europacupgewinner. auch gladba-cher htc (3), crefelder htc (auch europapokalsieger) und sw köln standen auf der feldmeisterliste. bei damen spielte der westen lange zeit keine füh-rende rolle. das änderte sich erst ab 1980, als durch rthc leverkusen (4) und blau-weiß köln (3) plötzlich der whv bis 1990 die meisten dm-titel holte. später kamen noch drei meisterschaften durch rot-weiss köln dazu, das sich auch auf europäischer ebene (1999/2000) ebenso wie leverkusen (1994) in die siegerliste ein-schreiben konnte. entwicklung der regionen engländer oftmals gründungshelfer</Page><Page Number="49">47 2004 führte der whv eine gebietsreform durch, ver-kleinerte die anzahl seiner bezirke von fünf auf vier (ruhrbezirk, rheinbezirk, bezirk rhein-wupper, bezirk westfalen). für den dhb hat der westen von anfang bis in die gegenwart eine zentrale bedeutung. hier liegen die wurzeln (dhb-gründung 1909 in bonn und wieder-gründung 1949 köln) und der aktuelle sitz samt natio-nalstadion (mönchengladbach) des bundes. rheinland-pfalz/saar 29 vereine; ca. 5.200 mitglieder (2.800 erwachsene, 2.400 jugendliche) bekannteste vereine: tg frankenthal, dürkheimer hc, kreuznacher hc, vfl bad kreuznach, schott mainz erste hockeyaktiväten in den heutigen bundeslän-dern rheinland-pfalz und saarland, die hockeytechnisch gesehen seit 1957 eine gemeinschaft im hockey-verband rheinland-pfalz/saar bilden, gehen auf das jahr 1912 zu-rück. in kaiserslautern wurde beim verein „gesellschaft zur pﬂege der leichtathletik 1910“ der hockeyschläger geschwungen, parallel auch in neunkirchen an einem gymnasium. 1913 entstanden daraus hockeyabteilungen im fv kaiserslautern (später in den 1. fc kaiserslautern übergehend) und borussia neunkirchen. ins gleiche jahr fällt auch die gründung des kreuznacher hc, der 1923 mit seinem weithin bekannten osterturnier eine bis in die gegenwart reichende tradition ins leben rief. beim fußball- und lawn-tennisclub in worms war das hockey-spiel bereits früh in mode, doch dauerte es bis 1920, ehe eine hockeyabteilung entstand, die heute der tg worms 1846 angehört. im bereich des pfalzgaus, der 1921 in westkreis um-benannt wurde und dem die bezirke pfalz, rheinland und rheinhessen zugehörten, sowie auch im saarland war es in der zeit zwischen den beiden weltkriegen ein reges kommen und gehen neuer vereine. ihre start-phase erfolgreich überstanden haben - teils unter neuer firmierung - hc koblenz, tfc ludwigshafen, blau-weiß speyer, htc bad neuenahr, saar 05 saarbrücken, sv st. ingbert, vfr trier, vfr alzey, tus mayen, neuwieder hc, mainzer rv, dürkheimer hc, tg frankenthal. 1947 wurde der hockey-verband rheinland-pfalz ge-gründet, dem sich zehn jahre darauf der saarländische hockey-verband anschloss. bis heute ist die einteilung des hv rheinland-pfalz/saar in die vier hockeybezirks-verbände rheinland, rheinhessen, pfalz und saar ge-lebte organisationsform. mit weitem abstand sind die tg frankenthal (10 dm-titel und europapokalsieger 1984) und der dürkheimer hc (7 dm-titel, 4 europapokalerfolge) mit spielerlegen-den wie peter trump, heiner dopp oder christian mayer-höfer die sportlichen aushängeschilder des landes-verbandes. vor allem im hallenhockey war die pfalz immer eine bundesweit geachtete bastion. sachsen 18 vereine; ca. 1.800 mitglieder (850 erwachsene, 950 jugendliche) bekannteste vereine: atv leipzig 1845, hc lindenau grünau leipzig, leipziger sc, esv dresden, motor meerane über erste hockeyspiele in sachsen wurde 1906 in dresden und zwei jahre später in leipzig berichtet. wie vielerorts waren es auch hier englische studenten, die die saat legten. und diese saat trug in verhältnismäßig kurzer zeit reiche frucht. der asc dresden konnte sich bereits 1908 auf die siegerliste des in der startphase noch unter vereinen ausgespielten silberschild-wettbe-werbs setzen. und mit der hockeysparte des leipziger sc 1901 war ein sächsischer verein an der gründung des dhb maßgeblich beteiligt. eine kräftige blütezeit erlebte das sächsische hockey ende der 20er jahre. in den im 1920 gegründeten mitteldeutschen hockey-verband or-ganisierten kreisen nordwestsachen (leipzig), ostsach-sen (dresden) und westsachsen (chemnitz) gab es 1928 insgesamt 59 vereine, alleine in leipzig 20 und in dres-</Page><Page Number="50">48 den acht. spätestens die kriegswirren zerstörten zahl-reiche vereinsstrukturen. in der ddr-zeit gliederte sich das sächsische gebiet in die bezirksfachausschüsse leipzig, karl-marx-stadt und dresden. es etablierten sich außerhalb des zen-trums leipzig (mit acht vereinen) und dresden (zwei) noch in torgau, meerane, bautzen, freiberg, görlitz, borna, wurzen, oschatz, karl-marx-stadt und niesky hockeystandorte. in der zeit der politischen umbruchphase wurde im juli 1990 der sächsische hockeyverband gegründet. er ging als größter der fünf neuen landesverbände im no-vember 1990 in den dhb ein und spielte auch in den fol-genden aufbaujahren eine führende rolle im osten. und ganz vorneweg marschierte stets leipzig. vor allem als ausrichter zahlreicher nationaler und auch internationa-ler veranstaltungen (leipziger messepokal, länder-spiele, dhb-pokalendspiele, hallen-wm 2003, herren-em 2005, juniorinnen-em 2000) machte es sich einen namen, aber auch sportlich konnte es mit am schnell-sten den anschluss an die nationale leistungsspitze ﬁn-den. besonders stolz darf man beim atv leipzig 1845 sein, dessen weibliche jugend a 2004 für den ersten und bislang einzigen dm-titel einer mannschaft aus dem be-reich der neuen bundesländer sorgte. sachsen-anhalt 7 vereine; ca. 600 mitglieder (300 erwachsene, 300 jugendliche) bekannteste vereine: osternienburger hc, cöthener hc, tsv leuna, magdeburger sv börde dass auf das gebiet des heutigen bundeslandes sachsen-anhalt, welches zur ddr-zeit den bezirken halle und magdeburg entsprach, die meisten titelge-winne in der ära des deutschen hockey-sportverbandes fallen, ist im wesentlichen dem osternienburger hc ge-schuldet. zwischen 1968 und 1990 holten die mann-schaften der damaligen bsg traktor insgesamt sagenhafte 155 meistertitel in allen altersklassen und stellten über 40 nationalspieler für die ddr-auswahlen. dabei hatte die westlich von dessau liegende gemeinde osternienburg gerade mal 3.000 einwohner, jeder zehnte war clubmitglied. man sprach respektvoll vom „hockey-dorf“, welches sich nicht unterkriegen ließ und den großen das fürchten lehrte. vor allem die oster-nienburger herren galten im osten über zwei jahrzehnte hinweg als nahezu unschlagbar. sie haben einen groß-teil ihrer stärke über die deutsche einheit hinweg bis in die gegenwart gerettet. mit dem gewinn des b-divisi-onsturniers 1990 im landesmeister-europacup sowie ihrer seit 2000 ununterbrochenen zugehörigkeit zur 1. hallen-bundesliga sind die ohc-herren nach wie vor die erfolgreichste mannschaft aus dem ehemaligen dhsv. auch in köthen, leuna und magdeburg sind große hockeytraditionen aufgebaut worden. so stellte motor köthen bei den herren 1949 den ersten und 1990 den letzten ddr-feldhockeymeister. die teilnahme an der 1. bundesliga 1991 sowie beim landesmeister-europapo-kal 1991 gehören zu den vereinshöhepunkten des heu-tigen cöthener hc 02. in die gesamtdeutsche spitzen-klasse stieß auch der tsv leuna vor, als seinem herren-team 2008 der aufstieg in die 1. hallen-bundesliga ge-lang. das team des leipziger sc bestritt im märz 1910 das erste damen-hockeyspiel in sachsen. „das spiel bot sehr hübsche bilder sportlichen wetteifers“, schrieb die lokalpresse. entwicklung der regionen engländer oftmals gründungshelfer</Page><Page Number="51">49 schleswig-holstein 19 vereine; ca. 2.400 mitglieder (850 erwachsene, 1.550 jugendliche) bekannteste vereine: 1. kieler htc, lbv phönix lübeck das land zwischen den meeren hat im deutschen hockey unter leistungssportlichen aspekten keinen be-sonders hoch angesiedelten stand. noch nie kam bei-spielsweise ein deutscher meister aus einem verein schleswig-holsteins. wenn es aber um die bereiche ver-einsentwicklung, jugendförderung, schulhockey oder kreativität bei der werbung für hockey geht, dann gehört der schleswig-holsteinische hockey-verband seit vielen jahren zu den innovativsten landesverbänden im dhb. in kiel nahm 1907 alles seinen anfang. den 1. kieler hc darf man als hockeypionier im heutigen bundesland s-h bezeichnen. bis 1930 gehörten zum damaligen nord-deutschen hockey-verband hockeygemeinschaften aus flensburg, itzehoe, lübeck, ahrensburg, oldesloe und neumünster neben gleich mehreren kieler vereinen. im erst 1946 gegründeten bundesland schleswig-hol-stein wurde schon zwei jahre darauf die sparte hockey im landesportverband geboren, später dann in hockey-verband schleswig-holstein umbenannt. 1948 wurde die erste landesmeisterschaft ausgespielt und vom lbv phönix lübeck gewonnen. 1956 trat man in eine arbeits-gemeinschaft mit dem hamburger hockey-verband ein und organisierte vom spieljahr 1956/57 an gemeinsame punktspielrunden. der hhv/shhv-spielverkehr in allen altersklassen hat sich bis in die gegenwart bewährt. heute wird hockey in ahrensburg, bad oldesloe, elmshorn, eutin, flensburg, itzehoe, kappeln, kiel, klein rönnau, der stiftung louisenlund, lübeck, mölln, neu-münster, norderstedt, pinneberg, rendsburg, timmen-dorfer strand und in travemünde gespielt. die bedeutendste hockey-veranstaltung im ver-bandsgebiet war 1990 die vom elmshorner mtv ausge-richtete hallen-europameisterschaft der damen. sport-lich herausragender akteur des landes ist weltmeister (2006) eike duckwitz, der beim thc neumünster sein hockeyhandwerk lernte, ehe er zum uhc hamburg in die bundesliga wechselte. thüringen 6 vereine; ca. 530 mitglieder (250 erwachsene, 280 jugendliche) bekannteste vereine: sv carl-zeiss jena, erfurter hc der thüringer hockey-sportverband ist mit seinen sechs vereinen und gerade mal gut über 500 mitgliedern (also weniger als bei manchem verein) der kleinste lan-desverband im dhb. bei seiner ersten gründung im oktober 1913 konnte der damalige thüringer hockey-bund erstaunlicherweise mehr vereine als heute um sich scharen, denn hockeyaktivitäten gab es bereits in jena, weißenfels, naumburg, gotha, ilmenau, weimar, coburg und erfurt. mit der schaﬀung eines verbandes und der ausschreibung von thüringer meisterschaften 1914 wollte man die kräfte bündeln und für weiteren ansporn sorgen. der 1. weltkrieg stoppte die meisten ideen und initiativen, und in folge schrumpfte auch die vereins-ausbreitung. in der ddr-zeit war das thüringer gebiet in die be-zirksfachausschüsse erfurt und gera aufgeteilt. konzen-triert hat sich das hockeygeschehen neben vereinen in apolda und weimar imwesentlichen auf jena und erfurt. war jenapharm jena in den 50er jahren bei damen und herren zu den stärksten ostteams zu zählen, übernahm diese rolle bis in die 60er jahre hinein der scmotor jena (später sv carl-zeiss). mit über 30 ddr-meistertiteln bei damen und herren steht der verein hinter osternienburg an zweiter stelle der dhsv-statistik. der erfurter hc, 1992 aus der verschmelzung der ab-teilungen optima (nachfolger des 1911 gegründeten sc erfurt) und aufbau erfurt hervorgegangen, kann über das sicherlich außergewöhnlichste hockeystadion deutsch-lands verfügen: es liegt auf dem dach eines großen su-permarktes und wurde 1994 als erster hockey-kunst-rasen auf thüringer gebiet errichtet.</Page><Page Number="52">neubeginn nach 45 jahren trennung in den ersten vier jahrzehnten des hockeys in deutschland bildeten sich quer durchs kaiserreich einige zentren heraus, in denen der noch junge sport beson-ders viel zulauf erhielt. einer dieser ballungsräume war leipzig. in den 20er jahren gab es dort zeitweise 28 clubs und damit die größte hockey-dichte nach der hauptstadt berlin. leipzig und auch einige andere städte im osten waren aktiver teil hockeydeutschlands, bis die kriegswirren große verwerfungen übers land brachten. die politische teilung deutschlands in ost und west erfolgte schon wenige jahre nach beendigung des zwei-ten weltkriegs. auch in vielen gesellschaftlichen berei-chen drifteten die lager nach 1945 auseinander, dazu gehörte ebenfalls der sport. west und ost bauten ihre jeweils eigenen verbände und organisationen auf, ho-ckey nahm sich da nicht aus. im westen wurde im de-zember 1949 der deutsche hockey-bund wiederge-gründet, bereits ein jahr zuvor hatte sich im osten in der sowjetischen besatzungszone am 8. oktober 1948 eine sparte hockey im deutschen sportausschuss gebildet. 1958 ging diese in den deutschen hockey-sportverband (dhsv) der ddr über. seine eigenständigkeit nach außen dokumentierte das ddr-hockey durch sein auf-nahmegesuch in die fih. im dezember 1956 verlieh der hockeyweltverband dem ost-verband mitgliedsstatus. der spielverkehr zwischen ost und west war auf allen ebenen schlagartig nach der trennung erlahmt. jede seite spielte ihre eigenen deutschen meister aus. der nächste kontakt sollte pikanterweise die allerbesten deutschen hockeyspieler zusammenbringen. 1960 und 1964 wurden, nach langen verhandlungsrunden auf höchster sportpolitischer ebene, innerdeutsche aus-scheidungsspiele zur besetzung des deutschen hockey-50 gemeinsam aufgewachsen und erste blütezeiten gehabt, dann durch höhere mächte getrennt, jahrzehnte fast ohne jeden nachbarschaftlichen kontakt nebeneinander her gelebt, stark unterschiedliche entwick-lungen genommen, durch eine friedliche revolution plötzlich wieder ohne trennzaun und schließlich in würde vereinigt – der hockeysport im osten und westen deutschlands. „der hockeysport in der ddr hat die gleichen wurzeln, die gleiche tradition wie bei uns. die freunde drüben haben es sehr schwer gehabt, den hockeybetrieb aufrecht zu erhalten, denn es gab dort die vergangenen 20 jahre keinerlei staatliche förderung für hockey, und sich für diesen sport zu engagieren, dürfte oft auch ein schwimmen gegen den strom bedeutet haben. die politischen verhältnisse haben es bedingt, daß wir uns doch sehr weitgehend aus den augen verloren haben. jetzt können und wollen wir uns wiederﬁnden und gute nachbarschaft auch auf hockeysportlichem gebiet miteinander pﬂegen.“ dhb-präsident wolfgang p .r. rommel im november 1989 in der deutschen hockey zeitung damenhockey 1952 auf dem hartplatz der bsg lok dresden.</Page><Page Number="53">teams für die olympischen spiele anberaumt. die favo-risierte auswahl des dhb konnte die erste serie nur hauchdünn für sich entscheiden und ihr ticket für rom 1960 lösen, vier jahre später schaﬀte die mannschaft des dhsv die große überraschung und schnappte den erneut als sportlich stärker eingeschätzten westdeut-schen die fahrkarte nach tokio weg. mit platz 5 spielte die in sieben partien ungeschlagen gebliebene dhsv-mannschaft in japan ein bemerkenswertes olympisches hockeyturnier. oﬃzielle länderspiele waren die insgesamt acht par-tien der ausscheidungsduelle nicht, anders jedoch die partie am 17 . oktober 1968. nachdem das internationale olympische komitee von den spielen 1968 an zwei deut-sche olympiadelegationen zuließ, trafen beim hockey-turnier in mexiko city in der vorrunde ost- und west-deutschland aufeinander. die brd-auswahl (am ende vierter) siegte mit 3:2, die dhsv-mannschaft wurde ab-geschlagener elfter unter 16 startern. eine platzierung mit einschneidender nachwirkung. der hockeysport wurde vom politbüro des zentralkomitees der staats-partei sed in die kategorie der nicht mehr medaillen ver-sprechenden disziplinen abgeschoben und per „leis-tungssportbeschluss“ des dtsb vom 8. april 1969 ebenso wie die sportarten basketball, moderner fünf-kampf, wasserball, alpiner rennsport und eishockey in der staatlichen förderung drastisch eingeschränkt. doppeltes pech für das ost-hockey: der erzwungene rückzug vom internationalen spielverkehr (ausgenom-men die sozialistischen länder) ﬁel ausgerechnet in eine zeit, in der im hockey eine neue epoche begann. euro-pameisterschaften, weltmeisterschaften, später noch die champions trophy zogen ein – alles neue turniere, bei der die ddr von vornherein ausgeschlossen war. während der westliche nachbar gerade bei diesen ver-anstaltungen ganz vorn mitspielte und zu einem der weltweit erfolgreichsten nationalverbände aufstieg, 51 die ddr-damen 1958 in dresden vor einem länderspiel gegen österreich. trainer horst schön gibt letzte anweisungen, rechts betreuerin margarete worch. neben polen und der cssr war die udssr der hauptgegner der ddr-herren, hier im endspiel des 10. turniers der freund-schaft 1984 in leipzig.</Page><Page Number="54">stagnierte die entwicklung im osten. man darf und muss es dem kleinen grüppchen an hockeyaktiven zwischen stralsund und karl-marx-stadt (chemnitz) sowie zwi-schen oebisfelde und görlitz hoch anrechnen, dass es der staatlichen diskriminierung trotzte, den hockeysport auch unter denkbar schlechten rahmenbedingungen am leben hielt und in eigeninitiative erstaunlich viel auf die beine stellte. besonders die materialnot war ein bestän-diger begleiter, die viel verzicht, aber auch viel improvi-sationskunst verlangte. so wurden schläger für den nachwuchs aus sperrholz hergestellt, torhüter verwen-deten motorradhandschuhe. und dass einer hockeysek-tion mit 200 mitgliedern in den achtziger jahren zeitweise nur ein einziger kunststoﬀ-hockeyball zur ver-fügung stand, war eher regel als ausnahme. im juni 1989 – von den nahenden politischen ereig-nissen war noch nichts zu spüren – konnte der damalige dhsv-präsident willi henkel am rande der champions trophy in west-berlin voller stolz berichten, dass die sportführung der ddr dem hockeyverband überra-schend erlaubt habe, sich mit damen- und herren-na-tionalmannschaft an den qualiﬁkationsspielen zur feld-europameisterschaft 1991 zu beteiligen. auch wenn es mit der em-teilnahme letztlich nicht klappte, weil die quali-begegnungen im april bzw. juli 1990 sportlich ver-loren wurden (herren 1:6 und 0:4 gegen belgien; damen 1:2 und 2:3 gegen frankreich), so waren die fahrten nach brüssel und paris für die beteiligten ddr-spieler auf alle fälle höhepunkte ihrer ausschließlich in polen, in der sowjetunion oder in der tschechoslowakei und gele-gentlich in ungarn stattﬁndenden auswärtsländerspiele. die rasante politische dramaturgie vom fall der ber-liner mauer am 9. november 1989 bis zur deutschen wie-dervereinigung am 3. oktober 1990 erweckte auch im 5 vier ihrer 108 feld-länderspiele bestritten die ddr-damen gegen indien. hier carola hänsel (rechts) im juni 1988 in leipzig gegen zwei inderinnen. die dhsv-auswahl gewann mit 2:1. neubeginn nach 45 jahren trennung</Page><Page Number="55">53 „ich möchte diese gelegenheit nutzen, um den respekt der hockeysportler des dhsv vor der leistungsfähig-keit des hockeysports in der brd auszudrücken. das gilt nicht nur für den spitzensport, sondern gleicherma-ßen für die vielen beeindruckenden ideen und aktivitäten im breiten- und freitzeithockey. wir haben erfahren können, daß diese erfolge vor allem auf dem engagement vieler, vieler hockeyenthusiasten beruhen. bei aller unterschiedlichkeit in der entwicklung, die die jahrzehntelange trennung mit sich brachte, muß festgestellt werden, daß die verbundenheit mit unserem sport hier und da die gleiche ist. dieses engagement für unse-ren hockeysport ist tragfähig für die gemeinsame zukunft. … als eine seit 1968 diskriminierte sportart in der ddr haben wir gelernt, mit bescheidenen mitteln und fast ausschließlich auf ehrenamtlicher basis hockey zu treiben. diese erfahrung ist uns in der jetzigen zeit von besonderem nutzen. so können wir mit zuversicht einen neuen abschnitt bei der entwicklung des hockeysports in einem vereinten deutschland beginnen. wir freuen uns auf die deutsche hockeyeinheit.“ dhsv-vizepräsident frank haustein im august 1990 in der dhz hallenhockey-länderspielpremiere für die von helene westphal angeführten ddr-damen am 22. dezember 1974 in erfurt. gast cssr konnte in diesem weltweit ersten damen-länderspiel im hallenhockey mit 7:3 bezwungen werden. in 26 jahren bestritt die weibli-che dhsv-auswahl allerdings nur zehn hallen-länderspiele.</Page><Page Number="56">hockeybereich schnell höchste betriebsamkeit. am 12. januar 1990 fanden in ost-berlin erste gespräche unter führung der verbandspräsidenten willi henkel und spä-ter dr. günther conradi (dhsv) sowie wolfgang rommel (dhb) statt, im juli ging es in hamburg in die zweite runde. von allen seiten wurde später betont, wie kon-struktiv, harmonisch und in bestem einvernehmen diese tagungen abliefen. neben der vertiefung der beziehun-gen auf allen ebenen und der verabredung erster prakti-scher hilfen (zum beispiel konnten sich die ddr-auswahlteams in west-berlin auf kunstrasen auf die an-stehende em-quali vorbereiten) wurde auch der fahr-plan für die verschmelzung der beiden organisationen aufgestellt. zu diesem fahrplan gehörte, dass sich der dhsv auf einem außerordentlichen verbandstag am 13. oktober 1990 in leipzig auﬂöst und die fünf neu gebil-54 lothar lippert (rechts) im juni 1967 in leipzig mit indiens pri-tipal singh. in leipzig rangen die ddr-herren dem olympia-sieger ein 0:0 ab. länderspiel im juli 1981 in leipzig: die ddr-herren (im weißen trikot von links matthias schmidt, christian bartsch und peter roth) besiegten das udssr-team mit 2:1. neubeginn nach 45 jahren trennung</Page><Page Number="57">deten landesverbände mecklenburg-vorpommern, bran-denburg, sachsen, sachsen-anhalt und thüringen bei einem außerordentlichen bundestag am 3. november 1990 in hürth in den dhb aufgenommen werden. die ost-berliner hockeyclubs schlossen sich dem berliner hockey-verband an. ein kernpunkt war neben der in feierlichem rahmen und einstimmig beschlossenen formalen aufnahme der rund 5.000 hockeymitglieder aus 58 vereinen auch die integration der stärksten ostmannschaften in die feld-bundesligen. die herren-spitzenteams der ddr-ver-bandsliga, cöthener sv (1.bl süd), sv lindenau leipzig (1.bl nord), osternienburger hc (2.bl süd) und tsg che-mie leuna (2.bl nord), sowie die damen des atv leip-zig (bl süd; osternienburgs damen verzichteten auf den ihnen zustehenden bl-platz) konnten sich 1991 mit den 55 deutsch-deutscher wimpelaustausch 1986 in osternienburg mit lothar berger (ohc; rechts) und bernd monsau (bonner thv; links). historische begegnungen spielten sich im september 1985 und 1986 in bonn und osternienburg ab. seit dem olympischen duell 1968 in mexiko war es zu keiner sportlichen begegnung zwischen hockeyteams aus demosten und demwesten deutschlands gekommen. vereinsteams beider seiten hatten seit 1961 keinen kontakt mehr. deshalb war auch das medieninteresse sehr beachtlich, als der bonner thv nach mehrjährigem bemühen schließlich mit erfolg eine hockeypartie auf den von den sportverbänden scharf über-wachten deutsch-deutschen sportkalender brachte. in bonn unterlag der west-regionalligist bthv dem ost-rekordmeister oster-nienburger hc mit 1:3, ein jahr darauf gewann der ohc auch das rückspiel in osternienburg mit 2:1.</Page><Page Number="58">stärksten westdeutschen mannschaften messen. auch wenn letztlich keine der fünf ostmannschaften die liga in dieser saison halten konnte, weil vor allem kunstra-senerfahrung fehlte, war das bundesliga-abenteuer für sie sehr lohnend und trug positiv zum begonnenen ken-nenlernprozess bei. die köthener herren spielten au-ßerdem 1991 neben uhlenhorst mülheim in der a-division des landesmeister-europacups, nachdem ddr-rekordmeister osternienburg im jahr zuvor mit dem gewinn des b-divisionsturniers ein starker internationa-ler einstand gelungen war. weitere stationen im zusammenwachsen zwischen ost und west waren im mai 1991 die wahl des letzten dhsv-präsidenten dr. günther conradi (leipzig) zum vi-zepräsidenten des dhb, der bau des ersten hockey-kunstrasens in den neuen bundesländern (september 1991 bei lindenau leipzig), die ersten länderspiele im osten seit der wiedervereinigung (august 1993 in leipzig und köthen), der erste einsatz einer spielerin aus dem 56 gebiet der ehemaligen ddr in einer a-nationalmann-schaft des dhb (april 1995, heidi wiedersich von atv leipzig) und der erste und bis dato einmalig gebliebene gewinn einer deutschen meisterschaft durch eine ver-einsmannschaft aus den neuen bundesländern (oktober 2004; weibliche jugend a des atv leipzig). im jubiläumsjahr des dhb sind es osternienburger hc, tsv leuna (beide 1. bl halle herren), atv leipzig (bl halle damen; 2. bl feld herren), hc lindenau grünau leipzig (2. bl feld damen) und atsv güstrow (2. bl halle herren), die aus den inzwischen nicht mehr ganz so „neuen” bundesländern im bundesligabereich mitmi-schen. als ausrichter von länderspielen, der dhb-pokalend-spiele 1999, der juniorinnen-europameisterschaft 2000, der erfolgreichen premiere der hallen-weltmeisterschaft 2003, der herren-feld-em 2005 und des dhb-bundesta-ges 2009 hat sich leipzig längst wieder eine herausra-gende position im deutschen hockey erarbeitet. organisatoren der deutsch-deutschen hockey-wiedervereinigung bei ihrem treﬀen im juli 1990 in hamburg: (von links) willi hen-kel, wilfried müther, frank haustein, wolfgang rommel, günther conradi, frank mäusert, michael krause. neubeginn nach 45 jahren trennung</Page><Page Number="59">57 dhsv-statistik zwischen 1950 und 1990 bestritten die ddr-herren 281 feld- und 13 hallen-länderspiele gegen 36 nationen. verblüﬀend in der positiven spielbilanz (167 siege) sind insbesondere die vergleiche mit rekordweltmeister pakistan: vier spiele, vier siege für die ostdeutschen. die ddr-damen brachten es zwischen 1954 und 1990 auf 108 feld- und 10 hallen-länderspiele gegen sieben nationen, dabei gab es 61 siege. die liste der 154 herren-nationalspieler der ddr führt dieter klauß (empor lindenau leipzig) mit 145 einsätzen zwischen 1967 und 1990 an, bei den damen hält adelgunde lösch mit 108 einsätzen zwischen 1970 und 1990 die spitze. die osternienburgerin ist die einzige von 96 ddr-nationalspielerinnen, die über die hunderter-marke hinaus kam. einzige spielerin mit einsätzen in der dhsv-auswahl (4 spiele in den jahren 1989/90) und für den dhb (10 spiele zwischen 1995 und 96) ist die leipzigerin heidi wiedersich. rekordmeister der ddr bei 42 feld- und 40 hallenmeisterschaften zwischen 1949 bzw. 1951 und 1990 ist trak-tor osternienburg mit 31 (herren) und 22 (damen) titeln. außer den erwachsenen spielte auch der nachwuchs in zwei altersklassen (u18 und u14) ddr-meister aus. für seine verdienste als einer der wichtigsten baumeister der wiedervereinigung des deutschen hockeys wurde der ehemalige dhsv-präsident und dhb-vizepräsident dr. günther conradi (links) beim bundestag 2007 mit der paul-reinberg-plakette ausgezeichnet. neben ihm dosb-präsident thomas bach (mitte) und dhb-ehrenpräsident wolfgang p .r. rommel.</Page><Page Number="60">die nationalen wettbewerbe langer weg zu meisterschaften und ligabetrieb 58 die ausspielung von pokalen war in den ersten drei jahrzehnten des hockeysports in deutschland das gän-gige mittel, um regionalen, nationalen und gelegentlich auch internationalen spielbetrieb anzukurbeln. als ers-ter wettbewerb machte sich der cassebeer-cup einen namen. 1905 von einem mitglied des uhc hamburg ge-stiftet, wurde damit die „meisterschaft von deutschland“ in form einer herausforderungsrunde gestartet. die überlegene mannschaft des uhlenhorster hc sicherte sich nach 21 spielgewinnen mit erfolgen gegen mann-schaften aus bremen, berlin, hamburg und sogar wien schon nach drei jahren endgültig den cup. die aus-schreibungen sahen das für den dreimaligen saisonsieg in folge vor. kein wunder also, dass das uhc-team aus-erkoren wurde, deutschland beim ersten olympischen hockeyturnier 1908 in london zu vertreten, da es ja zum damaligen zeitpunkt weder eine bundesorganisation noch eine nationalmannschaft gab. nur für kurze zeit trat von 1907 an der hanse-preis als eine art städtekampf zwischen den hansestädten bre-men und hamburg in erscheinung. ganz anderes ge-wicht hatte da schon der silberschild. moritz freiherr von bissing, mitglied der hockeymannschaft des fußballclub frankfurt 1880 (aus dem später der sportclub 1880 her-vorging), stiftete im frühjahr 1907 einen 65 cm hohen und für eine sporttrophäe sehr ungewöhnlichen pokal. der silberschild sollte, als „wanderpreis frankfurt“ für deutsche vereine deklariert, ein besonderer anreiz für die clubs sein, den spielbetrieb zu verstärken. in der ausschreibung war klar festgehalten, dass der verteidi-ger des schildes herausforderungen anzunehmen hat, jedoch nicht gezwungen ist, mehr als drei spiele im monat (stets auf dem platz des titelverteidigers!) zu be-streiten. wenn ein herausforderer gewann, hatte er die hockey sträubte sich lange gegen durchorganisierte wettkampfsysteme. obwohl vereine und mannschaf-ten schon in der startphase unseres sports in deutschland den spielkontakt mit gleichgesinnten suchten, gab es zunächst wenig interesse am aufbau verpﬂichtender strukturen. auch die gründung des dhb än-derte daran nichts. im gegenteil: der bund legte in seiner satzung von 190 ausdrücklich fest, „keine spiele um preise, meisterschaften oder dergleichen“ auszuschreiben und seinen mitgliedern solche spiele höchs-tens auf regionaler ebene zu gestatten. auf dauer war dieser beschluss natürlich nicht zu halten. sonst könnte es heute auch keine deutschen meisterschaften und bundesligen geben. eine außergewöhnliche sporttrophäe, sowohl äußerlich als auch von ihrer großen bedeutung für das frühe deutsche ho-ckey: der silberschild.</Page><Page Number="61">verpﬂichtungen des bisherigen titelverteidigers zu über-nehmen. jene mannschaft, die am letzten sonntag im april verteidiger des schildes ist, wurde als saisonsie-ger betrachtet. tatsächlich erfüllte der silberschild seinen zweck. nach dem ersten spiel zwischen frankfurt 1880 und uhc hamburg am 28. april 1907 (mit 5:2 wurden die hessen der erste gewinner) kam bewegung auf. die trophäe wanderte in den folgenden fünf jahren nach dresden, wiesbaden, bonn, bremen, hamburg, heidelberg, mann-heim und zwischendurch immer mal wieder zurück an den main nach frankfurt. vor der saison 1912/13 ergab sich eine gravierende änderung. auf wunsch des stifters ging der silberschild in den besitz des noch jungen deut-schen hockey-bundes über, der einen wettbewerb für verbandsmannschaften daraus machen sollte. über zwei zwischenrunden und ein finale wurde von den aus-wahlteams nord-, süd-, west- und mitteldeutschlands 1913 der erste sieger ausgespielt (die süd-auswahl). trotz kriegsunterbrechung zwischen 1915 und 1920 eta-blierte sich der silberschild rasch zum wichtigsten na-tionalen wettstreit im gebiet des kaiserreichs und fand 59 die auswahl des westdeutschen hockey-verbandes, hier nach dem silberschild-gewinn 1952, konnte sich mit 15 triumphen am häuﬁgsten auf der siegerliste des wettbewerbs eintragen. links whv-ikone hugo budinger.</Page><Page Number="62">deutlich höhere wertschätzung bei den hockeyspielern als die von 1911 an ausgeschriebene „akademische meisterschaft für deutschland“ (zunächst für clubteams mit akademischen mitgliedern; erst später wurde eine deutsche hochschulmeisterschaft daraus) oder die „deutschen kampfspiele“, veranstaltet vom deutschen reichsausschuss für leibesübungen für eine vielzahl an sportarten. hockey beteiligte sich hier mit clubmann-schaften als vertreter ihrer region von 1922 an bis in die zeit des nationalsozialismus. eine nominierung in die silberschild-mannschaft einer region (später hatten die nach dem zweiten welt-krieg gebildeten landeshockeyverbände eigene mann-schaften) war für einen hockeyspieler eine große ehre und letztlich das fast einzige sprungbrett in die natio-nalmannschaft. denn die silberschildspiele bildeten nicht nur einen zuschauermagnet (bis zu 5.000 besucher hatten einzelne partien), sondern waren für die sport-warte in verbänden und dhb wie eine große leistungs-schau, bei der sich die besten spieler für die noch sehr raren einsätze im bundeskader empfehlen konnten. ein weibliches pendant zum silberschild wurde 1935 mit dem eichenschild geschaﬀen, um den jährlich die verbandsmannschaften der damen kämpften. auch hier 60 die damen des hamburger hockey-verbandes nach dem gewinn des eichenschilds im jahr 1958. mit acht turniersiegen waren die auswahlmannschaften des hanseatischen landesverbandes die erfolgreichsten im eichenschild. die nationalen wettbewerbe langer weg zu meisterschaften und ligabetrieb</Page><Page Number="63">galt: wer international in erscheinung treten wollte, konnte vor allem über gute auftritte in eichenschild-spie-len seine karriere voranbringen. bis in die 50er jahre behielten die verbands-wettbe-werbe ihre große strahlkraft. die dominanz von silber-schild und eichenschild ist sicher mit ein grund, warum sich das deutsche hockey so lange schwer tat, deutsche meisterschaften für vereinsmannschaften einzuführen. entsprechende anträge auf frühen dhb-bundestagen er-hielten abfuhren. erst die außerkraftsetzung der demo-kratischen strukturen in der zeit des naziregimes erzwang letztlich den dm-start. auf anordnung des reichssportführers wurde vom fachamt hockey gegen die mehrheitsmeinung der so genannten gaufachamts-leiter die austragung von spielen um die deutsche meis-terschaft beschlossen. 1937 bei den herren und 1940 bei den damen wurden die ersten dm-sieger ermittelt. nach dem kriegsausbruch 1939 gab es noch bis 1944 „deut-sche kriegsmeisterschaften“. als die folgen des krieges eine teilung deutschlands in ost und west hervorbrachten, ging es auch im deut-schen hockeysport auf zwei getrennten wegen weiter. in der ddr wurden im neuen ostverband schon 1949 „ho-ckeymeisterschaften der sowjetischen besatzungszone“ aufgenommen, imwesten erfolgte nach der wiedergrün-dung des dhb im dezember 1949 dann ab 1950 die aus-tragung von deutschen meisterschaften. 61 die herren des berliner sport-club gewannen 1937 die premiere der deutschen feldmeisterschaften und wiederholten den triumph 1938 noch einmal.</Page><Page Number="64">je mehr die dm der vereinsteams an bedeutung ge-wann, auch der regionale spielverkehr mit ober- und re-gionalligen tragendere strukturen annahm und die nationalkader erhöhte trainings- und länderspiel-programme fuhren, desto mehr verloren silber- und eichenschild an sportlichem wert. ab 1959 wurden ver-bandspokalsieger der damen und herren nur noch alle zwei, drei jahre ausgespielt, und spätestens mit einfüh-rung der herren-bundesliga (1969) rollten die schild-wettbewerbe in ihrer bedeutung endgültig aufs abstellgleis. sie wurden ende der 80er jahre in eine he-rausforderungsrunde umgewandelt, was keine belebung brachte. 1987 bei den damen und 1993 bei den herren wurde zum letzten mal gespielt, obwohl die wettbe-werbe oﬃziell nie für beendet erklärt wurden. die letzten schildträger sind auch die insgesamt erfolgreichsten ver-bände: hamburg bei den damen mit acht eichenschild-siegen bei 25 ausspielungen sowie der westdeutsche hockey-verband mit 15 silberschildgewinnen bei 41 aus-tragungen. bis 1969 bei den herren und bis 1980 bei den damen wurde der deutsche feldmeister über zwischenrunden-spiele der regional besten mannschaften ermittelt. mit einführung der bundesliga änderte sich das natürlich. jahrelang war der modus dann so, dass die erst- und zweitplatzierten der mit je acht teams besetzten nord-und der süd-gruppe der bundesliga sich für das dm-halbﬁnale qualiﬁzierten und die vorschlussrundensie-ger dann im endspiel um den meisterwimpel stritten. 2003 erfuhr das prozedere die nächste einschneidende änderung. nach mehreren vergeblichen anläufen wurde die einteilige bundesliga bei damen (10 teams) und herren (12) eingeführt. um den dm-titel spielten im an-schluss an die rundenphase die vier bestplazierten in einer endrunde. die aktuellste modusvariante kam 2007/08, als bei den herren in einem pilotprojekt die li-gaphase drastisch zugunsten von erweiterten play-oﬀ-runden zurückgefahren wurde. 6 zwischen 1942 und 1973 holten die damen des harvestehuder thc 14 mal den deutschen feldmeistertitel. das bild zeigt die hamburgerinnen 1958. die nationalen wettbewerbe langer weg zu meisterschaften und ligabetrieb</Page><Page Number="65">rekordgewinner der deutschen feldmeisterschaft sind bei 67 ausspielungen auf herrenseite der htc uh-lenhorst mülheim mit 16 titeln und bei den damen (64 titelvergaben) der harvestehuder thcmit 14 siegen. ins-gesamt konnten sich 22 herren- und 18 damenmann-schaften in die siegerlisten eintragen. für das hallenhockey lässt sich, zeitlich verzögert, eine ähnliche entwicklung nachzeichnen. der in den 50er jahren wachsenden beliebtheit der „hockey-winter-überbrückung“ wurde im dhb mit der 1962 aufgenom-menen ausspielung von deutschen hallenmeister-schaften für damen und herren rechnung getragen. die regionalen vorausscheidungen für die besetzung einer hallen-dm-endrunde wurden ab der saison 1972/73 (herren) und 1982/83 (damen) von den hallen-bundes-ligen abgelöst. auch hier wurde es lange jahre so ge-handhabt, dass die ersten zwei plätze der nord- und süd-gruppe die fahrkarte zur dm-endrunde bedeuteten. es war für die dhb-spitze ein großer kraftaufwand, die olympische sportart feldhockey gegenüber dem in deutschland wie in keinem anderen verband der welt-weit führenden hockeynationen so intensiv betriebenen hallenspiel zu stärken. erst nach mehreren anläufen konnte die basis davon überzeugt werden, die stell-schrauben ein klein wenig verändern zu lassen. so wurde neben der einführung einer eliteliga im feld in fast gleichem atemzug die hallen-bundesliga zurückge-schraubt und von der saison 2000/01 an in regionali-sierter form (vier gruppen mit je sechs teams) aus-getragen. an der dm-endrunde mit vier mannschaften hat sich nichts geändert. bei 48 vergebenen hallen-meisterwimpeln sind der rüsselsheimer rk mit neun triumphen bei den damen und rot-weiss köln mit acht siegen bei den herren die rekordgewinner. 17 clubs auf männlicher und 15 auf weiblicher seite konnten sich bislang in die siegerlisten eintragen. 63 erster deutscher meister der damen wurde 1940 die mann-schaft von rot-weiß berlin, die im endspiel würzburg mit 5:1 besiegte. der deutsche hockey-pokal wurde nur sieben jahre lang aus-gespielt. der wettbewerb konnte sich nicht etablieren. hier da-mensieger rot-weiss köln 1999.</Page><Page Number="66">ein nur kurzes dasein fristete der deutsche hockey-pokal. 1995 mit der hoﬀnung eingeführt, ein bundes-weiter pokalwettbewerb könne neue anreize abseits des ligaalltags schaﬀen, weil er mannschaften unterschied-licher regionen und spielklassen zueinander führt, wurde der pokal den erwartungen nicht gerecht. die an-fängliche euphorie war schon bald verﬂogen. auch die qualiﬁkation des siegers für den europacup der pokal-sieger konnte die erst- und zweitligisten nicht ausrei-chend motivieren, die sache mit vollem ernst durch-zuziehen. nach nur sieben jahren wurde der pokal wie-der abgeschaﬀt. bei den damen war der berliner hc mit vier siegen die erfolgreichste pokalmannschaft, auf männlicher seite herrschte abwechslung vor: sechs ver-schiedene sieger in sieben ausspielungen. lediglich der gladbacher htc schaﬀte zwei pokalsiege. 64 im sommer 2009 gelang den herren von rot-weiss köln ein bundesliga-novum: erstmals wurde ein aufsteiger auf anhieb deut-scher feldhockeymeister. nach einer reihe von spektakulären neuzugängen (mehrere weltmeister und spätere olympiasieger), die mit köln im herbst 2007 in der 2. bundesliga starteten, kam dieser erfolg allerdings für niemanden wirklich überraschend. die nationalen wettbewerbe langer weg zu meisterschaften und ligabetrieb</Page><Page Number="67">65 im nachwuchsbereich ergaben sich erste nennens-werte aktivitäten erst zu beginn der 50er jahre. ein al-lererstes jugendländerspiel wurde im november 1954 in frankfurt zwischen einer deutschen u21-auswahl und ju-goslawien ausgetragen. einen großen dienst erwies den jüngeren generationen der düsseldorfer hc mit der stif-tung des franz-schmitz-pokals. an pﬁngsten 1949 wurde der wanderpokal im gedenken an den im krieg gefalle-nen dhc-nationalspieler franz schmitz erstmals für her-ren-vereinsteams ausgetragen. doch schon im darauf-folgenden jahr gab der dhc den pokal an den dhb mit der maßgabe weiter, dieser möge einen wettbewerb für verbandsnachwuchsmannschaften daraus machen. 1952 wurde dies erstmals mit einem juniorenturnier umgesetzt und danach jährlich fortgesetzt. die alters-grenze wurde im lauf der jahre hier und da korrigiert, seit geraumer zeit sind die b-jugendlichen bis 16 jahre am talentsichtung auf hohem niveau ist jahr für jahr der franz-schmitz-pokal. der nachwuchswettbewerb für verbandsaus-wahlmannschaften führt die besten männlichen b-jugend-lichen zusammen. viele spätere nationalspieler (beispiels-weise tobias lietz, am ball) haben hier durch gute leistungen auf sich aufmerksam gemacht oder konnten sich gar über den pokal in die notizbücher der aufmerksam beobachtenden bun-destrainer bringen. unten: der ursprüngliche pokalstifter düsseldorfer hc gestal-tete zum franz-schmitz-pokal ein eigenes buch.</Page><Page Number="68">zug. im sichtungswesen der landes- und bundestrainer spielt der wettbewerb eine unverändert große rolle. das gilt in gleichem maß für den hessenschild. dieser wett-bewerb für den weiblichen nachwuchs wurde vom dhb-jugendausschuss nur drei jahre nach beginn des franz-schmitz-pokals eingeführt, nachdem sich dieser rasch als wertvolle errungenschaft erwiesen hatte. auch bei dem vom hessischen hockey-verband gestifteten preis gilt seit einigen jahren die altersgrenze u16. rekordgewinner bei 57 ausspielungen des franz-schmitz-pokals ist ganz eindeutig der westdeutsche hockey-verband mit 31 siegen, den hessenschild konnte sich in 55 wettbewerben der hamburger hockey-verband mit 21 siegen am häuﬁgsten sichern. mehr als sieben landesverbände schaﬀten es in beiden wettbewerben nicht in die siegerliste. der erfolg der verbandswettbewerbe im feld sowie die wachsende beliebtheit des hallenspiels führten dazu, dass 1970 (jungen) und 1982 (mädchen) zusätz-lich auch länderpokalwettbewerbe als indoor-variante für b-jugendliche aufgenommen wurden. die landes-verbände rheinland-pfalz/saar und berlin stifteten die pokale. 1991 wurde die altersgrenze um ein jahr (u15) zurückgesetzt, um die sichtungsbreite für die trainer weiter zu vergrößern. denn obwohl hallenhockey nach vorstellungen des dhb für den nachwuchsbereich keine internationale bühne bildet, hat so manches talent seine nationalkaderlaufbahn durch eine gute vorstellung im rhein-pfalz- oder berlin-pokal begonnen. mit 12 siegen stellt der west-verband den rekordsie-ger beim rhein-pfalz-pokal (38 turniere), im berlin-pokal (28 turniere) sind die hessen-mädchen die bislang er-folgreichsten. acht landesverbände bei den jungs und sechs auf weiblicher seite konnten die hallen-pokale bisher gewinnen. der dhb-bundestag 1969 setzte nicht nur durch die gründung der feld-bundesliga der herren einen eck-pfeiler der verbandsgeschichte. auch für die jugend 66 siegertrophäen für die gewinner der hallen-verbandswettbe-werbe: marmorsteinplatte mit hockeyrelief (rhein-pfalz-pokal) und berliner bär (berlin-pokal). den hessenschild gibt es für den sieger des verbandswettbe-werbs der weiblichen b-jugend-auswahlmannschaften. hier freuen sich 2007 die hessinnen. die nationalen wettbewerbe langer weg zu meisterschaften und ligabetrieb</Page><Page Number="69">begann bei der heidelberger zusammenkunft eine neue zeitrechnung. beschlossen wurde die einführung von deutschen meisterschaften für vereinsmannschaften der jugend a schon im gleichen jahr. weitere nachwuchsaltersklassen sollten bald eben-falls in den genuss kommen, um die begehrten blauen dhb-meisterwimpel zu spielen. und zwar im feld- und hallenhockey. von 1977 an konnten sich in unterschied-lichen altersklassen alle nachwuchsspielerinnen und -spieler zwischen 13 bis 18 jahren mit ihren vereinsteams über regionale vorausscheidungen für die dm-wettbe-werbe qualiﬁzieren. die vorerst letzte korrektur war im jahr 2000 die einführung der altersklasse weibliche ju-gend b und damit die angleichung des stufensystems (immer zwei jahrgänge bilden eine altersklasse) an den männlichen bereich. deutsche jugendmeister gibt es demnach für die jugend a (17/18 jahre), die jugend b (15/16) und mädchen a/knaben a (13/14). rund 400 meisterwimpel sind in den vergangenen vier jahrzehnten an jugend-dm-gewinner überreicht wor-den. mit über 60 errungenen titeln hat der htc uhlen-horst mülheim die erfolgreichste nachwuchssparte aller deutschen hockeyvereine. ein besonderes zeugnis der leistungsbreite bei den ruhrstädtern war der herbst 1990, als an einem wochenende in vier von fünf ausge-spielten altersklassen die jugend-dm-titel an den uhlen-horst gingen. 2009 gelang mit vier gewonnenen von sechs meisterschaften dem uhc hamburg ein ähnliches kunststück. 67 fast jährlich kommen neue blaue wimpel in die sammlung des htc uhlenhorst mülheim. mit über 60 jugend-dm-titeln haben die ruhrstädter die erfolgreichste nachwuchsabteilung in hockey-deutschland.</Page><Page Number="70">neben dem herren- und dem jugendbereich spielt mülheim an der ruhr auch bei den senioren eine füh-rende rolle. bei dem 1960 gestarteten löwenpokal für städtemannschaften mit einem gesamtalter von min-destens 500 jahren (außerdem darf kein spieler jünger als 40 jahre sein) liegt mülheimmit 38 siegen knapp vor hamburg (37) an der spitze. der 1959 vom bayerischen hockey-verband gestiftete pokal wird im herausforde-rungssystem ausgespielt. in den 97 bislang bestrittenen begegnungen konnten sich erst sechs städte in die sie-gerliste des löwenpokals eintragen. seniorinnen-städtemannschaften spielten 1963 erst-mals um den löwinnenpokal. mangels genügender an-zahl an spielwilligen damen ab 40 jahren aufwärts ruht dieser wettbewerb jedoch seit langer zeit. 68 silberschale und blauer wimpel gibt es für den deut-schen feldmeister der damen, hier 2002 melanie cremer von klipper hamburg, begleitet von dhb-prä-sident dr. christoph wüterich (links) und dsb-präsi-dent manfred von richthofen (rechts). neben dem blauen wimpel ist bei den herren der von der pakistanischen sportföderation 1971 dem deut-schen hockey-bund als freundschaftsgabe gestiftete pokal das objekt der begierde. der deutsche feld-meister besitzt ihn ein jahr lang als wanderpokal. hier freuen sich 2004 die alster-spieler frank gemmrig, michael waldhauser und thomas tihl (von links). die nationalen wettbewerbe langer weg zu meisterschaften und ligabetrieb</Page><Page Number="71">69 mit neun hallen- und sechs feld-dm-gewinnen sowie 15 hallen- und drei feld-europapokalsiegen stellen die damen des rüssels-heimer rk die nach titeln erfolgreichste deutsche vereinshockeymannschaft. die beiden erfolgreichsten mannschaften im löwenpokal-wettbewerb der ü500-städtemannschaften: die vertretungen aus mül-heim (weiße trikots) und hamburg (rot). seit oktober 1960 sind knapp 100 partien in der herausforderungsrunde über die bühne gegangen. mit 38 siegen haben sich die ruhrstädter mittlerweile vor die lange die statistik anführenden hamburger (37) gesetzt. weiter auf der siegerliste stehen köln (10), essen (7), hannover (3) und nürnberg (2). 26 städtemannschaften haben sich bislang am löwenpokal beteiligt.</Page><Page Number="72">die internationalen erfolge ansehen und stolz des dhb vier olympische goldmedaillen, 13 wm-triumphe, 51 em-titel und zehn turniergewinne bei der champions trophy machen allein die vielen ersten plätze aus, die hockey-mannschaften mit dem bundesadler auf dem tri-kot bei großen turnieren für deutschland errungen haben. zahlreiche silber- und bronzemedaillen kommen dazu. diese beeindruckende erfolgsliste (siehe auch sta-tistik seite 116) verteilt sich auf damen und herren sowie weiblichen und männlichen nachwuchs gleichermaßen. mit berechtigtemstolz darf der dhb davon sprechen, als einer der stärksten hockeyverbände der welt auch der erfolgreichste olympische ballspielverband in deutschland zu sein. gerade bei olympischen spielen, dem bedeutendsten sportereignis der welt, erweisen sich deutsche hockeyteams seit jahrzehnten als zuver-lässige medaillensammler. von 1928 angefangen, bis zum jüngsten event 2008 in peking, scheﬀelten die ho-ckeyherren neun mal und die damen drei mal olympi-sches edelmetall. der gewinn der goldmedaillen 1972, 1992, 2004 und 2008 hatte stets die wahl zur „mann-schaft des jahres“ durch die deutschen sportjournali-sten zur folge. das zeigt die hohe öﬀentliche wert-70 ansehen und stolz des deutschen hockey-bundes stehen in engem zusammenhang mit den internationa-len erfolgen seiner nationalmannschaften. olympiasieger, weltmeister, europameister, champions-trophy-gewinner – mit diesen titeln bei den größten wettbewerben des weltweiten hockeysports können sich die verschiedenen auswahlteams des dhb schmücken und natürlich auch der verband selbst. die deutsche hockeydelegation 1928 während ihrer reise zu den olympischen spielen in amsterdam. der überraschend errungene dritte platz eröﬀnete den großen reigen an medaillengewinnen für den dhb.</Page><Page Number="73">schätzung des hockeysports, wenngleich sich dieser „ruhm“ abseits der olympischen bühne leider meist sehr schnell wieder verﬂüchtigte. olympia war für die hockeyspieler halbe ewigkeiten lang die einzige möglichkeit, sich international richtig zu proﬁlieren. und das galt auch nur für die männliche seite, denn damenhockey wurde erst 1980 olympisch (herren seit 1908). erst mit den 70er jahren begann im hockey eine neue zeitrechnung. europa- (1970) und weltmeisterschaften (1971), wie sie andere spielsportarten zum teil längst etabliert hatten, wurden eingeführt. 1978 kam mit der champions trophy ein wettbewerb dazu, der mit der jährlichen zusammenkunft der aktuell sechs weltbesten 71 die deutschen herren (im weißen trikot) vor dem tor der belgischen mannschaft. im amsterdamer olympiastadion gewann das deutsche team das spiel um platz 3 des olympischen hockeyturniers 1928 mit 3:0 und holte die bronzemedaille. trainer werner delmes mit dem em-pokal 1970 in brüssel. mit ihm freuen sich die spieler detlev kittstein, uli vos, carsten keller und eduard thelen (von links).</Page><Page Number="74">mannschaften sich bald zum drittwichtigsten turnier im hockeykalender hinter olympia und wm entwickeln sollte. europa schlug 1974 zusätzlich noch den sonder-weg ein, kontinentale meister im hallenhockey auszu-spielen. zwar nicht in solch krassem zeitlichen verzug wie bei olympia, aber immer erst mit ein paar jahren ab-stand zogen die damen nach. doch längst haben sie ebenso wie ihre männlichen kollegen weltmeisterschaf-ten (1974; beim eigenständigen damenweltverband sogar schon ab 1971), europameisterschaften (1983) und champions trophy (1987). nur bei der einführung von hallenhockey-weltmeisterschaften waren beide ge-schlechter zum gleichen zeitpunkt (2003) an der reihe. auch im nachwuchsbereich, wo im november 1954 das erste mal überhaupt ein länderspiel stattfand, sind mit 7 das olympische hockeyturnier 1972 in münchen markierte mit dem goldgewinn der deutschen herren eine zeitenwende im welt-hockey. die jahrzehntelange vorherrschaft von indien und pakistan war gebrochen. ganz oben auf dem siegerpodest durfte kapitänin birgit hagen 1981 in buenos aires die glückwünsche für die gewonnene weltmeisterschaft entgegennehmen. die internationalen erfolge ansehen und stolz des dhb</Page><Page Number="75">weltmeisterschaft (ab 1979 bei der männlichen u21, ab 1989 bei der weiblichen u21) und europameisterschaft (1976/77 im u21-bereich, ab 2002 auch für u18 und u16) lange schon leistungssportliche reize gesetzt. das gilt ebenso für das andere ende der altersskala. seit 1998 gibt es organisierte weltturniere der senioren-national-mannschaften, oft im rahmenprogramm der wm-veran-staltungen der herren. das deutsche ü60-team feierte hier schon zwei titelgewinne, 2002 in kuala lumpur und 2006 in leverkusen. auch ü65 und ü70 sind bereits aktiv. der terminkalender der internationalen events wurde mit den jahren immer umfangreicher und lückenloser. der dhb sah sich irgendwann veranlasst, nicht mehr zwingend auf jeder hochzeit mittanzen zu müssen. so wurden die seit 1982 ausgetragenen hallen-europa-meisterschaften im u21-bereich erst gar nicht beschickt, 73 immer wieder deutschland mit dem siegerpokal. sechs von neun weltmeisterschaften immännlichen u21-bereich konnte der dhb-nachwuchs für sich entscheiden. hier nach dem triumph 1989 in ipoh. jubel bei den deutschen juniorinnen dickenscheid, gehrmann und thomaschinski (vorn, von links) über den 2:0-endspiel-sieg gegen korea bei der wm 1989.</Page><Page Number="76">obwohl deutsche teams aufgrund der hallenhockey- tra-dition hier sicherlich sehr leicht zum titeln hätten kom-men können. und nach zwei teilnahmen an der u16-feld-europameisterschaft zog sich der dhb auch aus diesem wettbewerb bewusst zurück, um 15-/16-jährige talente nicht zu früh einer titelhatz auszusetzen, sondern in diesem bereich weiterhin die breite sichtung im vordergrund zu behalten. eine hauptsäule für die kontinuierlichen erfolge der dhb-nationalteams in den vergangenen vier jahrzehn-ten ist eine im vergleich zum internationalen maßstab außergewöhnlich hohe kompetenz der jeweiligen trai-nerstäbe mit cheftrainer-koryphäen wie paul lissek, bernhard peters und markus weise, den nach titeln erfolgreichsten bundestrainern. nicht minder wichtig das 74 wir sind olympiasieger! die fans feiern ausgelassen und hautnah mit carsten fischer und michael hilgers die goldmedaille bei den olympischen spielen 1992 in spanien. auf händen getragen: bundestrainer bernhard peters nach der juniorinnen-em 1988 in paris. der anfang einer peters-titel-serie. die internationalen erfolge ansehen und stolz des dhb</Page><Page Number="77">75 franziska hentschel lässt der freude über ihren 1:1-ausgleichstreﬀer im olympischen endspiel 1992 gegen spanien freien lauf. erst in der verlängerung platzten die träume der deutschen damen vom olympiasieg. die deutschen junioren mit bundestrainer bernhard peters (rechts) nach demwm-sieg 1993 in terrassa. es war die vierte u21-weltmeisterschaft in folge für den dhb. bei der champions trophy sind die deutschen herren (hier 1997 beim sieg in adelaide) neben australien die erfolg-reichste nation.</Page><Page Number="78">funktionierende sichtungs- und förderungswesen im nachwuchsbereich. trotz einer zahlenmäßig keineswegs zu üppigen mitgliederbasis in den vereinen hat das fein-maschige system der talentsichtung und -ausbildung über bezirke, landesverbände und regionen bis hin zur bundesebene in schönster regelmäßigkeit jahr für jahr bestens ausgebildete jugendkaderspielerinnen und -spieler hervorgebracht. sie konnten zunächst in den u16-, u18- und u21-kadern erfahrungen sammeln, erste internationale erfolge feiern und die philosophie der na-tionalteams verinnerlichen. viele aus diesem kreis be-kamen danach ihre chance in den a-nationalmann-schaften. es gibt kaum einen deutschen hockey-olym-piasieger, dessen karriere nicht über die jugend-aus-wahlteams gestalt angenommen hätte. beschränkte sich der länderspielverkehr in der zeit vor dem zweiten weltkrieg auf die olympischen hockey-turniere und einzelne freundschaftspartien, so nahmen diese aktivitäten bis in die 60er jahre eher langsam zu. 76 ihrer favoritenstellung eindrucksvoll gerecht wurden im februar 2003 in leipzig die deutschen damen und herren als doppel-welt-meister bei der gemeinsamen wm-premiere im hallenhockey. oliver domke bejubelt sein 2:1 im wm-endspiel 2002 gegen australien. es war das siegtor zum ersten deutschen herren-weltmeistertitel. die internationalen erfolge ansehen und stolz des dhb</Page><Page Number="79">77 erst die aufkommenden internationalen meisterschaften und deren notwendige vorbereitungsphasen brachten es mit sich, dass die zahl der jährlich absolvierten länder-spiele plötzlich enorm in die höhe schoss. vor allem dank der ﬁnanziellen absicherung durch die sportförde-rung des bundesinnenministeriums konnten viele maß-nahmen auf die beine gestellt werden. in der gegenwart wurden schon bis zu 40 länderspiele einer deutschen herren-nationalmannschaft innerhalb eines kalender-jahres gezählt. dieses gewaltige programm immer auch noch in einklang mit einem geregelten nationalen spiel-betrieb zu bringen, ist zu einer herkulesaufgabe für die terminplaner im verband geworden. denn schließlich wollen auch die vereine, in denen die kaderspieler be-heimatet und umsorgt sind, von den künsten der besten deutschen hockeykräfte proﬁtieren. zahlenspiele um die rasante zunahme des länderspielbetriebs zu veranschaulichen, helfen ein paar zahlenvergleiche zwi-schen früher und heute: für die ersten 100 länderspiele der dhb-nationalmannschaften benötigte es 47 jahre bei den herren (von 1908 bis 1955) und 43 jahre bei den damen (1930 bis 1973). die gleiche anzahl an spielen absolvieren die a-kader-auswahlteams heute in rund drei jahren. als erste dhb-akteure erreichten carsten keller (berliner hc) und margit grotefend (geb. müller; vfl wolfs-burg) die marke von 100 länderspieleinsätzen. keller benötigte dazu zwölf jahre (1958 bis 1970), grotefend zehn (1970 bis 1980). die hunderter-grenze steuerte olympiasieger moritz fürste in knapp drei jahren an (november 2005 bis oktober 2008). und goldmedaillengewinnerin fanny rinne bestritt in einem mit keller und grotefend vergleichbaren zeitraum nicht 100 länderspiele, sondern über 260 seit ihrem a-team-debüt im september 1998 bis zur gegenwart. die bei großen meisterschaften antretenden dhb-auswahlteams bringen immer mehr internationale erfah-rung mit. gingen die deutschen olympiasieger 1972 mit einer durchschnittszahl von 38,7 absolvierten län-derspielen ins münchner turnier, so verfügte die goldmannschaft von barcelona 1992 bereits über einen wert von 92,4, und die herren 2008 verdankten ihren gold-triumph von peking ein stück weit auch der er-fahrung aus 129,4 zuvor erbrachten einsätzen pro spieler. die deutschen damen vollbrachten 2004 ihre athener olympia-goldsensation mit hilfe der vorerfahrung aus 122,2 länderspielen. deutsche welthockeyspieler 2001: tibor weißenborn (links) bei der u23 und florian kunz (rechts) bei den herren.</Page><Page Number="80">78 im mannschaftssport hockey steht der einzelne nor-malerweise nicht so sehr imvordergrund. gleichwohl fo-kussiert sich das interesse der öﬀentlichkeit auf stars und führungsspieler innerhalb der teams. der weltho-ckeyverband fih trägt dem mit der 1998 eingeführten auszeichnung „fih player of the year“ rechnung. deut-sche konnten sich bei dieser jährlichen welthockeyspie-ler-wahl schon ein paar mal auf die gewinnerliste setzen: natascha keller (1999) bei den damen, florian kunz (2001) und michael green (2002) bei den herren sowie in der nachwuchskonkurrenz der bis 23-jährigen tibor weißenborn (2001), christopher zeller (2006) und maike stöckel (2007). wenn es um die sportliche außendarstellung des dhb geht, dann tragen neben den erfolgen der natio-nach neun oft nur ganz knapp gescheiterten anläufen konnten sich immärz 2002 in kuala lumpur bei der 10. weltmeisterschaft end-lich auch mal die deutschen herren über den gewinn des wm-pokals freuen. teammanager gerhard helfers (links) und kapitän didi wolter (rechts) freuen sich über den wm-gewinn 2002 der deutschen ü60-senioren. die internationalen erfolge ansehen und stolz des dhb</Page><Page Number="81">79 gold schmeckt gut. die a-jugendlichen lea loitsch (links) und franziska stern (rechts) mit ihren siegermedaillen bei der u18-euro-pameisterschaft 2002 in rotterdam. bundestrainer markus weise (hier mit fanny rinne und heike lätzsch) führte als weltweit einziger hockeycoach bislang damen (2004) und herren (2008) zum olympiasieg. bei hallen-europameisterschaften gingen bei 27 turnieren seit 1974 die deutschen nationalteams 25 mal als sieger hervor. hier die damen als gewinner 2004 in rotterdam.</Page><Page Number="82">80 die deutsche ü60-auswahl 2002 im bukit-jalil-nationalstadion von kuala lumpur. trotz tropischer hitze in malaysia setzten sich die dhb-senioren bei den weltspielen durch. die deutschen damen auf demweg zu ihrer olympischen goldsensation von athen 2004. gerade hat franziska gude (nr. 32) das 2:0 im endspiel gegen die niederlande erzielt. am ende wird der holländische topfavorit mit 2:1 in die knie gezwungen. ioc-präsident jacques rogge (rechts) überreicht kapitän timo weß den siegerpokal bei der herren-wm 2006 in mönchen-gladbach. nalmannschaften auch die führenden vereinsteams als vertreter des verbandes bei europäischen wettbewerben ihren teil zum überaus positiven gesamtbild bei. die sie-gesserien im europapokal der landesmeister durch die damen des rüsselsheimer rk (13 hallen-titel in folge zwischen 1994 und 2006) und die herren des htc uhlenhorst mülheim (neun feld-titel in serie zwischen 1988 und 1996) sind ebenso wie der sieg der herren des uhc hamburg in der premierensaison der euro hockey league (2008) herausragende beispiele. die internationalen erfolge ansehen und stolz des dhb</Page><Page Number="83">81 stiftung deutsche sporthilfe 90 prozent aller bundesdeutschen medaillen bei olympischen spielen, welt- und europameisterschaften wurden von athletinnen und athleten gewonnen, die von ihr gefördert wurden. für ihre erfolge bei den olympi-schen spielen in peking wurden knapp 270.000 euro leistungsprämie an die deutschen hockeyspieler und -spielerinnen ausgeschüttet. das modell „stiftung deutsche sporthilfe” haben viele länder rund um den globus übernommen. aktuell unterstützt die deutsche sporthilfe 3.800 sportler und 600 internatsschüler in über 50 sportarten. mit jährli-die stiftung deutsche sporthilfe hat seit ihrer gründung im jahr 1967 bis heute über 40.000 deutsche sport-lerinnen und sportler, darunter über 900 hockeyspieler und hockeyspielerinnen mit rund 350 millionen euro unterstützt. chen fördergeldern von zehn bis zwölf millionen euro leistet die sporthilfe nach wie vor einen entscheidenden beitrag zur vielfalt und leistungsfähigkeit des deutschen sports. befreiter jubel bei deutschen spielern und fans über das 3:3-ausgleichstor von björn emmerling (sitzend) im mönchengladbacher wm-finale 2006 gegen australien. mit 4:3 (nach 1:3-rückstand) verteidigten deutschlands herren ihren weltmeistertitel.</Page><Page Number="84">eine starke familie, oder: der kellersche dreisatz zum olymp es wäre ein zum scheitern verurteilter versuch, alle hockeyfamilien namentlich auﬂisten zu wollen, ohne dabei jemanden zu vergessen. wesentlich einfacher ist es, jene blutsgemeinschaft herauszupicken, die man als die sportlich erfolgreichste hockeyfamilie deutschlands, ja sogar der ganzen welt, bezeichnen darf. gestatten, die kellers aus berlin! eine hockey-dynastie über mehr als 70 jahre hinweg. erstaunlicherweise liegt der ursprung dieser erfolgs-geschichte in chile. denn dort wurde erwin keller 1905 geboren. anfang der 30er jahre tauchte der junge mann beim berliner hockey-club auf, bewies enormes talent und war dann als technisch begnadeter mittelläufer ein stammspieler (insgesamt 16 länderspieleinsätze) jener deutschen auswahl, die 1936 in berlin ins olympische hockeyendspiel gegen die übermächtigen inder (1:8) hockey – ein familiensport. landauf, landab gibt es genügend beispiele dafür, wie die faszination im um-gang mit stock und ball innerhalb der ureigensten verwandtschaft vererbt wurde. ganze generationen ver-bindet das hockeyspiel. vom opa, über die mutter bis zu den kindern sind es nicht wenige familien, deren sportliche karrieren sich wie ein langer genetischer faden durch die geschichte deutscher hockeyvereine ziehen. und es gibt diese beispiele quer durch alle leistungsebenen. 8 familienpassion hockey: bei den kellers in berlin gehört der hockeystock einfach dazu. vater carsten mit den kindern andreas, na-tascha und torsten bei einer aufnahme aus den frühen 80er jahren.</Page><Page Number="85">83 einzog. 1934 heiratete erwin die bhc-hockeyspielerin helga ackermann. die ebenfalls überdurchschnittlich be-gabte mittelstürmerin kam auf zehn länderspiele, hatte aber das pech, dass damenhockey damals noch keine internationale bühne hatte wie die männer bei den olympischen spielen. 1939 kam sohn carsten zur welt. wen wundert's, dass bei zwei solchen eltern dem jungen das stürmer-blut förmlich in die wiege gelegt war. wie viele andere kinder von aktiven hockeyspielern wurde auch klein-carsten schon als fünfjähriger mit auf die clubanlage ge-nommen und übte mit den abgesägten alten schlägern des herrn papa. die saat war gelegt. talent und fleiß lie-ßen einen starken spieler heranreifen. als 19-jähriger durfte carsten im november 1958 erstmals das trikot der für die gesamte hockeyfamilie keller gab es beim bundestag 1985 die paul-reinberg-plakette. carsten keller nahm sie aus den hän-den von dhb-präsident jürg schaefer entgegen. vater erwin keller 1942 mit sohn carsten.</Page><Page Number="86">eine starke familie, oder: der kellersche dreisatz zum olymp deutschen a-nationalmannschaft überstreifen. eine in-tensive internationale karriere nahm ihren lauf. zuhause beim bhc zunächst von vater erwin trainiert, entwickelte sich carsten vom jungspund im dhb-dress zur füh-rungsﬁgur. nach höhen und tiefen, die man in 14 jahren und 135 länderspielen fast zwangsweise durchlebt, durfte er als deutscher mannschaftskapitän am 10. sep-tember 1972 zwei tage nach seinem 33. geburtstag in münchen den gipfel besteigen. im dritten anlauf, nach medaillenlosen olympiateilnahmen 1960 und 1968, hielt carsten die langersehnte goldmedaille in seinen händen. drei anläufe zum gold – die kellersche formel war entstanden. für drei seiner vier kinder galt der von vater carsten vorgelebte rhythmus unbewusst als richtschnur für ihre eigenen erfolge. carstens ältester sohn torsten (jahrgang 1963) hatte wie alle geschwister talent genug, in die auswahlkader vorzudringen. letztlich fehlte torsten – familienuntypisch – ein wenig der ehrgeiz, das durchhaltevermögen und ein schuss positiver hockey-verrücktheit, den hohen anforderungen eines hockey-nationalspielers nachzukommen. er hakte nach einigen u21-auftritten seine internationale laufbahn früh ab. an-ders war das auf alle fälle bei andreas (jahrgang 1965), 84 als kapitän führte carsten keller die deutsche mannschaft 1972 in münchen zum ersten olympiasieg. hier an seinem 33. geburts-tag am 8. september beim 3:0-halbﬁnaltriumph gegen die niederlande.</Page><Page Number="87">natascha (1977) und, mit kleinen abstrichen, auch flo-rian (1981). alle wurden von kindesbeinen an vom vater im verein trainiert und schaﬀten schon mit 17 , 18 jahren den sprung in die a-nationalmannschaft, um dort über ein jahrzehnt lang nach den sternen zu greifen. als andi im oktober 1983 bei der champions trophy in karachi sein debüt bei den dhb-herren gab, stieß ein pakistanischer radioreporter in einer mischung aus an-erkennung und verzweiﬂung den ruf aus: „bei allah, schon wieder ein keller!“ bei seiner ersten olympiateil-nahme 1984 konnte andreas noch nicht in des vaters fußstapfen treten, verlor das finale gegen pakistan nach verlängerung. auch vier jahre später musste sich der of-fensive mittelfeldspieler wieder mit olympischem silber begnügen. so nah dran und doch wieder vorbeigegriﬀen. das nagte an keller und vielen anderen nationalspielern, die 1990 sogar vor einer revolte gegen den damaligen bundestrainer nicht zurückschreckten, um ihre sportli-chen träume verwirklichen zu können. im dritten versuch klappte es tatsächlich für andi. am 8. august 1992 wurde in terrassa/barcelona der mann, der trotz 226 länder-spieleinsätzen nie deutscher meister werden konnte, der zweite keller-olympiasieger. gut zwei jahre nach dem gold-triumph ihres halb-bruders andreas bestritt die aus carsten kellers zweiter ehe entstammende natascha ihr erstes damen-länder-spiel. die im oktober 1994 begonnene karriere von „ta-schi“ toppt in manchem die laufbahn ihrer männlichen familienmitglieder. sie bestritt mehr länderspiele (über 340; ende oﬀen!) und mehr olympische spiele (vier) als die anderen kellers, wurde außerdem als erste deutsche mit dem titel „welthockeyspielerin des jahres“ (1999) 85 natascha keller im olympischen endspiel 2004. zwar gelang der mittelstürmerin während des turniers in athen kein tor, doch mit ihren vorbereitungen (hier vor dem 2:0) war „taschi“ unverzichtbar.</Page><Page Number="88">versuchen zu wollen. trotz junger jahre hatte florian keller schon eine äußerst wechselvolle karriere erlebt. als 17-jähriger debütierte er im juni 1999 im a-kader und wurde wenige monate später europameister. trotzdem schaﬀte er es nicht in das olympiateam 2000. disziplin und trainingsﬂeiß standen manchmal in schroﬀem ge-gensatz zum riesigen talent, das er als mehrfacher bun-desliga-torschützenkönig immer wieder andeutete. bei seinen nächsten anläufen kam für florian auch das ver-letzungspech dazu. 2001 warf ihn ein komplizierter schlüsselbeinbruch lange zurück, und nachdem auch 2004 der olympiazug ohne den berliner abgefahren war, bremste ihn beim nächsten comeback 2005 ein band-scheibenvorfall aus. er erklärte daraufhin sogar ganz förmlich seinen rücktritt aus der nationalmannschaft, wollte mitte zwanzig lieber beruﬂich vorankommen. beehrt. wie gut, dass sich die bis zu ihrem 13. lebensjahr auch sehr erfolgreiche tennisspielerin (berliner meiste-rin) doch für hockey entschieden hatte, weil ihr der mannschaftssport noch mehr zusagte. letztlich griﬀ dann auch bei natascha der kellersche dreisatz. nach eher ernüchternden olympiateilnahmen 1996 (platz 6) und 2000 (platz 7) brachte der dritte auftritt auf der größ-ten sportlerbühne für sie das kaum noch zu erhoﬀen gewagte olympische gold. am 26. august 2004 voll-brachte die mittelstürmerin mit dem deutschen damen-team den alle überraschenden triumph von athen. in der heißen griechischen siegesnacht feierte auch florian die goldmedaille seiner schwester. die unver-gleichliche olympische atmosphäre und der erfolg von taschi förderten in dieser nacht beim damals 22-jähri-gen den entschluss, es noch einmal mit vollem ehrgeiz 86 goldige familie: louisa keller (schwangere ehefrau von andreas; unter ihrem mädchennamen walter torhüterin des olympiasie-gerteams 2004), florian, carsten, andreas und natascha mit ihren olympischen goldmedaillen. eine starke familie, oder: der kellersche dreisatz zum olymp</Page><Page Number="89">es verlangte schon mehrerer fügungen des schick-sals, dass florian keller noch eine dritte olympiachance oﬀeriert bekommen sollte. im vorfeld der spiele 2008 war der torjäger plötzlich wieder im gespräch, und end-lich klappte es dann auch. in peking gab es mit natascha den keller-doppelpack. die tränen der schwester über eine verpasste titelverteidigung (platz 4) wandelten sich alsbald in freudentränen über den kleinen bruder, der am 23. august 2008 nun ebenfalls gold sein eigen nen-nen konnte. vier olympische goldmedaillen hat das deutsche hockey in seinem hundertjährigen verbandsbestehen er-rungen. jedes mal war ein anderes keller-familienmit-glied aktiv beteiligt. eine wahrlich goldig-glanzvolle geschichte. die sogar noch ihre fortsetzung in der vier-ten generation erfahren könnte: andreas kellers sohn felix wild, 1991 aus der verbindung mit der ebenfalls olympisches hockey-edelmetall (silber 1992) besitzen-den anke wild hervorgegangen, ist bereits u18-vizeeu-ropameister (2009). wenn felix eines tages für olympia nominiert wird, dann vorsicht hockeywelt! 87 beim berliner hc sind alle groß geworden: florian, carsten, natascha und andreas keller.</Page><Page Number="90">schon in den ersten jahrzehnten des hockeysports in deutschland war das spiel mit stock und ball nicht nur eine sache der erwachsenen. obwohl es für jugendliche oder kinder eigentlich gar kein spezielles schlägermate-rial gab, erkannten einige clubs früh die vorteile und die notwendigkeit, auch den nachwuchs an den ball zu las-sen und schon bei schülern für hockey zu werben. zumal gerade einige mit england in verbindung stehende schu-len das auf der insel in mode gekommene spiel auch im deutschen schulsport kultivierten. die aktivitäten auf lokaler und regionaler ebene un-terstützte der deutsche hockey-bund bereits seit beginn der 20er jahre. ein bundesjugendausschuss unter lei-tung des 1922 zu dessen obmann gewählten dr. hans götting versuchte die bemühungen des dhb zu syste-matisieren. so gab es von 1929 an jugendleiterkurse. und am 26. april 1931 wurde anlässlich des silber-schildspiels brandenburg gegen westdeutschland erst-mals ein bundesweiter jugendtag zu werbezwecken durchgeführt. 88 jugendarbeit unverzichtbare grundlage für vereine und den dhb was hänschen nicht lernt, lernt hans nimmermehr – diese altbekannte redensart gilt sicherlich für den leistungssportlichen aspekt des hockeys. zu anspruchsvoll sind die techniken, um sie nach dem besten lernalter noch perfektionieren zu können. zwar erfahren zahlreiche quereinsteiger, freizeit- und eltern-hockeyspieler noch spät im leben die freuden unseres krummstabspiels, doch die basis erfolgreicher hockeykarrieren mit bundesliga- oder nationalmannschaftsambitionen wird eindeutig im jugendalter ge-legt. systematische nachwuchsarbeit haben deshalb vereine wie auch der bund längst als unverzichtbare grundlage begriﬀen, um sowohl in der spitze wie auch in der breite vorankommen zu können. jugend ist zukunft – viele vereine in der deutschen hockeylandschaft haben das verstanden und betreiben eine systematische nach-wuchsarbeit.</Page><Page Number="91">eine bis heute geltende weisheit machte früh die runde: jugendliche zum hockey zu bringen und dort dauerhaft zu halten, können bei allen steuerungen und inspirationen von oben letztlich nur die vereine. das in-teresse daran, wie ernst man es mit der nachwuchsar-beit wirklich meint und wieviel energie reingesteckt wird, ist verständlicherweise von club zu club unterschiedlich stark ausgeprägt und basiert stets auf freiwilligkeit. viele vereine, die jugendarbeit betreiben, beginnen ihre akti-vitäten schon bei den vier- und fünfjährigen mit hockey-kindergarten oder super-minis. ein markantes jahr für die entwicklung des jugend-hockeys auf bundesebene war 1951. der damalige 2. vor-sitzende des dhb, karl aichinger, initiierte im märz ein verbandsvertretertreﬀen. fast alle landesverbände ent-sandten ihre jugendleiter nach frankfurt. ammain wurde der grundstein für eine systematische jugendarbeit im dhb gelegt. man gründete einen provisorischen jugend-89 hockey - ein schulsport? hockey – ein schulsport? schon vor vielen jahrzehnten antwortete der stuttgarter pädagoge, schulleiter und hockeyliebhaber dr. volker merz auf diese frage mit einem glasklaren ja und einer begründung in sieben schritten: 1.) hockey erzieht wie selten ein spiel zur selbstbeherrschung (auch gegenüber dem schiedsrichter) und zur gemeinschaft. 2.) hockey erfordert schnelles erfassen einer situation, große konzentration, geistige regsamkeit, elastizität und souveränität. 3.) hockey verlangt persönlichen mut, körperbeherrschung sowie glänzende kondition. 4.) hockey erzieht zum „fair play“. 5.) hockey deckt bei dem einzelnen in allen genannten punkten einige schwächen auf und gibt ihm damit wesentliche fingerzeige für die selbsterziehung. 6.) hockey ist ein schwieriges spiel und erfordert zu seiner beherrschung viel übung. 7 .) hockey ist trotz seiner eigengesetzlichkeit eng mit wesentlichen elementen der persönlichkeitsbildung verzahnt und daher von ganz besonderem erzieherischen wert.</Page><Page Number="92">ausschuss, traf festlegungen für die schaﬀung von fünf jugendaltersklassen (weibliche jugend und mädchen auf weiblicher seite; jugend a, jugend b und knaben auf männlicher seite) und formulierte einen antrag an den bevorstehenden bundestag, die dhb-führungsriege um den posten eines bundesjugendleiters zu erweitern. am 21. juli 1951 wurde konrad mechs (fürth) als erster ver-treter der jugend in den bundesvorstand gewählt. aus der aichinger-initiative wurde ein fester jährlicher arbeitstreﬀ der verbandsjugend- und -mädchenwarte mit den vertretern des bundesjugendausschusses, aus der später die jugendvollversammlung und heute der bun-desjugendtag geworden sind. sehr bald kam auch bewegung in den jugendspiel-verkehr. auf nationaler ebene war das zunächst durch den franz-schmitz-pokal (ab 1952) und den hessen-90 den größten und vielversprechendsten talenten wird in den jugendkadern die spiel-philosophie der nationalmannschaften ver-mittelt und das sammeln erster internationaler erfahrungen ermöglicht. die anschauliche taktikschulung des hockey-nachwuchses wurde schon in den frühen jahren gepﬂegt. jugendarbeit unverzichtbare grundlage für vereine und den dhb</Page><Page Number="93">schild (ab 1955) für die verbandsauswahlmannschaften im u21-bereich der fall. die einführung von deutschen meisterschaften für a-jugend-vereinsmannschaften mar-kierte 1969 den nächsten meilenstein. in den folgejah-ren kamen auch für die darunter liegenden altersklassen bis hinab zu den 13-jährigen die austragungen von jähr-lichen dm-wettbewerben in feld und halle. auf den 7 . november 1954 datiert das erste jugend-länderspiel in der dhb-geschichte. in frankfurt spielte eine deutsche u21-auswahl gegen jugoslawien. nach dem 6:2-sieg der gastgeber schrieb das fachblatt dhz: „mit der veranstaltung des ersten länderkampfes für den nachwuchs beschritt der dhb einen neuen weg der förderung junger talente. nach dem heute gesehenen wird er bestimmt zum erfolg führen. zumindest viel dazu beitragen, dem deutschen hockey auch in der zukunft 91 der langjährige jugend-bundestrainer torsten althoﬀ in der halbzeitbesprechung mit seiner u18-nationalmannschaft. die meisten a-kaderspieler bringen erfahrung aus den jugendkadern mit. hallenhockey erfreut sich beim nachwuchs großer beliebtheit und ist im halbjährlichen wechsel mit feldhockey eine schöne und bereichernde abwechslung.</Page><Page Number="94">seinen hohen stand zu erhalten.“ wie wahr, wie wahr ... von pﬁngsten 1956 an ging es um die „silberne mühle“, einen wanderpokal, um den jährlich junioren-nationalmannschaften diverser länder kämpften. die-ser bis 1975 ausgetragene wettbewerb mündete schließlich direkt in die oﬃzielle u21-europameister-schaft (ab 1976), später kamen sogar weltmeisterschaf-ten dazu. auch für bis 18-jährige stand bereits ab mitte der 50er jahre die internationale bühne oﬀen. wenn-gleich es bis zum jahr 2002 dauerte, ehe auch hier echte em-titelkämpfe ausgetragen wurden. parallel zum start des internationalen spielverkehrs wurde auch das lehr-gangswesen etabliert, um unter dhb-regie systematisch talente zu sichten und die besten in leistungskadern zu fördern. hier überzeugt hockey im wettstreit mit ande-ren sportarten durch ein schlüssiges konzept und konnte – in verbindung mit sich mehrenden sportlichen erfolgen – dafür sorgen, dass die förderung aus ver-schiedensten finanztöpfen der öﬀentlichen hand nie versiegte. neben den bemühungen, einen leistungssportlich starken unterbau für die damen- und herren-national-mannschaften kontinuierlich zu gewährleisten, war das zweite standbein der jugendarbeit stets darauf bedacht, die „randsportart“ hockey möglichst vielen jungen men-schen nahe zu bringen. mit bundesweiten kampagnen („tag der minis“, „jahr des mädchenhockeys“) und wer-bemaßnahmen der clubs (tag der oﬀenen tür, aktions-tage, schnupperkurse etc.) gelang das punktuell auch schon ganz manierlich. doch nichts dürfte für die ver-breitung besser geeignet sein als schulhockey. ende der 60er jahre reifte im präsidium des dhb die zielvorstel-lung, dass hockey eines tages wie auch andere ball-sportarten in den sportstunden deutscher schulen unterrichtet werden sollte. um dorthin zu kommen, mussten erhebliche anstrengungen gestartet werden: bei den kultusministerien den „fuß in die türe“ bekom-men, infomaterial herstellen, kontakte zu interessierten schulen knüpfen, preisgünstige oder bestenfalls gar kostenlose schlägerpakete an diese schulen liefern, sportlehrer in hockeyfachlichen dingen aus- oder fort-bilden, schulhockey-ags gründen, schulhockey-wettbe-werbe starten und, und, und ... vor allem der 1973 zum ersten schulhockeyreferen-ten des dhb-jugendausschusses gewählte hans-joa-chim zimmermann schrieb sich diese ziele auf die fahnen. der hanseat packte an und erreichte zusammen mit vielen helfern erstaunliche fortschritte. 1972 wurde die erste deutsche hallenhockeymeisterschaft für schul-mannschaften ausgetragen, vier jahre später folgte die „1. oﬃzielle deutsche schülermeisterschaft“, die mit 9 der frühere bundestrainer und lehrer klaus kleiter ist mit mannschaften seiner limburger tilemann-schule oft am schulhockey-bundesﬁnale beteiligt. über schulhockey kommen viele kinder erstmals zum umgang mit schläger und ball. im idealfall folgt der übertritt in den hockeyverein. jugendarbeit unverzichtbare grundlage für vereine und den dhb</Page><Page Number="95">93 kleinfeld-finalturnieren in ludwigsburg (jungen) und bremen (mädchen) abgeschlossen wurde. einem quan-tensprung gleich kam im herbst 1976 die aufnahme von feldhockey als zehnte sportart in das programm „jugend trainiert für olympia“, dem 1969 gegründeten bundes-wettbewerb der schulen. das „jugend trainiert ...“-bun-desﬁnale in berlin ist seither der jährliche höhepunkt des in regionalen vorrunden ablaufenden schulhockey-betriebs. manche olympiasieger haben sich bei diesem wettbewerb ihre ersten sportlichen meriten erworben. natascha keller oder badri latif sind beste beispiele. zum zeitpunkt der jtfo-aufnahme umfasste die dhb-liste bundesweit bereits über 600 schulen, an denen hockey gespielt wurde. als zimmermann nach zehn jah-ren aus seinem amt schied, hatte sich die zahl bereits mehr als verdoppelt. der jährliche schulhockey-höhepunkt ist das bundesﬁnale „jugend trainiert für olympia“. die 16 landessieger bei mädchen und jun-gen qualiﬁzieren sich für die reise nach berlin. die begehrten blauen wimpel für den deutschen meister wer-den für den hockeynachwuchs seit 1969 ausgespielt.</Page><Page Number="96">94 nur schulspieler, nur vereinsspieler, schulhockey- und ver-einsspieler? es gibt viele varianten, den „sport seines lebens“ zu ﬁnden. jonas fürste 2002 bei der von deutschland gewonnenen b-jugend-europameisterschaft in rotterdam. der dhb hat sich mittlerweile aus der u16-em bewusst zurückgezogen. die verbindung zwischen schulhockey und vereins-hockey ist ﬂießend. es gibt jugendliche, die bereits ho-ckey in einem club spielen und zusätzlich das hockey-team ihrer schule unterstützen. andere jugendliche wie-derum nehmen in der schule das erste mal den schläger in die hand und ﬁnden auf diesemweg zum „sport ihres lebens“, den sie dann über die schule hinaus auch im verein betreiben. für wieder andere ist schulhockey nur eine episode. es liegt an den hockeyclubs und -abtei-lungen, möglichst vielen „nur-schulhockeyspielern“ den übertritt zum vereinshockey schmackhaft zu machen. viele vereine wissen die „quelle“ schulhockey gut zu nutzen. es ist ein wichtiger baustein ihrer jugendarbeit, die insgesamt aktive zukunftssicherung bedeutet. denn auch hockey weiß, dass es die meisten „neukunden“ im jugendalter gewinnt. jugendarbeit unverzichtbare grundlage für vereine und den dhb</Page><Page Number="97">95 1987 startete die dresdner bank in enger zusammenarbeit mit dem deutschen sportbund einen wettbe-werb: „das grüne band für vorbildliche talentförderung imverein”. jährlich wurden rund 60 sportvereine in deutschland von einer jury auserwählt. jeder preisträger erhielt neben einer skulptur auch eine för-dersumme von 5.000 euro. mit 7 ,3 mio. euro, die in 3 jahren an knapp 1.400 vereine bislang ausbezahlt wurden, ist die aktion die ﬁnanziell größte nachwuchsförderung im deutschen sport. von beginn an waren jedes jahr auch hockeyclubs und -abteilungen unter den auserwählten, der rüsselsheimer rk be-reits drei mal. die liste der hockey-preisträger 1987: hc rot-weiß münchen 1988: htc uhlenhorst mülheim 1989: berliner sc 1990: rüsselsheimer rk 1991: tb erlangen 199: htc schwarz-weiß neuss 1993: braunschweiger thc 1994: sv böblingen 1995: berliner hc 1996: hc schweinfurt 1997: tus lichterfelde 1998: hc heidelberg 1999: tsv mannheim 000: rüsselsheimer rk 001: atv leipzig 1845 00: 1. hanauer thc 003: rthc bayer leverkusen 004: berliner hc und nürnberger htc 005: dsv hannover 78 und uhc hamburg 006: rüsselsheimer rk und gladbacher htc 007: htc stuttgarter kickers und düsseldorfer hc 008: htc uhlenhorst mülheim 009: großﬂottbeker thgc, sc charlottenburg und mannheimer hc das grüne band der hc rot-weiß münchen war im mai 1987 der erste hockey-verein, dem das grüne band überreicht wurde. bereits drei mal wurde die nachwuchsarbeit des rüsselshei-mer rk von der jury mit dem grünen band prämiert.</Page><Page Number="98">schiedsrichter wichtige aufgabe im nicht immer leichten amt das spiel kam aus england ins deutsche kaiserreich – und die regeln gleich mit. als anfang des 20. jahrhun-derts hockey sich in deutschland auszubreiten begann, gab es hierzulande keine bestrebungen, eigene spielre-geln aufzustellen. man ging daran, die englisch-sprachi-gen texte des 1883 auf der britischen insel ver-einheitlichten regelwerks ins deutsche zu übersetzen. eine erste fassung existierte bereits im november 1898 beim ersten deutschen hockeyverein, dem hamburger hc, aus dem ja bald (1901) der uhlenhorster hc hervor-ging. uhc-mitglied alfons brehm war es, der 1908 eine von allen deutschen vereinen anerkannte regelüber-setzung herausgab. diese wurde vom neu gegründeten deutschen hockey-bund ab 1910 als oﬃzielle dhb-re-geln jährlich verbreitet. so war es möglich, die weiter-entwicklungen der regeln, welche in england dem dort 1900 gegründeten international hockey board oblagen, in die deutsche textfassung einﬂießen zu lassen. 1927 gab es den nächsten bedeutsamen schritt, als ein erster regelausschuss im deutschen hockey sich daran 96 die klasse eines hockeyspiels ist stark abhängig von der qualität der schiedsrichterleistung – solch eine feststellung, die gar nicht einmal aus der ecke der spielleiter selbst stammt, lässt erahnen, wie wichtig die sportler mit der pfeife im hockey sind. das regelwerk gestattet ihnen trotz umfangreicher bestimmungen reichlich gestaltungsfreiräume in ihrem keineswegs leichten amt. in 100 jahren dhb hat sich auch in die-sem bereich vieles zugetragen. hut und jackett waren bei den schiedsrichtern in früheren jahren absolut übliche kleidungsstücke, wie die aufnahme vom olympi-schen hockeyturnier 1928 in amsterdam mit den spielführern von deutschland (links theo haag) und belgien zeigt.</Page><Page Number="99">97 machte, neben dem eigentlichen regeltext auch erläu-terungen niederzuschreiben. mit einer auﬂage von 50.000 exemplaren wurde das schriftliche regelwerk im land verbreitet. prinzipiell ist es bis in die gegenwart so, dass sich der dhb, wie alle anderen nationalen hockey-verbände auch, an die internationalen regelvorgaben hält und diese im nationalen spielverkehr umsetzt. mi-nimale abweichungen gibt es höchstens bezüglich des zeitpunkts der einführung von versuchsregeln oder der beschränkung auf bestimmte spiel- oder altersklassen. auch wenn die hoheit über die entwicklung und ver-antwortlichkeit des regelwerks nach gründung des welt-hockeyverbandes fih (1924) an diesen und den neu gegründeten fih rules board überging, hatten weiterhin viele jahrzehnte die briten das sagen und besetzten die einﬂussreichsten posten. nur einmal war es einem deut-schen vergönnt, der weltoberste regelhüter zu sein: der zwischen 1985 und 1993 auch als dhb-präsident amtie-rende wolfgang rommel (hamburg) stand als vorsitzen-der dem fih hockey rules board in den jahren 2002 bis 2006 vor. vom ehemaligen international hockey board der bri-ten wurden den schiedsrichtern schon früh immer mehr befugnisse zuerkannt, nachdem zu beginn des moder-nen hockeysports das spiel erst auf verlangen einer beteiligten mannschaft durch den schiedsrichter titelseite des ersten in deutschland gültigen regelheftes, 1908 und in den folgejahren herausgegeben von alfons brehm (uhc hamburg). im november 1937 erhielt als erste frau weltweit die leipzige-rin margarete haage (später: worch) eine internationale schiedsrichterlizenz der fih.</Page><Page Number="100">burg und der westdeutsche hockey-verband, wo der lo-kale spielverkehr schon bald durch ausgebildete schiedsrichter geleitet wurde. in berlin war dies bereits in der saison 1913/14 der fall. schon vor ausbruch des 2. weltkriegs hatten die allermeisten landesverbände zu-mindest einen schiedsrichterobmann, dem ausbildung und einsätze der schiedsrichter in ihremverbandsgebiet oblagen. zwei jahre nach der 1949 erfolgten wieder-gründung des dhb wurde ein schiedsrichter- und regel-ausschuss auf bundesebene eingeführt. mit initiator heinz lichtenfeld (berlin) als vorsitzendem machte sich der sra an die arbeit, sowohl für die leistungsspitze (leiter von repräsentativspielen) als auch in der breite für schiedsrichter zu sorgen. auch der jugendbereich er-kannte schon in den 50er jahren die notwendigkeit, im eigenen bereich schiedsrichternachwuchs auszubilden. die 1957 eingeführten schiedsrichterbriefe waren hier ein erstes erfolgreiches mittel. um auch die vereine stär-ker in die verantwortung einzubinden, wurde in der dhb-spielordnung verankert, dass jeder club pro gemeldeter mannschaft im punktspielbetrieb einen schiedsrichter mit entsprechender lizenzvoraussetzung namentlich seinem landesverband zu melden hat. spätestens mit einführung der bundesligen ab be-ginn der 70er jahre stand der sra in der pﬂicht, einen pool an unparteiischen mit bundesliga-qualiﬁkation aufzubauen und zu pﬂegen. sportlich zwar reizvoll, mit unterbrochen wurde. das hatte von 1907 an ein ende: da übertrug der ihb den unparteiischen die alleinige ent-scheidungsgewalt für die anwendung der regeln im spiel. manche zyniker sehen dieses datum als gleich-zeitigen beginn eines immer mal wieder aufbrechenden konﬂikts zwischen spielern und schiedsrichtern. es sind die unterschiedlichen positionen, die das feuer am lo-dern halten. die spieler können aus sicht der pfeifen-männer situationen nicht regelkundig genug und schon gar nicht objektiv beurteilen und suchen immer nur den eigenen vorteil. andererseits zeugen die immer wieder zu beobachtenden meckereien der spieler an sr-ent-scheidungen vom ärger der aktiven über die ihrer mei-nung nach gelegentlich missbrauchte allmacht der schiedsrichter. die wenigsten konﬂikte gibt es immer dann, wenn schiedsrichter nicht nur regelsicher sind, sondern glei-chermaßen geschickt und umsichtig in der anwendung der bestimmungen. das wiederum erfordert ausbildung und übung. die ersten verbände, die das erkannten und hier geeignete strukturen aufbauten, waren berlin, ham-98 jugendliche, insbesondere mädchen, vom „hockeysport an der pfeife“ zu begeistern, war für den ksr-vorsitzenden michael von ameln (hinten) immer schon ein bestreben. nicht die befolgung der spielregeln und ihre sinn-gemäße auslegung allein geben unserem sport den inhalt, sondern der geist, den wir hineintragen – die anständige gesinnung ist es, die unseren sport lebendig macht! leitspruch des oﬃziellen dhb-regelwerks 1933 schiedsrichter wichtige aufgabe im nicht immer leichten amt</Page><Page Number="101">den besten vereinsmannschaften deutschlands zu tun zu haben, verlangt es von den bl-schiedsrichtern zu-gleich auch einen hohen aufwand, wochenende für wo-chenende oft quer durch die ganze republik zu reisen. aufgrund der vereins- und oftmals sogar verbandsneu-tralen ansetzungen sind gerade bundesliga-unpar-teiische manchmal sehr lange unterwegs. und „heimspiele“, wie sie die mannschaften imwechsel mit auswärtspartien haben, gibt es für schiedsrichter in aller regel gar nicht. da zudem die ﬁnanzielle entlohnung nicht sehr viel mehr als eine vergütung der reisekosten hergibt, verlangt es von den sportlern mit der pfeife schon reichlich motivation, idealismus und eine reife persönlichkeit, sich immer wieder auch mit unsachge-mäßen zuschauerkommentaren, redefreudigen trainern oder übermotivierten spielern auseinandersetzen zu können. kein wunder, dass sich die zahl der frauen und männer, die dies über mehrere jahre mitmachen wollen, in engen grenzen hält. aktuell beﬁnden sich ungefähr 100 personen, darunter leider nur ein knappes fünftel weibliche, auf der bundesliga-schiedsrichterliste. im ju-gendbereich gibt es für die hoﬀnungsvollsten talente die dhb-nachwuchsschiedsrichterliste mit zuletzt rund 30 kandidaten. aus- und fortgebildet werden die bl-unparteiischen und die dhb-nachwuchsschiedsrichter durch regelmä-ßige lehrgänge, ein in den 90er jahren von sra-mitglied heinz-wilhelm bungart aufgebautes beobachtungswe-sen und die zuletzt immer stärker in den vordergrund tre-tenden technischen hilfsmittel im bereich videoanalyse. 99 größter tag im schiedsrichterleben von christian siebrecht: im oktober 2000 durfte der münsteraner bei seinem olympiadebüt in sydney gleich das endspiel zwischen den niederlanden und korea leiten.</Page><Page Number="102">der weg in die leistungsspitze unterscheidet sich für schiedsrichter nicht sonderlich von jenem der spieler. wer sich national zu den besten seines fachs entwickelt und irgendwann einmal in der bundesliga aktiv wird, der hat auch chancen, die internationale bühne zu betreten. seit 1926 vergibt der welthockeyverband fih lizenzen an schiedsrichter, die damit für die leitung von länder-spielen und den einsatz bei internationalen turnieren berechtigt sind. zahlreiche deutsche haben im lauf der jahrzehnte solche internationalen lizenzen bekommen (siehe liste seite 101). deutsche spitzenschiedsrichter haben oft das pech, dass bei bedeutenden internationalen meisterschaften ihnen die eigene nationalmannschaft den weg bis ganz nach oben sozusagen verbaut. denn es kann natürlich kein deutscher unparteiischer ein halbﬁnale oder end-spiel leiten, wenn die landsmänner oder -frauen auﬂau-fen. und das war bei em, wm oder olympia oft genug der fall. freilich gibt es bestimmt keinen schiedsrichter, der der eigenen landesvertretung sportliches pech wünscht, nur um selbst davon proﬁtieren zu können. 100 die herausragendsten einsätze von dhb-unpar-teiischen waren die olympischen endspiele 1964 in tokio (walter schinner) und 2000 in sydney (christian sie-brecht), das herren-weltmeisterschaftsﬁnale 1998 in utrecht (richard wolter), das damen-europameister-schaftsﬁnale 1995 in amstelveen (ute löwenstein, spä-ter conen) und die herren-em-finalspiele 1987 in mos-kau (claude seidler) und 2007 in manchester (christian blasch). mit je drei olympia- und drei feld-wm-teilnahmen zwischen 1992 und 2008 sind ute conen (grevenbroich) und richard wolter (braunschweig) die beiden deutschen schiedsrichter mit den meisten beru-fungen bei internationalen topveranstaltungen. wolter ist auch national der rekordhalter schlechthin: in einem vierteljahrhundert (1984 bis 2009) leitete der nieder-sachse 555 bundesligaspiele und pﬁﬀ bei je 20 hallen-und feld-endrunden, für die er sich sportlich qualiﬁ-zierte, insgesamt 27 endspiele um die deutsche meis-terschaft. marken, die auch im zweiten jahrhundert des dhb unerreicht bleiben könnten. im sommer 2009 wurde mit richard wolter (rechts, zusammen mit dhb-präsident stephan abel) der deutsche rekord-schiedsrichter verabschiedet. ute conen erlebte drei olympiaturniere, drei weltmeister-schaften und viele weitere große turniere als deutsche spitzenschiedsrichterin. schiedsrichter wichtige aufgabe im nicht immer leichten amt</Page><Page Number="103">101 die deutschen fih-schiedsrichter damen aichinger, bärbel (stuttgarter kickers) bischof, gerda (zehlendorfer wespen) blasek, julia (klipper thc hamburg) bodenstein, andrea (c. a. d. alster hamburg) conen, ute (düsseldorfer hc) eilhardt. cora (marienburger sc köln) farke, elﬁe (tsg kaiserslautern) frank, brigitte (tg frankenthal) gierkowski, ursula (eintracht duisburg) golze, lisa (sc brandenburg) hans, gabi (tsv schott mainz) hargus, auguste (harvestehuder thc hamburg) hehl, helene (hc ludwigshafen) heinrichs, carola (hc argo 04 berlin) hippler, christiane (hc essen 99) kirschner, ria (tsc eintracht dortmund) kugel, annemarie (hannover 78) lobacher, gerda (rot-weiß münchen) loos, helmi (uhlenhorst mülheim) malina, heike (eintracht frankfurt) meister, michelle (köpenicker hu) müller, andrea (hc essen 99) müller, petra (hc delmenhorst) pape, claudia (ssv gw kiebitz) peters, renate (mtv braunschweig) popp, ilona (motor köthen)* saeger-willführ, ingeborg (hannover 78) schewe, andrea (stuttgarter kickers) sebbesse, helga (eintracht braunschweig) sikorski, ditta (dtv hannover) stoecker, rosemarie (eintr. wiesbaden) stübing, annedore (braunschweiger thc) theus, marion (braunschweiger thc) worch, margarete (medizin mitte leipzig)* herren bachmann, björn (klipper thc hamburg) blasch, christian (htc uhlenhorst mülheim) blasch, fabian (htc uhlenhorst mülheim) blunck, dietz (harvesteh. thc hamburg) böhne, gerhard (lok magdeburg)* brenner stefan (htc neunkirchen) droz, hans-joachim (sc safo frankfurt) dorzbach, k. (tsg 78 heidelberg) erwig, karl-heinz (eintracht hannover) frings, k. (msv duisburg) gerwig, mike (hc argo 04 berlin) goerne, hans (uhc hamburg) haymann, albert (berliner hc) hannen, gerd (msv duisburg) haufe, peter (lok ost leipzig)* heim, werner (hc heidelberg) hissenauer, ralf (sv gau-algesheim) hoederath, günther (blau-weiß köln) jassoy, rené (sc frankfurt 1880) jürgens, knut (bwf marzahn berlin)* kauerauf, walter (medizin mitte leipzig)* knorr, rolf (berliner hc) kolliski, k. (berliner hc) kraft, claus (karlsruher tv) kupke, walter (rotation südost leipzig)* lawrenz, willy (zehlendorfer tsv 1888) lichtenfeld, heinz (rot-weiß berlin) lohrisch, knut (tsv schwaben augsburg) lubrich, frank (tfc ludwigshafen) marek, dr. günther (motor stralsund)* mohr, fritz (thc münster) nack, ernst h. (schwarz-weiß köln) ohme, dieter (einheit zentrum leipzig)* peltzer, klaus (rheydter sv) peter, martin (empor lindenau leipzig)* petter, markus (harvest. thc hamburg) reinberg, paul (klipper hamburg) rohrig, dr. helmut (sc frankfurt 1880) rommel, jan jochen (uhc hamburg) schinner, walter (harvest. thc hamburg) schlender, horst (lok pankow)* schmidt, hans (einheit zentrum leipzig)* seegers, fritz (dhc hannover) seidler, claude (hc heidelberg) seyfarth, frank (neuköllner sf berlin) siebrecht, christian (hc essen 99) sprenger, friedhelm (zehlendorfer wespen) staake, fritz (lok magdeburg)* stelter, alexander (zehlendorfer wespen) stübing, jürgen (braunschweiger thc) trapper, karl-heinz (eintracht frankfurt) tröllsch, alexander (hc lindenau grünau leipzig) uhlenhaut, gerhard (marienthaler thc) von ameln, michael (rheydter sv) wagner, helmut (sc safo frankfurt) weidenbach, erich (einheit zentrum leipzig)* weise, rudolf georg (wissenschaft halle)* wendler, erhard (fortschritt oschatz)* wette, detmar (rot-weiß köln) winnewisser, emil (hc heidelberg) wolter, richard (mtv braunschweig) wöltje, heinz (dhc hannover) wönig, volker (karlsruher tv) zysk, andreas (mtc eintracht celle) eine aufstellung von deutschen schiedsrichterinnen und schiedsrichtern, die eine oﬃzielle lizenz des hockey-weltverbandes fih zugesprochen bekamen und für den deutschen hockey-bund internationale spiele leiteten. die mit * gekennzeichneten damen und herren kamen für den deutschen hockey-sportver-band der ddr international zum einsatz.</Page><Page Number="104">mit viel kunststoﬀ zu neuen künsten lebten die gründerväter des hockeysports noch und wären sie ﬁktive tribünengäste eines hockeyspiels im rahmen der jüngsten olympischen spiele (2008 in pe-king) gewesen, dann hätten sie aus dem staunen be-stimmt kaum mehr herausgefunden. war das noch ihr sport, den sie vor knapp 150 jahren auf der britischen insel zu kultivieren begannen und dann in die ganze welt hinaustrugen? was war übrig geblieben von den rah-menbedingungen und den spielregeln ihrer zeit? sicher hätten die hockey-urahnen nicht erwartet, dass die spielerinnen noch in knöchellangen weiten röcken, hochgeschlossenen blusen, hochhackigen schnürschuhen und mit opulenten hüten auf dem kopf herumliefen, wie das in ihrer zeit beim hockeyspiel der fall war. aber muss es jetzt so freizügig sein? die hockey-sportlerinnen der moderne hatten sich weitgehend vom stoﬀballast befreit und trugen hautenge einteiler, die höchstens noch den eindruck eines kurzen röckchens vermittelten. etwas weniger kolossal ﬁel die verände-rung der kleiderordnung beim männlichen geschlecht aus. und schiedsrichter trugen kein jackett und zylinder mehr, sondern waren ganz sportlich angezogen. was war mit den hockeyschlägern geschehen? das hauptwerkzeug eines jeden spielers war einst ein stück holz vom eschen- oder maulbeerbaum, mit langer krüm-mung am ende. die heutige generation benutzt kurz ge-schwungene keulen, kann damit das früher verpönte und zeitweise gar verbotene rückhandspiel viel leichter zum einsatz bringen und somit kunstvolle dribblings insze-nieren. und holz sieht man kaum noch, seit 1999 der welthockeyverband den herstellern die freigabe erteilt hatte, den kompletten schläger aus künstlichen mate-rialien (ausgenommen metall) produzieren zu können. ein verbund aus kunststoﬀen wie carbon oder kevlar verschaﬀt den modernen stöcken einerseits steiﬁgkeit und zusammen mit der eingebauten schaftkrümmung (vorspann) eine enorme beschleunigungsfähigkeit des balles. überhaupt der ball. früher eine cricketkugel, die mit einer vernähten lederhülle überzogen war oder aus ge-presstem kork bestand, der weiß überpinselt wurde. und jetzt? hartplastik. um noch bessere flugeigenschaften zu erreichen, mit vielen kleinen vertiefungen an der oberﬂäche verziert. ein moderner golfball, nur größer. kunststoﬀ, wohin das auge reichte, auch bei den torhü-tern. die alten lederschoner an bein und fuß waren er-setzt durch hartschaumteile, die vergleichsweise feder-leicht waren und trotzdem den keeper optimal vor den 10 wie vieles im leben ist auch hockey von einer ständigen entwicklung und einem regenwandel begleitet. aus dem einstigen schlagspiel auf schlammigem lehmboden ist im lauf eines jahrhunderts ein technisch raﬃ-nierter high-tech-sport der schnellsten sorte geworden. die naturmaterialien holz, kork und gras haben im modernen hockey längst dem kunststoﬀ weichen müssen. der kunstrasen ist speziell im internationalen hockey seit an-fang der 80er jahre standard und hat das hockeyspiel stark geprägt.</Page><Page Number="105">harten bällen schützten. anstelle von lederhandschu-hen hatten sich die torwächter klobige vierecke über die hände gestülpt. helme mit gittervisier ersetzten die schildmützen der unbeschwerten früheren torwarttage. die größte verwunderung bei den imaginären gästen aus der vergangenheit freilich rief der spielfeldboden hervor. mit lehm oder asche bedeckt kannten sie ihre ersten hockeyplätze, bei vornehmen clubs und zu bedeuten-deren anlässen kam später der rasen zum einsatz. das möglichst kurz geschnittene gras auf topfeben gewalz-tem untergrund war dann bis ende der 70er jahre der ge-hobene standard im hockey. wie ein kulturschock auf die szene wirkte die austragung des olympischen ho-ckeyturniers 1976 in montreal, als die kanadischen or-ganisatoren auf dem in amerika in anderen sportarten bereits erprobten kunstrasen spielen ließen. der auf-schrei der traditionalisten verstummte rasch, denn schon in kürzester zeit setzte sich der kunstrasen im hockey durch. vor allem die dauer- und allwetternutz-barkeit, die gleich bleibend guten bespieleigenschaften und der minimale pﬂegeaufwand im vergleich zum na-turrasen waren kaum zu schlagende argumente für den einsatz bei großveranstaltungen mit vielen spielen in kürzester zeit und auch bei den größeren vereinen mit zahlreichen trainingsgruppen. von mitte der 80er jahre an wurden international und auch in deutschland alle feldhockey-titel nur noch auf kunstrasen ausgespielt, heute ist kunstrasen im bereich des dhb auch in den meisten spielklassen der normalfall (siehe text seite 105). es blieb den urahnen auf der pekinger tribüne natür-lich nicht verborgen, dass gerade der kunstrasen den spielern techniken erlaubte, die früher völlig fremd waren. was die jetzige generation als schrubbschlag be-zeichnet, wäre auf einem hartplatz oder im tiefen gras jämmerlich in die hose gegangen. nicht anders bei ge-zogenen schlenzern oder rückhandkantenschlägen. letztere hätte ja auch das regelwerk verboten, weil man mit der zur runden seite des schlägers zugeordneten kante nicht spielen durfte. apropos spielregeln. ein glück, dass die geister der vergangenheit bei ihrem ausﬂug in die moderne keine schiedsrichteraufgaben zu erledigen hatten. es wäre das pure chaos entstanden. sie hätten entscheidungen ge-troﬀen, die die olympiaakteure 2008 alle paar sekun-den zu befremdlichen blicken und mehr gebracht hätten. einrollen des balles mit der hand nach seitenaus? ural-ter zopf! bully bei spielbeginn? abgeschaﬀt 1983. ab-seitspﬁﬀ? seit 1996 völlig entbehrlich! laufend unter-brechungen wegen „sperrung“? seit 1992 durch eine neudeﬁnition der behinderungsregel drastisch redu-ziert. straftor, weil der torwart zur ballabwehr seinen schläger über schulterhöhe im einsatz hatte? nicht mehr verboten seit 1989. und, und, und ... 103 damenhockey-kleidung um 1910: lange röcke, hochgeschlos-sene blusen, hüte. lehmige plätze mit einigen büscheln rasen waren 1930, als diese aufnahme entstand, der hockeyalltag vieler clubs.</Page><Page Number="106">der hockeysport diese entwicklung mitgemacht hat. die olympia-schiedsrichter trugen kabel am körper und standen, mit ohrstöpseln und kleinen mikrofonen am kopf ausgestattet, während des gesamten spiels über funk miteinander in kontakt. wenn es unklare situatio-nen in den schusskreisen gab, hatten die unpar-teiischen außerdem die gelegenheit, vom turnierlei-tungstisch einen videobeweis zur absicherung ihrer entscheidung anzufordern. in sekundenschnelle wurden bilder einer speziellen torkamera so aufbereitet, dass fehlurteile ausgeschlossen oder zumindest minimiert werden konnten. auch die zuschauer kamen in den ge-nuss, wichtige spielszenen über eine große videowand im stadion noch einmal in einer verlangsamten wieder-holung der fernsehbilder zu sehen. neben kameramän-nern der fernsehanstalten hielten auch mitglieder der mannschaftsdelegationen das sportliche geschehen mit ihren videoaufnahmegeräten fest. es gab ihnen die chance, schon während eines spiels den cheftrainern auf der mannschaftsbank via funkkontakt taktische hin-weise zu geben, wie beispielsweise bei der nächsten strafecke die abwehr der gegnerischen mannschaft überlistet werden kann. war das noch ihr spiel, ihr sport? im prinzip ja, auch wenn die gründerväter des hockeys nach ihrem ausﬂug in die moderne zumindest ins grübeln gerieten. aber schlecht war es nicht, was die ur-ur-enkel daraus ge-macht hatten. die alten herrschaften sahen vorgänge, die sie stut-zig machten. in ihrer zeit durften mannschaften über-haupt keinen ihrer elf spieler wechseln, später dann höchstens zwei, die dann auch nicht mehr ins laufende spiel zurückkommen konnten. jetzt war es ein ständiges aus- und einwechseln unter 16 akteuren, beliebig oft und nahezu ohne beschränkungen. müde spieler konn-ten sich auf der mannschaftsbank ein paar minuten aus-ruhen und wieder gestärkt aufs feld zurückkehren. war deswegen das spieltempo so hoch geworden? kaum wiederzuerkennen auch die strafecke. 1908 wurde sie im hockey eingeführt und gilt bis heute als al-leinstellungsmerkmal dieser sportart. über viele jahre gab es sie als kurze und als lange ecke. letztere ﬁel 1984 einer regelreform zum opfer. handstopp vor dem schuss? hoher eckenschlag ins netz? alles längst unter-sagt (1983, 1977) vom regelwerk, an dem speziell für die strafecke immer wieder an details herumgebastelt wurde. waren früher die muskulösen männer mit den dicken schlägern wegen ihrer gefürchteten schüsse die eckenspezialisten, so sind dies inzwischen jene, die mit einer speziellen schleudertechnik den ball so hart schlenzen können, wie ihn andere kaum zu schlagen ver-mögen. von den auf der welt immer mehr sich verbreitenden elektronischen medien und anderen technischen hilfs-mitteln hatten die urahnen auf ihrer „wolke 7“ schon ge-hört. jetzt konnten sie sich davon überzeugen, dass auch 104 1976 beim olympiaturnier in montreal war der kunstrasen für alle beteiligten (links nationalstürmer rainer seifert im spiel gegen indien) noch neuland. technischer fortschritt des 21. jahrhunderts: der video-beweis und die große videowand, hier während des olympischen tur-niers 2008 in peking. mit viel kunststoﬀ zu neuen künsten</Page><Page Number="107">105 spielfeld-revolution kunstrasen das vorhaben, die herren-nationalmannschaft als goldmedaillenverteidiger optimal auf die olympischen spiele 1976 vorzubereiten, führte zum bau des ersten für hockey nutzbaren kunstrasen-spielfelds in deutschland. ab herbst 1975 entstand in limburg ein sportplatz, des-sen belag mit dem des olympia-hockeyfeldes im kana-dischen montreal identisch war. vielen in der szene erschien es zunächst als eine episode, weil die nächsten hockey-großveranstaltungen (em und wm 1978) wieder auf naturrasen stattfanden und sich das welthockeyge-schehen erst nach der herren-weltmeisterschaft 1982 konsequent dem kunstrasen verschrieb. ein kunstrasen-boom in deutschland war trotz der unbestrittenen vorteile noch lange nicht in sicht, denn der bundesstützpunkt limburg hatte mit der kompletten kostenübernahme aus bundes- und landeskassen eine finanzierung, wie sie vor allem einfache hockeyvereine natürlich nicht vorweisen konnten. gesamtkosten von rund 1 mio. d-mark waren allerdings ohne fremdhilfe kaum zu stemmen. deshalb kamen die nächsten kunst-rasen überwiegend als von städtischen haushalten ﬁnanzierte kommunale sportanlagen zustande. aber auch die ersten hockeyclubs trauten sich ab anfang der 80er jahre an die „zukunftsinvestition kunstrasen“ und unter den zahlreichen veränderungen im hockeysport ist die einführung des kunstrasens zweifelsohne die gravierendste gewesen. vor gut 30 jahren begann die spielfeld-revolution auch hockey-deutschland auf-zumischen. kunstrasen-entwässerung ganz unkonventionell. von der teppichrolle kommt der fußboden der hockeyspieler. 1986 fand in limburg das erste dm-endspiel (mülheim gegen stuttgart) auf kunstrasen statt. seither ist der künstliche bo-denbelag bei solch wichtigen spielen standard.</Page><Page Number="108"></Page><Page Number="109">107 konnten bei der realisation des eigenen bauvorhabens manch öﬀentlichen zuschuss in anspruch nehmen. zehn jahre nach der limburger platzpremiere waren es trotzdem bundesweit noch nicht mehr als gut 20 kunstrasenplätze, die von hockeyspielern regelmäßig benutzt wurden. erst mitte der 80er und bis in die 90er jahre hinein wurden es spürbar mehr. vor allem die gro-ßen und leistungssportlich orientierten clubs erkannten die notwendigkeit, sich den synthetischen allwetterbe-lag mit den gegenüber naturrasen radikal unterschiedli-chen spieleigenschaften anzueignen. wer hier den zug der zeit verpasste, geriet im ligawettbewerb fast unwei-gerlich ins hintertreﬀen und hatte auf dauer auch schwierigkeiten, die auf kunstrasen drängende jugend zu begeistern. aus der minderheit der kunstrasen nut-zenden hockeyclubs wurde langsam aber sicher eine mehrheit. 2001 zählte der dhb gemäß einer systemati-schen datenerfassung 180 hockey-kunstrasen. im jahr des 100-jährigen verbandsbestehens ist die zahl auf 266 angestiegen. von den 373 dhb-vereinen können also in-zwischen rund dreiviertel ihren sport auf kunstrasen be-treiben. im sektor leistungssport hat sich der kunst-rasen längst vollständig durchgesetzt: von 1987 an fan-den auf naturrasen keine endspiele um deutsche feld-meisterschaften mehr statt, viele jahre schon spielt sich auch das bundesligageschehen ausschließlich auf kunstrasen ab, in den regional- und oberligen der lan-desverbände ist es kaum anders. der trend geht inzwi-schen zum zweitkunstrasen. schon über ein dutzend vorwiegend größerer clubs verfügt bereits über ein zwei-tes spielfeld mit künstlichen grashalmen. hockey-kunstrasenplätze in deutschland landesverband anzahl anzahl vereine kunstrasen* baden-württemberg 40 31 bayern 29 22 berlin/brandenburg 34 29 bremen 17 7 hamburg 29 26 hessen 28 23 mecklenburg-vorpommern 6 5 niedersachsen 26 15 rheinland-pfalz/saar 29 22 sachsen 18 4 sachsen-anhalt 7 4 schleswig-holstein 19 8 thüringen 6 4 westdeutscher hv 84 66 gesamt / dhb 372 266 stand: 2009 *vorhandene als auch in planung/bau beﬁndliche plätze die moderne kunstrasenbewässerung läuft über knopfdruck und automatisch. im halbkreis rotierende und versenkbare sprühdüsen sind rund um den platz installiert. der sandverfüllte kunstrasen konnte sich nicht durchsetzen. dem günstigeren anschaﬀungspreis standen nachteile bei den spieleigenschaften gegenüber. spielfeld-revolution kunstrasen</Page><Page Number="110">hockey forever eine lebensart von jung bis alt wer das glück hat, schon mit kindesbeinen einen hockeyplatz betreten zu können, für den kann dieser sport ein lebenslanger begleiter sein. der zeit im kinder-und jugendhockey, wo lernen des spiels und erste er-fahrungen in der gemeinschaft im vordergrund stehen, folgt bei entsprechendem talent und ehrgeiz der sprung in die 1. mannschaft des vereins. für mehrere jahre bil-den punktspiele, tabellen, aufstiege und meisterschaf-ten den mittelpunkt. naht das ende der leistungs-sportkarriere, bieten sich interessante angebote, seinen sport in weniger zeit- und trainingsintensiver form fort-zuführen, sei es in einer 2. oder 3. oder seniorenmann-schaft. die terminverpﬂichtungen reduzieren sich wohltuend, ohne dass es an speziﬁschen höhepunkten wie den (inoﬃziellen) deutschen meisterschaften für 2. und 3. mannschaften, seniorenturnieren wie dem ü30-masters oder später gar internationalen maßnahmen von reisemannschaften oder wettbewerben der altersklas-sen ü45, ü60 oder ü70 mangelt. viele geben im erwachsenenalter durch übernahme von ehrenamtlichen funktionen als schiedsrichter, trai-ner, betreuer, jugendwart oder vorstand etwas von dem zurück, was sie selbst als kinder und jugendliche erfah-ren haben: engagierte fürsorge und intaktes clubleben. hockey galt wegen seiner anspruchsvollen technik lange als sport, der für spätbeginner und ältere quer-einsteiger ungeeignet und unattraktiv ist. ab mitte der 80er jahre wurde dieses vorurteil aus der welt geschaﬀt. erste elternhockeymannschaften gründeten sich. väter und mütter, die durch ihre kinder erstmals mit hockey in berührung kamen, entdeckten auf ganz eigene art den reiz dieses sports (siehe auch kasten seite 111). unab-hängig von den fesseln einer spielordnung, mit hoher kreativität und größtem vergnügen kultivierten sie eine neue richtung im deutschen hockey: eltern- und frei-zeithockey. flankierend unterstützt durch das dhb-brei-tensportressort entstand ein regelrechter boom. aus anfangs wenigen mannschaften sind es mittlerweile 108 hockey, das ist mehr als nur ein sport, es ist eine lebensart. mit hockey lassen sich viele positive attribute verbinden: es ist fair, dopingfrei, erfolgreich, gesellig, spielräume für andere dinge lassend, nicht vom geld beherrscht. so formulierte es einmal der ehemalige dhb-präsident christoph wüterich. ferner gilt: hockey hat für alle lebensphasen etwas zu bieten. von kindesbeinen an bis ins hohe alter kann der hockeysport ein lebenslanger begleiter sein, der in jeder phase ein gutes angebot bereit hält. hockey auf dem zweiten bildungsweg: eltern- und freizeitho-ckey hat auch für spätstarter und quereinsteiger eine menge zu bieten.</Page><Page Number="111">knapp 300 geworden. sie sind nicht nur wegen ihrer ulkigen namen wie grasnarbenschocker, schaumschlä-ger, turboschnecken, hc ischias, gruftys, knoblauch-schlenzer oder knüppelgarde eine bunte und nicht mehr wegzudenkende attraktion. die meisten deutschen hockeyvereine verfügen in-zwischen über solch ein breitensportangebot, und sie tun es aus gutem grund: oft sind eltern- und freizeit-spieler schnell ein belebendes element im verein und häuﬁg auch bereit, sich aktiv am clubleben zu beteili-gen. beim einen bleibt es beim bedienen des grills bei einemsommerfest, andere übernehmen verantwortliche aufgaben in der vereinsleitung. für den deutschen hockey-bund, der bisher bestens damit fuhr, die elternhockeyszene mit ihrer hohen ei-gendynamik nur zu begleiten und nicht zu reglementie-ren, ist die eltern-/freizeithockey-bewegung eine große erfolgsgeschichte. andere sportverbände beneiden ihn darum, und auch der deutsche olympische sportbund hat schon oft diese beispielhafte und vorbildliche ent-wicklung gelobt. zum geld und zum proﬁtum hat der deutsche hockey-sport seit jeher ein ziemlich entspanntes, weil distanziertes verhältnis. die gründerväter sahen es als eine der dringlichsten aufgaben an, den amateurgedan-ken in reinster klarheit zur maxime aller hockeyspieler zu erheben. man betrieb hockey des spiels wegen, nicht wegen materieller reize. selbst meisterschaftsspiele standen lange im verruf, der schönheit des spiels und dem fairen umgang miteinander abträglich zu sein. sieg-prämien für mannschaften oder bezahlung von spielern hätten negative tendenzen gefördert und neue probleme heraufbeschworen. davon waren die verantwortlichen im deutschen hockey-bund von anfang an fest über-zeugt. nicht nur, weil es in der randsportart hockey keinen proﬁtablen markt gibt, sondern aus überzeugung heraus haben weder dachverband noch vereine noch die spie-ler selbst jemals strukturen des bezahlten sports ange-strebt. zwar wurde der amateur-begriﬀ anfang der 90er jahre aus der dhb-satzung gestrichen, weil die damit verbundenen bestimmungen sich immer mehr von den lebenswirklichkeiten beispielsweise bei der trikot-109 beim 1. elternhockey-cup des dhb waren im september 2009 über 300 spielerinnen und spieler mit begeisterung bei der sache. evolutionstheorie der besonderen art ...</Page><Page Number="112">werbung (seit 1983 im dhb erlaubt!) oder anderen gän-gigen formen der materiellen unterstützung entfernten. doch an der grundsätzlichen einstellung hat sich bis in die gegenwart nichts verändert. auch in der bundesliga gibt es keine proﬁs, die ihren lebensunterhalt aus-schließlich durch ihre hockeykünste erwirtschaften. weitsicht und intelligenz der hockeysportler verbieten es praktisch von allein, ausbildung oder beruf grob zu vernachlässigen, nur um in der höchsten spielklasse mit-wirken zu können. selbst für nationalspieler mit dem anspruch, bei olympischen spielen oder weltmeisterschaften um titel mitspielen zu wollen, ist hockey streng genommen ein hobby geblieben. dafür nehmen sie für einige jahre enorme anstrengungen in kauf, ihr gegenüber normalen ligaspielern deutlich größeres hockeypensum mit ihren beruﬂichen verpﬂichtungen in einklang zu bringen. der dhb unterstützt die duale karriere seiner kaderathleten nach kräften, den spagat zwischen hochleistungssport und ausbildung muss jeder spieler dennoch für sich be-wältigen. den meisten gelingt es. dass man beispiels-110 geselligkeit und gemeinschaftserleben im team zählt spätes-tens im reiferen hockeyalter genauso dazu wie sportliches streben. hockey forever eine lebensart von jung bis alt</Page><Page Number="113">111 ihre trainings- und wettkampfkonzepte gehören zu den fortschrittlichsten im deutschen leistungssport und wer-den nicht zuletzt wegen der zahlreichen großen erfolge der dhb-auswahlteams von anderen disziplinen und verbänden beneidet. so sind „die letzten amateure des olympischen spitzensports“, wie eine große zeitung ein-mal die deutschen hockeynationalspieler beschrieb, nach ansicht des langjährigen dhb-bundestrainers bern-hard peters „die wahren proﬁs“. das märchen von der entstehung des elternhockeys es war einmal ein vater, der hatte zwei söhne. eines tages, sie waren kaum größer als der hockeyschläger, sagten sie zum vater: „vater, wir wollen jetzt hockey spielen.“ den vater überraschte das sehr, denn er hatte sein lebtag kein hockeyspiel gesehen und überlas natürlich auch das kleingedruckte auf der sportseite. was er nicht kannte, konnte nicht gut sein für leibes- und lebensertüchtigung, dachte er. die kinder aber ließen nicht locker, denn sie wuselten schon heimlich mit wachsender freude. bald spielten sie spiele, mal hier und mal dort, um punkte und um ehre – und wurden meister der stadt. aus hinbringen und abholen wurde da-bleiben und zuschauen am rande des spielfelds in frischer luft – wo hat man sie noch? dem vater geﬁel es, er coachte nun ständig mit wasser und lobenden worten und duldete dribblings auf häuslichem teppich. und so ging die zeit ins land. das herz des vaters schlug hörbar für söhne und hockey, doch blieben ihm technik, taktik und regeln vorerst noch verschlossen. „nimm einmal einen schläger in die hand“, sagte eines tages der jüngere der beiden söhne, „so“ und zeigte die richtige haltung. ein schlagabtausch zwischen vater, dem hockey-laien, und dem könnerhaften sohn war die folge. die erste praktische lektion – und die hatte folgen. wie später hockeybreitensporthistorische forschungen gezeigt haben, handelte es sich keineswegs um einen einzelfall, sondern um eine sich sprunghaft verbreitete inﬁzierung vieler eltern mit dem hockey-mit-herz-bazillus. ein weiterer glücklicher umstand kam hinzu: die hmh-positiven fanden und organisierten sich – teil-weise konnten sie direkt am spielfeld ihrer kinder eingesammelt werden. und so schlossen sich ansonsten ernsthafte männer und frauen scharenweise zusammen und spielten alsbald ein hockeyähnliches spiel aus reinem vergnügen und schierer lustbarkeit. kurz und gut: unser positiver vater war in die geschichte des elternhockeys eingegangen, weil er sein kind-im-manne wieder entdeckte und weil er – wenn auch langsam – entdeckte, wie schön spielerisches, fröhliches, konkurrenzloses, berufsübergreifendes zusammensein der erwachsenen sein kann. autor: konrad kutt, 1989 in der deutschen hockey-zeitung weise hockey-weltmeister werden und gleichzeitig eine facharztausbildung erfolgreich abschließen kann, zeigt eindrucksvoll, über wieviel potenzial diese leistungsträ-ger verfügen. nicht selten ﬁnden sich erfolgreiche ho-ckeyspieler später auch im beruf an führenden positionen wieder. professionalität verlangen die hockey-nationalspie-ler höchstens, wenn es um die rahmenbedingungen geht, wie sportliche gipfel am besten zu erklimmen sind.</Page><Page Number="114">in bildern 11 hockey als motiv: das „kicker-sportfoto des jahres” 2004. für seinen schnappschuss nach schlusspﬁﬀ des olympischen hockey-endspiels in athen wurde der bochumer fotograf ralf ibing vom verband deutscher sportjournalisten mit dem ersten preis ausge-zeichnet. das motiv zeigt die frisch gebackenen olympiasiegerinnen franziska gude und julia zwehl innig umarmt, ﬂankiert von drei hockeyschlägern. ibing gab dem bild den titel „geschaﬀt“. auch mit dem höchsten repräsentanten der bundesrepublik deutschland hat hockey immer mal wieder direkten kontakt. außerge-wöhnlich war vor allem die gemeinsame reise im april 1994 nach pakistan, zu der bundespräsident roman herzog die deutsche herren-nationalmannschaft als „kulturelles mitbringsel“ in das hockeyverrückte land mitnahm (bild rechts). und als lohn für große sportliche erfolge durften sich hockeyspieler schon einige male das silberne lorbeerblatt aus den händen des staatsoberhauptes abholen, wie hier die peking-olympiasieger 2008 bei bundespräsident horst köhler (bild links).</Page><Page Number="115">113 im rampenlicht der öﬀentlichkeit zu stehen ist für deutsche hockeysportler ein eher seltenes erlebnis. um von fernsehka-meras eingefangen und von bekannten tv-moderatoren wie dieter kürten (oben links) oder johannes b. kerner (oben rechts) interviewt zu werden, bedarf es schon herausragender sportlicher erfolge und ordentlich pr-arbeit hinter den kulis-sen. auftritte mit dem ganzen nationalteam im legendären zdf-format „das aktuelle sportstudio“ hatten 1982 die erst-mals in ein wm-endspiel eingezogenen herren (links) sowie 2004 im rahmen der olympiaberichterstattung aus athen die damen. eine einmalige werbeaktion unternahm anfang 1982 die deutsche herren-nationalmannschaft. knapp einen monat nach dem ge-winn der vizeweltmeisterschaft in indien tourte das team über fünf wochen hinweg durch ganz deutschland und aktivierte an 13 orten insgesamt fast 10.000 zuschauer. in elmshorn, hamburg, wolfsburg, ludwigshafen, sindelﬁngen, nürnberg, buer, gladbeck, hei-denheim, heidelberg, mannheim, bad harzburg und bückeburg wurden mit hallenspielen gegen vertreter der lokalen gastgeber die besucher entzückt. die nationalspieler machten stets das beste aus der sache. es galt, das publikum mit schönen kombinatio-nen, wundervollen dribblings, klasse toren und allerhand eingestreuten gags zu verwöhnen – und dabei auch noch den klar unter-legenen kontrahenten gut aussehen zu lassen. die tour erinnerte an die basketball-proﬁs der harlem globetrotters, die mit einer mischung aus sport und show einzigartige werbung für ihren sport betreiben. den hockey-amateuren gelang das zum selbst-kostenpreis (außer spritgeld, abendessen und 1.000 mark in die mannschaftskasse gab es nichts) hervorragend.</Page><Page Number="116">114 bei dem im november 2004 in leipzig stattﬁndenden 39. kon-gress des welthockeyverbandes fih bekam dhb-präsident christoph wüterich (rechts) vom damaligen fih-vorstandsmit-glied und europäischen verbandspräsidenten leandro negre (links) die „trophée pablo negre“ überreicht. die fih würdigte mit dieser nur einmal im jahr für einen einzigen nationalen verband verliehenen auszeichnung das wirken des dhb. be-reits 1992 gab es für den deutschen hockey-bund diesen preis, ferner 1994 die „super fair play trophy rené g. frank“ und 1931, 1959 und 1972 den leautey-cup in erinnerung an den französischen gründungspräsidenten der fih. im november 1989 wurden die beiden u21-bundestrainer des deutschen hockey-bundes, paul lissek und bernhard peters, gemeinsam mit dem josef-neckermann-preis als beste nach-wuchstrainer im deutschen sport ausgezeichnet und mit 25.000 mark prämiert. in diesem jahr hatte zuerst peters die juniorinnen und anschließend lissek die junioren zum welt-meistertitel geführt. beide trainer erklommen in ihrer erfolg-reichen karriere später noch höhere gipfel: lissek mit dem olympiasieg 1992 der herren, peters als coach der herren-weltmeister 2002 und 2006. unter den zahlreichen aus- und fortbildungsveranstaltungen, die der dhb jährlich für übungsleiter, trainer, betreuer und manager der vereine abhält, ist das trainer-symposium rasch zum beliebten klassiker geworden. im november 1997 wurde es vom damaligen referat breitensport &amp; vereinshilfe ins leben gerufen und zeigte, dass spitzen- und breitensport im deutschen hockey hand in hand gehen. ob hauptamtlicher bundesligacoach eines großvereins oder breitensportlich ori-entierter übungsleiter eines kleinen clubs, für jeden hatte das trainer-symposium etwas zu bieten. es ist gute tradition der wochenendveranstaltung, dass alle hauptamtlichen dhb-bun-destrainer (hier 1997 der damalige damen-bundestrainer berti rauth) einblick in ihre arbeit geben und aktuelle themen prä-sentieren. den blick über den tellerrand bieten hockeyfremde referenten. eine in dieser form im deutschen hockey beispiellose doppel-karriere auf höchstem niveau gelang susanne brundert. be-kannt geworden unter ihrem mädchennamen schmid bestritt die bergisch-gladbacherin zunächst 67 länderspiele als tor-hüterin (darunter der weltmeistertitel 1981, die auszeichnung als beste keeperin bei der wm 1983 sowie als abschluss die olympische silbermedaille 1984), um nach kurzer pause auch als feldspielerin auf die internationale bühne zu kommen. ku-rioserweise wurden es erneut 67 länderspiele, die das all-roundtalent susi als vorstopperin (hier im bild bei der wm 1986) und später mittelstürmerin bis zum karriereende mit platz 5 bei den olympischen spielen 1988 hinlegte. in bildern</Page><Page Number="117">115 als ideen gebende, türen öﬀnende, aber auch ganz praktisch helfende institutionen verstehen sich zwei gremien, die in den 90er jahren gegründet wurden. der verein „freunde des hockeys“ (bild rechts) konstituierte sich 1995 als förderkreis. knapp 200 mit-glieder leisten mit ihren beiträgen vor allem materielle unterstützung immer dort, wo unkompliziert hilfe notwendig ist. das 1999 ins leben gerufene kuratorium (bild links) versteht sich in erster linie als beratendes kompetenzzentrum. zahlreiche hochrangige persönlichkeiten des öﬀentlichen lebens bringen im kuratorium ihr großes know-how ein, um der dhb-spitze bei der umsetzung ihrer strategien zu helfen.</Page><Page Number="118">statistik medaillengewinne deutscher nationalteams herren olympische spiele gold: (3) 1972 – münchen 1992 – barcelona 2008 – peking silber: (3) 1936 – berlin 1984 – los angeles 1988 – seoul bronze: (3) 1928 – amsterdam 1956 – melbourne 2004 – athen weltmeisterschaften gold: (4; davon halle) 2002 – kuala lumpur 2003 (halle) – leipzig 2006 – mönchengladbach 2007 (halle) – wien silber: (1) 1982 – bombay bronze: (4) 1973 – amstelveen 1975 – kuala lumpur 1986 – london 1998 – utrecht europameisterschaften gold: (18; davon 1 halle) 1970 – brüssel 1974 (halle) – berlin 1976 (halle) – arnheim 1978 – hannover 1980 (halle) – zürich 1984 (halle) – edinburgh 1988 (halle) – wien 1991 (halle) – birmingham 1991 – paris 1994 (halle) – bonn 1995 – dublin 1997 (halle) – liévin 1999 (halle) – slagelse 1999 – padua 2001 (halle) – luzern junioren (u1) weltmeisterschaften gold: (5) 1982 – kuala lumpur 1985 – vancouver 1989 – ipoh 1993 – terrassa 2009 – johor bahru silber: (1) 1979 – versailles bronze: () 1997 – milton keynes 2001 – hobart europameisterschaften gold: (5) 1977 – folkstone 1981 – barcelona 1984 – rom 1988 – santander 1998 – poznan silber: (5) 1996 – vejle 2000 – madrid 2002 – lausanne 2004 – nivelles 2006 – prag bronze: (4) 1976 – hamburg 1978 – dublin 1992 – vught 2008 – san sebastian männliche jugend b (u16) gold: () 2002 – rotterdam 2003 – barcelona 2003 (halle) – santander 2003 – barcelona 2006 (halle) – eindhoven silber: (3; davon 1 halle) 1974 – madrid 2008 (halle) – jekaterinburg 2009 – amstelveen bronze: (3) 1983 – amstelveen 1987 – moskau 2005 – leipzig champions trophy gold: (9) 1986 – karachi 1987 – amstelveen 1988 – lahore 1991 – berlin 1992 – karachi 1995 – berlin 1997 – adelaide 2001 – rotterdam 2007 – kuala lumpur silber: (7) 1980 – karachi 1993 – kuala lumpur 1994 – lahore 2000 – amstelveen 2002 – köln 2006 – terrassa 2009 – melbourne bronze: (6) 1981 – karachi 1983 – karachi 1985 – perth 1989 – berlin 1990 – melbourne 1996 – madras männliche jugend a (u18) gold: (1) 2007 – edinburgh silber: () 2002 – rotterdam 2009 – nivelles 116</Page><Page Number="119">117 damen olympische spiele gold: (1) 2004 – athen silber: () 1984 – los angeles 1992 – barcelona weltmeisterschaften gold: (3; davon 1 halle) 1976 – berlin 1981 – buenos aires 2003 (halle) – leipzig silber: (4) 1971 – auckland 1978 – madrid 1979 – vancouver 1986 – amstelveen bronze: () 1974 – mandelieu 1998 – utrecht europameisterschaften gold: (14; davon 13 halle) 1975 (halle) – arras 1977 (halle) – brüssel 1981 (halle) – berlin 1985 (halle) – london 1987 (halle) – bad neuenahr 1990 (halle) – elmshorn 1993 (halle) – london 1998 (halle) – orense 2000 (halle) – wien 2002 (halle) – les ponts de cé 2004 (halle) – rotterdam 2006 (halle) – eindhoven 2007 – manchester 2008 (halle) – almeria silber: (5; davon 1 halle) 1991 – brüssel 1996 (halle) – glasgow 1999 – köln 2005 – dublin 2009 – amstelveen bronze: (3) 1984 – lille 1995 – amstelveen 2003 – barcelona champions trophy gold: (1) 2006 – amstelveen silber: (5) 1991 – berlin 1997 – berlin 2000 – amstelveen 2004 – rosario 2008 – mönchengladbach bronze: (3) 1989 – frankfurt 1993 – amstelveen 1999 – brisbane champions challenge gold: (1) 2003 – catania weibliche jugend a (u18) gold: (1) 2002 – rotterdam silber: (3) 2003 – dublin 2005 – siemianowice 2009 – nivelles bronze: (1) 2007 – edinburgh juniorinnen (u1) weltmeisterschaften gold: (1) 1989 – ottawa silber: (1) 2005 – santiago de chile bronze: (1) 1993 – terrassa europameisterschaften gold: (8) 1977 – wien 1979 – düsseldorf 1988 – paris 1992 – edinburgh 1996 – cardiﬀ 1998 – belfast 2006 – catania 2008 – valencia silber: (4) 1978 – celle 1981 – barcelona 1984 – dundee 2004 – dublin bronze: (1) 2002 – alcala weibliche jugend b (u16) gold: () 2002 – rotterdam 2003 – siauliai</Page><Page Number="120">länderspielbilanz der herren 118 feldhockey (1908 - 009) gegner sp. gew. un. verl. tore 1. afghanistan 1 1 - - 4:1 2. ägypten 10 9 1 - 50:8 3. argentinien 33 23 5 5 101:54 4. australien 102 44 18 40 203:224 5. belgien 66 49 12 5 216:69 6. chile 1 1 - - 5:1 7 . china 1 1 - - 4:1 8. cssr 1 1 - - 6:0 9. dänemark 9 9 - - 45:7 10. ddr 1 1 - - 3:2 11. england 71 36 15 20 162:116 12. finnland 1 1 - - 7:0 13. frankreich 42 35 5 2 154:36 14. ghana 1 1 - - 3:2 15. gibraltar 1 1 - - 10:0 16. großbritannien 45 30 9 6 114:57 17 . gus 1 1 - - 5:0 18. indien 83 44 22 17 175:122 19. indonesien 1 1 - - 10:0 20. irland 27 25 1 1 79:20 21. italien 9 9 - - 53:3 22. japan 13 12 - 1 37:6 23. kanada 18 15 2 1 56:25 24. kenia 9 3 1 5 8:10 25. kuba 2 2 - - 12:1 26. malawi 1 1 - - 10:0 27 . malaya 1 1 - - 4:1 28. malaysia 42 30 7 5 124:54 29. mexiko 1 1 - - 5:1 30. neuseeland 29 16 8 5 56:36 31. niederlande 171 75 48 48 375:315 32. nigeria 1 1 - - 8:1 33. österreich 13 11 1 1 61:13 34. pakistan 122 58 20 44 275:257 35. polen 39 34 4 1 131:38 36. rhodesien 7 7 - - 30:4 37 . russland 3 3 - - 20:3 38. schottland 16 15 - 1 75:14 39. schweiz 25 24 1 - 132:21 40. simbabwe 2 2 - - 11:2 41. spanien 102 59 15 28 250:171 42. sri lanka 2 1 1 - 3:0 43. südafrika 30 25 4 1 97:36 44. südkorea 46 25 13 8 108:84 45. tschechien 1 1 - - 5:0 46. udssr 24 21 1 2 74:28 47 . uganda 2 1 1 - 4:1 48. ungarn 7 4 2 1 12:2 49. usa 6 6 - - 38:0 50. wales 9 9 - - 37:4 51. weißrussland 1 1 - - 9:0 gesamtbilanz 15 787 17 48 3476:1851 hallenhockey (197 - 009) gegner sp. gew. un. verl. tore 1. argentinien 1 1 - - 9:7 2. australien 2 2 - - 15:4 3. belgien 6 6 - - 87:29 4. dänemark 4 4 - - 49:5 5. england 9 9 - - 100:29 6. frankreich 9 8 1 - 97:32 7 . irland 1 1 - - 17:5 8. italien 6 6 - - 102:31 9. kanada 2 2 - - 29:6 10. neuseeland 2 2 - - 29:2 11. niederlande 10 10 - - 126:47 12. österreich 15 15 - - 143:46 13. polen 14 13 - 1 126:59 14. portugal 1 1 - - 12:1 15. russland 6 5 - 1 51:11 16. schottland 9 9 - - 117:29 18. schweden 1 1 - - 14:2 19. schweiz 14 14 - - 145:37 20. spanien 13 12 1 - 141:27 21. trinidad &amp; tobago 1 1 - - 9:2 22. tschechien 7 7 - - 47:18 23. wales 7 7 - - 88:22 gesamtbilanz 140 136  1553:451</Page><Page Number="121">119 länderspielbilanz der damen feldhockey (1930 - 009) gegner sp. gew. un. verl. tore 1. argentinien 55 20 8 27 76:99 2. aserbaidschan 2 2 - - 11:3 3. australien 68 13 15 40 69:126 4. belgien 24 18 4 2 76:19 5. chile 1 1 - - 5:0 6. china 25 13 6 6 40:31 7 . cssr 9 8 1 - 36:4 8. dänemark 1 1 - - 6:0 9. england 54 27 7 20 100:94 10. frankreich 20 20 - - 72:6 11. großbritannien 27 16 2 9 50:37 12. hongkong 2 2 - - 21:1 13. indien 9 8 1 - 27:6 14. irland 36 27 3 6 87:37 15. italien 7 7 - - 33:1 16. jamaica 2 2 - - 12:1 17 . japan 20 11 2 7 39:25 18. kanada 26 21 3 2 61:22 19. malaysia 2 2 - - 10:0 20. mexiko 4 4 - - 29:1 21. neuseeland 33 15 9 9 66:47 22. niederlande 116 30 23 63 155:240 23. nigeria 3 3 - - 24:2 24. österreich 7 7 - - 32:0 25. russland 6 4 1 1 22:7 26. schottland 38 28 6 4 102:21 27 . schweiz 4 4 - - 12:1 28. singapur 1 1 - - 8:0 29. spanien 49 30 12 7 132:53 30. sri lanka 2 2 - - 12:1 31. südafrika 23 16 2 5 56:31 32. südkorea 37 14 4 19 65:74 33. trinidad &amp; tobago 4 4 - - 18:0 34. tschechien 2 2 - - 10:0 35. udssr 18 12 3 3 41:22 36. ukraine 9 9 - - 54:7 37 . uruguay 1 1 - - 6:2 38. usa 42 21 12 9 84:48 39. wales 8 6 1 1 15:4 gesamtbilanz 797 43 15 40 1774:1073 hallenhockey (1975 - 009) gegner sp. gew. un. verl. tore 1. australien 2 2 - - 31:2 2. belgien 3 3 - - 35:3 3. dänemark 2 2 - - 25:1 4. england 10 9 1 - 68:17 5. frankreich 11 10 - 1 91:16 6. irland 2 2 - - 13:3 7 . italien 3 3 - - 26:4 8. kanada 1 - - 1 5:6 9. litauen 2 2 - - 26:4 10. niederlande 14 14 - - 136:51 11. österreich 8 8 - - 98:10 12. polen 1 1 - - 9:2 13. russland 2 2 - - 20:2 14. schottland 15 15 - - 117:27 15. schweiz 1 1 - - 11:1 16. slowakei 2 2 - - 28:4 17 . spanien 7 6 - 1 51:13 18. trinidad &amp; tobago 1 1 - - 19:2 19. tschechien 5 5 - - 39:6 20. ukraine 2 2 - - 14:4 21. weißrussland 7 5 1 1 56:20 gesamtbilanz 101 95 4 918:198</Page><Page Number="122">länderspielbilanz der ddr-nationalteams feldhockey herren (1950 - 1990) gegner sp. gew. un. verl. tore 1. afghanistan 1 1 - - 27:0 2. ägypten 3 3 - - 5:2 3. argentinien 1 1 - - 2:1 4. australien 2 - 1 1 1:4 5. belgien 8 3 2 3 8:16 6. china 6 5 1 - 28:2 7 . cssr 41 28 10 3 87:35 8. dänemark 4 3 - 1 11:3 9. deutschland 1 - - 1 2:3 10. finnland 7 7 - - 26:2 11. frankreich 6 2 2 2 10:6 12. großbritannien 1 1 - - 2:1 13. hongkong 1 - 1 - 1:1 14. indien 31 2 10 19 17:56 15. indonesien 1 1 - - 2:0 16. japan 3 2 1 - 8:3 17 . jugoslawien 4 3 1 - 17:1 18. kanada 1 1 - - 5:1 19. kenia 2 2 - - 5:0 20. kuba 7 6 1 - 33:7 21. malaysia 1 - 1 - 0:0 22. marokko 5 5 - - 22:2 23. mexiko 2 2 - - 8:0 24. neuseeland 2 - 1 1 1:2 25. niederlande 3 2 - 1 6:4 26. nigeria 1 1 - - 4:0 27 . österreich 11 7 4 - 15:2 28. pakistan 4 4 - - 9:2 29. polen 54 22 14 18 80:61 30. schweden 1 1 - - 7:0 31. schweiz 1 1 - - 3:2 32. spanien 3 1 2 - 4:3 33. udssr 39 20 7 12 75:65 34. uganda 1 1 - - 2:0 35. ungarn 18 17 - 1 82:5 36. ver. arabische rep. 4 4 - - 7:0 gesamtbilanz 81 159 59 63 6:9 hallenhockey herren (1974 - 1990) gegner sp. gew. un. verl. tore 1. cssr 3 3 - - 35:20 2. österreich 1 - - 1 5:6 3. polen 7 3 - 4 75:48 4. ungarn 2 2 - - 31:3 gesamtbilanz 13 8 - 5 146:77 feldhockey damen (1954 - 1990) gegner sp. gew. un. verl. tore 1. belgien 4 2 1 1 6:4 2. cssr 43 21 14 8 46:19 3. frankreich 4 1 1 2 5:5 4. indien 4 2 1 1 4:2 5. österreich 6 4 2 - 22:4 6. polen 30 22 4 4 65:19 7 . udssr 17 2 3 12 10:45 gesamtbilanz 108 54 6 8 158:98 hallenhockey damen (1974 - 1990) gegner sp. gew. un. verl. tore 1. cssr 8 6 1 1 47:25 2. polen 2 1 - 1 15:13 gesamtbilanz 10 7 1 6:38 10</Page><Page Number="123">11 klaus michler crefelder htc 1985 - 1998 162 jan-marco montag rot-weiss köln 2003 - 2009 157 eike duckwitz uhc hamburg 1999 - 2007 156 philipp zeller rot-weiss köln 2002 - 2009 155 ulrich hänel rot-weiss köln 1987 - 1989 154 christopher reitz rüsselsheimer rk 1992 - 2001 154 clemens arnold hc heidelberg 1997 - 2004 150 fritz schmidt rüsselsheimer rk 1963 - 1976 146 christopher zeller rot-weiss köln 2003 - 2009 146 uli vos gladbacher htc 1966 - 1976 145 michael metz dürkheimer hc 1985 - 1993 141 niklas meinert mannheimer hc 2003 - 2008 137 peter caninenberg münchner sc 1975 - 1984 136 justus scharowsky club an der alster hamburg 1999 - 2007 136 patrick bellenbaum uhlenhorst mülheim 1992 - 1999 135 carsten keller berliner hc 1958 - 1972 135 frederick ness club an der alster hamburg 1988 - 1995 129 christian schulte crefelder htc 1996 - 2008 129 moritz fürste uhc hamburg 2005 - 2009 127 andreas becker uhlenhorst mülheim 1989 - 1996 123 michael waldhauser rot-weiß münchen 1989 - 1998 123 rainer seifert rüsselsheimer rk 1969 - 1980 122 sebastian draguhn schwarz-weiß neuss 2003 - 2009 117 dirk brinkmann uhlenhorst mülheim 1982 - 1996 115 carlos nevado uhc hamburg 2003 - 2008 115 werner kaessmann rot-weiss köln 1969 - 1978 114 tobias frank rüsselsheimer rk 1979 - 1989 113 florian keller zehlend. wespen berlin 1999 - 2009 112 christian schliemann rthc leverkusen 1982 - 1991 112 philipp crone rot-weiß münchen 1996 - 2007 342 björn michel münchner sc 1993 - 2004 334 tibor weißenborn rot-weiss köln 1999 - 2008 324 michael green harvestehuder thc 1993 - 2006 320 christian mayerhöfer dürkheimer hc 1992 - 2006 315 matthias witthaus crefelder htc 1999 - 2009 304 christoph bechmann club an der alster hamburg 1994 - 2006 300 volker fried rot-weiss köln 1980 - 1996 290 heiner dopp dürkheimer hc 1975 - 1989 286 michael peter hc heidelberg 1969 - 1985 262 stefan blöcher sc frankfurt 80 1978 - 1991 259 carsten fischer uhlenhorst mülheim 1982 - 1996 259 björn emmerling harvestehuder thc 1996 - 2006 256 ekkhard schmidt-opper sc frankfurt 80 1979 - 1990 246 sebastian biederlack club an der alster hamburg 1999 - 2008 240 florian kunz gladbacher htc 1992 - 2004 240 christoph eimer düsseldorfer hc 1996 - 2006 237 sascha reinelt htc stuttgarter kickers 1996 - 2005 233 timo weß rot-weiss köln 2001 - 2008 232 andreas keller berliner hc 1983 - 1993 226 peter trump tg frankenthal 1970 - 1985 213 oliver domke rüsselsheimer rk 1994 - 2006 203 christian blunck harvestehuder thc 1989 - 1998 196 thomas reck münchner sc 1982 - 1991 193 jan-peter tewes uhlenhorst mülheim 1989 - 1999 190 wolfgang strödter gladbacher htc 1969 - 1980 176 christian wein real polo club barcelona 1998 - 2005 176 stefan saliger harvestehuder thc 1987 - 1999 174 michael hilgers gladbacher htc 1984 - 1993 162 name verein zeitraum spiele name verein zeitraum spiele dhb-nationalspieler herren 1908 - 2009 zwei münchner als die akteure mit den meisten länderspieleinsätzen: philipp crone (links) und björn michel (rechts), hier mit ihren goldmedaillen beim wm-gewinn 2002 in kuala lumpur.</Page><Page Number="124">hans-gerd bachmann uhlenhorst mülheim 1974 - 1982 108 horst dröse safo frankfurt 1969 - 1978 106 tobias hauke rot-weiss köln 2005 - 2009 105 christian stengler harvestehuder thc 1989 - 2000 104 sven meinhardt uhlenhorst mülheim 1990 - 1996 101 philip witte uhc hamburg 2005 - 2009 101 ulrich moissl sc frankfurt 80 1993 - 2000 100 hans montag blau-weiß köln 1975 - 1981 100 wolfgang rott thc mettmann 1966 - 1977 100 thomas brinkmann uhlenhorst mülheim 1987 - 1995 99 maximilian müller nürnberger htc 2005 - 2009 96 markku slawyk uhc hamburg 1982 - 1987 96 benjamin köpp uhc hamburg 1999 - 2004 88 dieter freise hc heidelberg 1969 - 1976 86 benjamin weß rot-weiss köln 2005 - 2009 85 oliver korn düsseldorfer hc 2005 - 2009 84 michael krause schwarz-weiß köln 1966 - 1976 82 joachim hürter rot-weiss köln 1982 - 1989 79 christoph menke gladbacher htc 2003 - 2009 76 ulrich bubolz berliner hc 2002 - 2008 74 tobias hentschel club an der alster hamburg 1999 - 2004 74 klaus greinert berliner hc 1960 - 1969 72 michael knauth limburger hc 1987 - 1996 72 nicolas emmerling mannheimer hc 2001 - 2008 70 thomas gunst dürkheimer hc 1980 - 1988 70 reinhardt lange tg frankenthal 1976 - 1985 70 hanns-henning fastrich gladbacher htc 1984 - 1991 69 norbert schuler hg nürnberg 1960 - 1969 69 oliver hentschel club an der alster hamburg 1999 - 2007 68 detlev kittstein sc frankfurt 80 1965 - 1973 68 christian bassemir hc heidelberg 1976 - 1985 67 wolfgang baumgart sc frankfurt 80 1968 - 1973 65 eberhard ferstl wacker münchen 1956 - 1964 65 max landshut club an der alster hamburg 1999 - 2004 65 christian domke rüsselsheimer rk 1996 - 2005 63 ralf lauruschkat rot-weiss köln 1973 - 1978 63 andreas mollandin sc frankfurt 80 1984 - 1990 61 frank gemmrig club an der alster hamburg 1995 - 1999 60 andreas wibusta hannover 78 1978 - 1985 60 utz aichinger htc stuttgarter kickers 1960 - 1969 59 hugo budinger rot-weiss köln 1951 - 1961 58 günther ullerich rot-weiss köln 1951 - 1961 58 oskar deecke crefelder htc 2005 - 2009 56 reinhard krull dhc hannover 1978 - 1985 56 udo quilitz dhc hannover 1973 - 1978 53 kai hollensteiner harvestehuder thc 1993 - 1998 52 klaus ludwiczak rot-weiss köln 1973 - 1980 51 max weinhold rot-weiss köln 2003 - 2009 51 dieter krause schwarz-weiß köln 1958 - 1966 50 helmut nonn uhlenhorst mülheim 1956 - 1964 50 paul lissek limburger hc 1970 - 1976 49 christopher gerber limburger hc 1990 - 1995 47 eckart suhl berliner hc 1965 - 1972 47 günther brennecke goslarer sc 1951 - 1960 46 martin eimer münchner sc 1996 - 1998 46 klaus woeller safo frankfurt 1958 - 1964 46 günther krauss gladbacher htc 1961 - 1969 44 christian kurtz rot-weiss köln 1997 - 1999 44 oliver markowsky club de campo madrid 2003 - 2008 43 werner rosenbaum wacker münchen 1951 - 1959 43 uli mayer rot-weiss köln 1984 - 1990 42 jamilon mülders tc blau-weiss berlin 1995 - 2002 41 werner delmes rot-weiss köln 1954 - 1962 40 kurt weiß berliner sc 1927 - 1937 40 eduard thelen rot-weiss köln 1969 - 1972 38 florian woesch nürnberger htc 2005 - 2009 38 jan philipp rabente uhlenhorst mülheim 2002 - 2009 37 stefan tewes rot-weiß münchen 1989 - 1993 37 hugo dolheiser uhlenhorst mülheim 1952 - 1958 36 fredy josten uhlenhorst mülheim 1968 - 1971 36 till kriwet crefelder htc 2003 - 2005 36 andré schiefer crefelder htc 1989 - 1993 36 peter streich münchner sc 1995 - 1998 36 martin zwicker berliner hc 2008 - 2009 36 martin häner berliner hc 2005 - 2009 34 nils kowalczek rot-weiß münchen 1996 - 2005 34 alexander breuer sc frankfurt 80 1985 - 1991 33 oliver kurtz rot-weiss köln 1991 - 1995 33 philip sunkel uhc hamburg 1997 - 2008 33 erwin zander berliner sv 92 2027 - 1936 33 winfried maier klipper thc hamburg 1969 - 1973 32 benedikt sperling club an der alster hamburg 2003 - 2007 32 christopher wesley nürnberger htc 2005 - 2009 32 hendrik lange club an der alster hamburg 1993 - 2006 31 hans scherbart berliner sv 92 1928 - 1940 31 herbert winters etuf essen 1960 - 1963 31 dirk michel münchner sc 1966 - 1971 30 dirk dörﬂinger dürkheimer hc 1993 - 1994 29 friedrich messner berliner sv 92 1934 - 1942 28 heinrich schmalix berliner hc 1935 - 1941 28 nico sonnenschein club an der alster hamburg 2003 - 2006 28 linus butt crefelder htc 2002 - 2009 27 alfred gerdes münchner sc 1934 - 1941 27 alfred lücker etuf essen 1952 - 1960 27 jürgen wein rot-weiss köln 1962 - 1969 27 harald brandenstein htc stuttgarter kickers 1987 - 1992 26 maik günther berliner hc 2003 - 2007 26 peter kraus rüsselsheimer rk 1969 - 1972 26 andreas lante limburger hc 1997 - 2001 26 paul mehlitz berliner sv 92 1927 - 1937 26 harald huﬀmann etuf essen 1933 - 1942 25 tim jessulat club an der alster hamburg 2005 - 2009 24 ulrich klaus gladbacher htc 2000 - 2005 24 volker knapp sc frankfurt 80 1983 - 1987 24 albert hemmersbach gladbacher htc 1993 - 1999 23 max klink crefelder htc 1998 - 2000 23 friedhelm krauss gladbacher htc 1962 - 1966 23 michael purps mannheimer hc 2001 - 2006 23 ulrich sloma uhlenhorst mülheim 1962 - 1969 23 richard braun berliner hc 2005 - 2009 22 theo haag sc frankfurt 80 1925 - 1933 22 uwe krauss dürkheimer hc 1993 - 1994 22 franz schweisz münchner sc 1976 - 1981 22 alfred segner rüsselsheimer rk 1978 - 1982 22 horst wein rot-weiss köln 1962 - 1966 22 wolfgang beck rüsselsheimer rk 1973 - 1975 21 dieter buschmann club raﬀelberg 1953 - 1959 21 ulrich krause höchster thc 1976 - 1980 21 wolfgang nonn uhlenhorst mülheim 1956 - 1959 21 tim blasberg schwarz-weiß neuss 2001 - 2009 19 dirk brüse crefelder htc 1995 - 1998 19 henning helwig uhlenhorst mülheim 1995 - 1996 19 kevin lim berliner hc 2005 - 2009 19 götz müller limburger hc 1993 - 1995 19 dhb-nationalspieler herren 1908 - 2009 1 name verein zeitraum spiele name verein zeitraum spiele</Page><Page Number="125">herbert müller berliner sc 1926 - 1934 19 hans-jürgen dolheiser club raﬀelberg 1951 - 1954 18 peter kranich hc ludwigsburg 1960 - 1965 18 hermann waldhauser rot-weiß münchen 1989 - 1993 18 walter farnsteiner harvestehuder thc 1962 - 1966 17 herbert kemmer berliner hc 1928 - 1936 17 jannik otto schwarz-weiß neuss 2008 - 2009 17 hans plaß harvestehuder thc 1953 - 1956 17 marc schreiber limburger hc 1998 - 1999 17 alexander schütt limburger hc 1993 - 1995 17 jürgen stemmler hc heidelberg 1974 - 1976 17 wolfgang end nürnberger htc 1960 - 1963 16 erwin keller berliner hc 1928 - 1938 16 joachim montag schwarz-weiß köln 1978 - 1981 16 heinz schmidt uhlenhorst mülheim 1951 - 1955 16 heinz schütz klipper thc hamburg 1952 - 1956 16 tobias behrens großﬂottbeker thgc 1976 - 1979 15 karl bleßmann rot-weiss köln 1935 - 1942 15 hermann end nürnberger htc 1962 - 1969 15 max jesse zehlend. wespen berlin 2002 - 2003 15 karl-heinz kolb klipper thc hamburg 1957 - 1963 15 heinz raack berliner sc 1935 - 1942 15 stefan witte großﬂottbeker thgc 2005 - 2009 15 steﬀen erlewein dürkheimer hc 2001 - 2003 14 peter finkel rot-weiss köln 1973 - 1973 14 gunter stoltenberg klipper thc hamburg 1970 - 1973 14 heinz bremer goslarer sc 1954 - 1956 13 karl dröse tsv sachsenhausen 1936 - 1942 13 bernd kaddatz berliner hc 1974 - 1976 13 otto kaessmann rot-weiss köln 1937 - 1940 13 jens-peter kokemüller großﬂottbeker thgc 1973 - 1973 13 tobias lietz harvestehuder thc 2005 - 2009 13 andreas arntzen harvestehuder thc 1993 - 1996 12 hans baum ts jahn münchen 1938 - 1941 12 werner hamel berliner hc 1932 - 1937 12 aribert heymann berliner hc 1924 - 1931 12 eiko rott harvestehuder thc 1996 - 1997 12 heinz wöltje dhc hannover 1925 - 1929 12 bruno boche berliner sv 92 1926 - 1929 11 georg brunner leipziger sc 1927 - 1931 11 erich cuntz tsv sachsenhausen 1935 - 1939 11 nicolas jacobi uhc hamburg 2002 - 2009 11 fritz lincke berliner sv 92 1926 - 1931 11 hans-dieter meyer dhc hannover 1959 - 1962 11 volker vestewig htc stuttgarter kickers 1976 - 1979 11 ulrich bergmann gladbacher htc 1999 - 2002 10 kurt haverbeck dhc hannover 1924 - 1928 10 thorsten mikloweit berliner hc 1990 - 1990 10 franz paﬀenholz schwarz-weiß köln 1932 - 1938 10 axel schröder tg frankenthal 1993 - 1993 10 rudolf warnholtz harvestehuder thc 1934 - 1936 10 hermann winkler hc heidelberg 1962 - 1964 10 rudi wösch hc heidelberg 1974 - 1974 10 christian achtmann club an der alster hamburg 1998 - 2001 9 björn gerke klipper thc hamburg 1992 - 1996 9 ulrich klaes rot-weiss köln 1971 - 1972 9 klaus lauth safo frankfurt 1960 - 1964 9 malte nübel dürkheimer hc 2001 - 2002 9 carsten peetz uhlenhorst mülheim 1999 - 2002 9 karl-ludwig peters hc heidelberg 1951 - 1953 9 arthur preuss berliner sc 1938 - 1939 9 heinz radzikowski sc brandenburg 1956 - 1958 9 dirk staudinger harvestehuder thc 1994 - 1994 9 markus steinwachs uhlenhorst mülheim 1990 - 1992 9 christian deuser dürkheimer hc 2006 - 2006 8 winfried grube dhc hannover 1941 - 1952 8 friedrich-wilhelm hidding club raﬀelberg 1951 - 1953 8 alexander sahmel uhlenhorst mülheim 2003 - 2004 8 jan simon düsseldorfer hc 2008 - 2009 8 johannes specht münchner sc 2002 - 2003 8 heinrich ueberle uhc hamburg 1929 - 1932 8 hans-jürgen uhl berliner sc 1935 - 1942 8 uwe winzler dhc hannover 1976 - 1977 8 alfons brehm uhc hamburg 1908 - 1912 7 carl a. ebert uhc hamburg 1908 - 1912 7 horst espenhahn blau-weiß köln 1954 - 1955 7 clemens griesinger tsv sachsenhausen 1937 - 1938 7 thomas hahl tg frankenthal 1983 - 1985 7 franz harenberg bonner thv 1926 - 1933 7 sebastian henning uhlenhorst mülheim 2000 - 2000 7 patrick joseph schwarz-weiß neuss 2003 - 2005 7 olaf jung limburger hc 1984 - 1985 7 klaus lange harvestehuder thc 1938 - 1941 7 karl menke gladbacher htc 1936 - 1938 7 gerhard milner leipziger sc 1934 - 1935 7 heinz schäfer etuf essen 1927 - 1930 7 gerd strantzen berliner hc 1925 - 1928 7 willi suhren club raﬀelberg 1951 - 1953 7 gerhard wiesner leipziger sc 1934 - 1935 7 thomas draguhn schwarz-weiß neuss 1998 - 1998 6 hermann glimmann eilbeker hc hamburg 1910 - 1913 6 arndt herzbruch etuf essen 1980 - 1981 6 karl-heinz irmer club zur vahr bremen 1924 - 1928 6 mathias krause schwarz-weiß köln 1985 - 1987 6 werner proft leipziger sc 1927 - 1928 6 torsten rommel club an der alster hamburg 1992 - 1992 6 carl ruck sc frankfurt 80 1936 - 1942 6 tobias warweg rot-weiss köln 1995 - 1995 6 bernd wunderlich berliner hc 1963 - 1964 6 hermann aufderheide tsv sachsenhausen 1936 - 1942 5 patrick breitenstein uhc hamburg 2008 - 2008 5 christian büchting tsv sachsenhausen 1960 - 1961 5 emmanuel chorianopoulos dürkheimer hc 1994 - 1994 5 elard dauelsberg eilbeker hc hamburg 1908 - 1910 5 hans diederichsen uhc hamburg 1908 - 1910 5 helmut drache rot-weiß berlin 1941 - 1942 5 nikolai duda münchner sc 2008 - 2008 5 jan fischer düsseldorfer hc 2008 - 2008 5 florian fuchs uhc hamburg 2009 - 2009 5 walter hardeland dhc hannover 1930 - 1934 5 thomas heuer dhc hannover 1965 - 1966 5 herbert hobein dhc hannover 1928 - 1936 5 helmut horn hc heidelberg 1928 - 1932 5 helmut jost berliner hc 1975 - 1975 5 walter katzenstein harvestehuder thc 1933 - 1935 5 günther kleingeist berliner sv 92 1933 - 1935 5 oliver krause berliner hc 1985 - 1989 5 fritz lieckfeldt harvestehuder thc 1926 - 1929 5 dirk löhle htc stuttgarter kickers 1998 - 1998 5 falk majert rot-weiss köln 1984 - 1984 5 wolfgang müller sg 74 hannover 1967 - 1969 5 christopher nörskau hg nürnberg 2008 - 2008 5 hans-ulrich oeckinghaus uhlenhorst mülheim 1991 - 1992 5 alexander otte düsseldorfer hc 2008 - 2008 5 13 name verein zeitraum spiele name verein zeitraum spiele</Page><Page Number="126">dhb-nationalspieler herren 1908 - 2009 heinrich peter hc heidelberg 1930 - 1938 5 franz schmitz düsseldorfer hc 1929 - 1937 5 kurt schultz berliner sc 1937 - 1938 5 hans sievers etuf essen 1937 - 1938 5 felix theobald tg frankenthal 1999 - 1999 5 bastian timm club an der alster hamburg 1999 - 2005 5 floris völkner berliner hc 1997 - 1997 5 stefan wagner htc stuttgarter kickers 2005 - 2005 5 georg bieberbach berliner hc 1935 - 1935 4 willi brendel tsg kaiserslautern 1960 - 1962 4 rudi david dhc hannover 1933 - 1934 4 adi fischer ts jahn münchen 1912 - 1924 4 heinz förstendorf leipziger sc 1933 - 1934 4 erwin franzkowiak berliner sc 1925 - 1928 4 werner freyberg leipziger sc 1926 - 1928 4 peter fuchs hg nürnberg 1967 - 1969 4 hans heinrich haußmann hc heidelberg 1925 - 1928 4 christian hense rüsselsheimer rk 2000 - 2000 4 claus jochimsen tus lichterfelde 1993 - 1993 4 arthur kern safo frankfurt 1977 - 1977 4 werner kubitzki berliner sv 92 1935 - 1936 4 günther kummetz sc brandenburg berlin 1929 - 1929 4 kurt lührmann harvestehuder thc 1912 - 1924 4 jochen michely crefelder htc 2005 - 2005 4 guido renner rot-weiss köln 1973 - 1974 4 franz schlemmer ts jahn münchen 1924 - 1926 4 max schulz-linkholt tg frankenthal 2005 - 2005 4 albert stüdemann uhc hamburg 1908 - 1910 4 hans stüdemann uhc hamburg 1908 - 1910 4 tim stulle nürnberger htc 2009 - 2009 4 adam teichelkamp eintracht duisburg 1953 - 1955 4 heino thielemann dhc hannover 1951 - 1952 4 wanja ammon zehlend. wespen berlin 2003 - 2003 3 ludwig beisiegl ts jahn münchen 1935 - 1938 3 hans bodesheim leipziger sc 1926 - 1927 3 moritz falcke uhc hamburg 2004 - 2004 3 jan gehlen uhlenhorst mülheim 2000 - 2002 3 jens george club an der alster hamburg 1998 - 1998 3 nico gierke klipper thc hamburg 1974 - 1974 3 heinz gilbert eintracht dortmund 1938 - 1942 3 gerhard heibey hannover 78 1939 - 1942 3 jörn hillekamp gladbacher htc 1987 - 1987 3 erich kirberg marienburger sc köln 1932 - 1934 3 hans kobras hg nürnberg 1962 - 1962 3 norbert kröhan uhlenhorst mülheim 1979 - 1979 3 bernhard lockemann dhc hannover 1927 - 1933 3 karl-jürgen manthei wiesbadener thc 1976 - 1981 3 caspar menke club zur vahr bremen 1910 - 1912 3 franz nikodem marienburger sc köln 1956 - 1956 3 renaldo pöppel rot-weiß münchen 1999 - 1999 3 alessio ress club an der alster hamburg 2005 - 2006 3 christian richter harvestehuder thc 1998 - 1998 3 rolf rothkopf wacker münchen 1939 - 1941 3 dankert schachner berliner hc 1964 - 1965 3 günther schmidt berliner sc 1929 - 1935 3 kurt schneider dürkheimer hc 1954 - 1954 3 jörg schonhardt uhc hamburg 1997 - 1998 3 walter sprengel dhc hannover 1924 - 1927 3 friedrich uhl uhc hamburg 1908 - 1910 3 philipp weinhold münchner sc 2006 – 2006 3 gustl wilkens club zur vahr bremen 1926 - 1927 3 herbert wimmers sc frankfurt 80 1970 - 1970 3 johannes blank uhc hamburg 2005 - 2005 2 klaus dieser schwarz-weiß köln 1956 - 1956 2 bernd döllein wacker münchen 1970 - 1970 2 hans dreike dhc hannover 1912 - 1912 2 arthur faber leipziger sc 1926 - 1927 2 jules fehr uhc hamburg 1908 - 1908 2 harry ferguson eilbeker hc hamburg 1910 - 1910 2 jost finke schwarz-weiß köln 1974 - 1976 2 jens fischer dürkheimer hc 1993 - 1993 2 mauricio galvao uhc hamburg 1908 - 1908 2 raulino galvao uhc hamburg 1908 - 1908 2 hans gremmler berliner hc 1910 - 1910 2 peter grüneklee club raﬀelberg 1957 - 1958 2 frank hartkopf crefelder htc 1993 - 1993 2 bruno herting berliner sc 1937 - 1937 2 fritz hesse asc leipzig 1925 - 1932 2 bernd hinz dhc hannover 1966 - 1966 2 achim jacob leipziger sc 1934 - 1935 2 heinz köhne klipper thc hamburg 1937 - 1938 2 ulrich köppen crefelder htc 1987 - 1987 2 richard kraatz dhc hannover 1953 - 1953 2 ingo krüger tg frankenthal 1995 - 1995 2 klaus kühler klipper thc hamburg 1972 - 1972 2 heinz landmann berliner hc 1925 - 1926 2 siegfried lück zehlendorf 88 berlin 1956 - 1958 2 fritz möding uhc hamburg 1908 - 1908 2 karl-heinz pannen düsseldorfer hc 1958 - 1959 2 hans pöppl wacker münchen 1941 - 1942 2 friedrich wilhelm rahe uhc hamburg 1908 - 1908 2 george reinberg eilbeker hc hamburg 1910 - 1910 2 hans reuter dhc hannover 1941 - 1942 2 hans ringe berliner hc 1912 - 1912 2 werner ringe berliner hc 1912 - 1912 2 eduard ringler nürnberger htc 1924 - 1925 2 pedro rothbart htc stuttgarter kickers 1981 - 1981 2 bodo schäfer tec darmstadt 1958 - 1958 2 klaus schindler berliner hc 1962 - 1962 2 hans schnabel dhc hannover 1934 - 1934 2 heinrich schröder eintracht hannover 1912 - 1912 2 heinz simon leipziger sc 1926 - 1927 2 albrecht vogel uhc hamburg 1910 - 1910 2 hans widmayer harvestehuder thc 1968 - 1969 2 günter wiegand berliner hc 1941 - 1941 2 ernst winkhardt ts jahn münchen 1938 - 1939 2 willy appel hannover 78 1939 1 eberhard aufderheide tsv sachsenhausen 1942 1 walter bartels dhc hannover 1925 1 willi baudendiestl club zur vahr bremen 1938 1 horst bienhaus etuf essen 1965 1 rudi breitkopf nürnberger htc 1953 1 theodor busse harvestehuder thc 1913 1 josef deforth mainzer rv 1953 1 walter dessart harvestehuder thc 1924 1 raoul diederichsen uhc hamburg 1910 1 kurt doerry berliner hc 1910 1 heinz eschstruth dhc hannover 1951 1 walter esser rot-weiss köln 1942 1 reinhold ewig dhc hannover 1941 1 tobias franzke uhlenhorst mülheim 2004 1 hermann freckmann dhc hannover 1927 1 günther gehring düsseldorfer sc 1953 1 willi haag sc frankfurt 80 1925 1 14 name verein zeitraum spiele name verein zeitraum spiele</Page><Page Number="127">eberhard habeck berliner sv 92 1933 1 kurt heisterbergk harvestehuder thc 1933 1 louis heyden harvestehuder thc 1933 1 seppl hörmann sc frankfurt 80 1925 1 dietmar huﬀmann etuf essen 1938 1 kurt jacob dhc hannover 1933 1 gerd katzenstein harvestehuder thc 1935 1 bernd kortüm wiesbadener thc 1953 1 hans krämer dhc hannover 1935 1 hans kranich hc ludwigsburg 1953 1 adriaan kühn zehlend. wespen berlin 2005 1 günther laeber sc brandenburg berlin 1953 1 willi langhorst münchner sc 1913 1 claus lenz kahlenberger htc mülheim 1978 1 charles lewin uhc hamburg 1913 1 otto lieglein wacker münchen 1924 1 günther lipsky harvestehuder thc 1941 1 karl-heinz loll berliner hc 1972 1 gustav ludwigs rot-weiss köln 1937 1 hermann lürmann club zur vahr bremen 1910 1 georg mack ssv ulm 1938 1 hans maier etuf essen 1932 1 wolfgang mayer gladbacher htc 1979 1 max meckes tc blau-weiss berlin 2005 1 eduard menke club zur vahr bremen 1910 1 volker merz htc stuttgarter kickers 1953 1 marco miltkau uhc hamburg 2009 1 august-wilhelm müller dhc hannover 1939 1 martin müller rüsselsheimer rk 1969 1 wilhelm müller-hill freiburger hc 1910 1 christian münz mannheimer hc 2009 1 wolf nonn uhlenhorst mülheim 1990 1 bubi oehmke berliner sc 1924 1 peter oerdogh hc währing wien 1942 1 detlef okrent rostocker thc 1936 1 adolf paul sc frankfurt 80 1925 1 harry reuﬀ sc brandenburg berlin 1925 1 karl-heinz richter düsseldorfer sc 1953 1 hermann römer mtv münchen 1913 1 moritz rosenbaum sc frankfurt 80 1910 1 hermann rossteuscher berliner hc 1913 1 rudolf röttgers rot-weiß berlin 1941 1 horst rubin schwarz-weiß köln 1970 1 franz schmid wacker münchen 1941 1 jürgen schnepel dhc hannover 1979 1 bernd schöpf gladbacher htc 1979 1 walther schulz von thun uhc hamburg 1938 1 henning schulze club raﬀelberg 1959 1 hjalmar schumann münchner sc 1974 1 werner siede leipziger sc 1934 1 ernst siemer hannover 78 1937 1 nithan sondhi rot-weiß münchen 2001 1 ralf steikowsky klipper thc hamburg 1974 1 rolf stoltenberg klipper thc hamburg 1952 1 martin suhl uhc hamburg 1942 1 andreas süss cam nürnberg 1953 1 hans thalhammer ts jahn münchen 1938 1 werner thüme uhc hamburg 1926 1 daniel von drachenfels club an der alster hamburg 2009 1 georg werner cam nürnberg 1953 1 christian wilkens club zur vahr bremen 1953 1 walter zapp hc heidelberg 1929 1 15 dhb-nationalspieler herren &amp; damen name verein zeitraum spiele dhb-nationalspieler damen 1930 - 2009 name verein zeitraum spiele nadine ernsting-krienke eintracht braunschweig 1990 - 2007 360 natascha keller berliner hc 1995 - 2009 342 marion rodewald rot-weiss köln 1996 - 2008 282 fanny rinne tsv mannheim 1998 - 2009 270 melanie cremer uhc hamburg 1989 - 2005 267 heike wedekind rot-weiss köln 1990 - 2004 250 britta becker rüsselsheimer rk 1989 - 2003 231 gaby reimann klipper thc hamburg 1975 - 1988 209 katrin kauschke berliner hc 1989 - 2000 190 tanja dickenscheid rüsselsheimer rk 1989 - 2000 189 denise rutschmann rüsselsheimer rk 1994 - 2005 185 simone zimmermann-gräßer rthc leverkusen 1990 - 2000 184 tina bachmann eintracht braunschweig 1998 - 2009 179 anke kühn eintracht braunschweig 2003 - 2009 171 franziska gude rot-weiss köln 1998 - 2008 168 franziska hentschel sc frankfurt 80 1989 - 2002 168 christina moser sc brandenburg berlin 1977 - 1987 164 britta von livonius berliner hc 1996 - 2007 157 philippa suxdorf klipper thc hamburg 1989 - 1999 154 irina volkert berliner hc 1987 - 1996 147 birgit blasberg blau-weiß köln 1975 - 1984 145 badri latif berliner hc 1997 - 2007 145 eva hansen rüsselsheimer rk 1989 - 1996 140 mandy haase mannheimer hc 2003 - 2009 138 susanne brundert sc frankfurt 80 1979 - 1988 134 caren hecker club raﬀelberg duisburg 1985 - 1992 134 silke müller rüsselsheimer rk 2000 - 2006 130 dagmar bremer eintracht frankfurt 1982 - 1988 124 maike stöckel hdm den haag 2002 - 2009 122 martina hallmen 1. hanauer thc 1977 - 1988 119 friederike sievers club an der alster hamburg 1994 - 2008 116 ingrid bruckert eintracht braunschweig 1976 - 1984 110 susanne maertens club raﬀelberg duisburg 1986 - 1996 110 anneke böhmert club an der alster hamburg 2000 - 2004 109 inga möller berliner hc 1993 - 2000 108 gabriele schöwe blau-weiß köln 1982 - 1988 108 cornelia reiter berliner hc 1998 - 2005 106 janine beermann düsseldorfer hc 2000 - 2009 103 corinna bremer rthc leverkusen 1978 - 1984 103 margit grotefend vfl wolfsburg 1970 - 1980 100 eileen hoﬀmann uhc hamburg 2000 - 2009 93 julia zwehl eintracht braunschweig 1997 - 2005 93 christl behr rot-weiß stuttgart 1965 - 1980 92 birgit hahn münchner sc 1975 - 1984 91 julia müller mhc laren 2006 - 2009 91 tina peters rthc leverkusen 1987 - 1996 91 yvonne frank uhc hamburg 2002 - 2009 87 kerstin hoyer rot-weiss köln 2003 - 2008 84 birgit beyer rot-weiss köln 1993 - 2002 83 caroline casaretto münchner sc 1998 - 2004 83 hella großmann blau-weiß köln 1982 - 1987 83 gudrun neumann blau-weiß köln 1973 - 1981 83 steﬃ hentschel sc charlottenburg berlin 1966 - 1977 81 bettina heinicke eintracht braunschweig 1985 - 1989 79 christina schütze rot-weiss köln 2004 - 2008 79 martina heinlein club an der alster hamburg 2004 - 2008 76 heidemarie klimpel sc brandenburg berlin 1962 - 1976 75</Page><Page Number="128">dhb-nationalspieler damen 1930 - 2009 16 patricia ott berliner hc 1980 - 1986 72 carola boomes htc stuttgarter kickers 1985 - 1989 70 katharina scholz club an der alster hamburg 2005 - 2008 68 svenja schuermann berliner hc 2005 - 2009 68 vanessa schmoranzer klipper thc hamburg 1989 - 1997 64 susanne bellenbaum club raﬀelberg duisburg 1991 - 1997 61 alexandra kollmar münchner sc 2003 - 2006 61 eva pagels eintracht braunschweig 1976 - 1982 61 elke sprink rthc leverkusen 1979 - 1984 61 karen fröhlich eintracht braunschweig 1978 - 1984 60 bianca heinz rüsselsheimer rk 1988 - 1995 60 pia eidmann rot-weiss köln 2006 - 2008 59 christine ferneck berliner hc 1988 - 1992 59 anke wild berliner hc 1989 - 1993 58 louisa keller berliner hc 1998 - 2004 57 beate deininger eintracht frankfurt 1982 - 1988 56 heike gehrmann club zur vahr bremen 1987 - 1991 56 lina geyer düsseldorfer hc 2002 - 2009 56 janne müller-wieland uhc hamburg 2002 - 2009 54 jennifer plass junior f.c. barcelona 2001 - 2009 54 veronika sadoni-wolﬀ großﬂottbeker thgc 1966 - 1980 54 silke wehrmeister sc brandenburg berlin 1987 - 1989 52 bärbel aichinger htc stuttgarter kickers 1960 - 1971 51 nina hasselmann münchner sc 2001 - 2009 47 sigrid landgraf-bartels 1. hanauer thc 1980 - 1984 46 birgit mensch eintracht frankfurt 1997 - 2003 46 evi eckert 1. hanauer thc 1973 - 1978 45 karin engels-heinz blau-weiß köln 1964 - 1974 45 ulrike diehl tsv schott mainz 1969 - 1974 44 marlinde massa rot-weiß stuttgart 1962 - 1971 43 kristina reynolds harvestehuder thc 2006 - 2008 43 hannelore blumenberg-hecker eintracht braunschweig 1955 - 1969 42 barbara vogel berliner hc 1995 - 2009 42 alexandra schmidt klipper thc hamburg 1997 - 2003 41 gaby uhlenbruck uhc hamburg 1985 - 1990 41 dörte wulf blau-weiß köln 1969 - 1974 41 julia boie klipper thc hamburg 1996 - 2003 40 viola grahl htc stuttgarter kickers 1987 - 1990 40 eva hegener blau-weiß köln 1981 - 1988 40 sonja dittbrenner tus lichterfelde berlin 1996 - 2008 38 wibke weisel berliner hc 1997 - 2003 38 claudia frank eintracht frankfurt 1980 - 1987 37 ursula jonscher 1. hanauer thc 1980 - 1987 36 nina kramer münchner sc 2001 - 2004 36 julia karwatzky berliner hc 2001 - 2009 35 silke birkenfeld uhc hamburg 1979 - 1982 34 dana schürmann sc frankfurt 80 1981 - 1989 34 silja lorenzen club an der alster hamburg 2006 - 2009 32 imke rottgardt großﬂottbeker thgc 1997 - 2003 32 janina totzke berliner hc 1998 - 2008 32 gylla rau harvestehuder thc 1996 - 2002 31 gudrun scholz eintracht braunschweig 1963 - 1976 30 uschi schmitz blau-weiß köln 1973 - 1978 29 elke huth großﬂottbeker thgc 1964 - 1971 28 barbara seifert großﬂottbeker thgc 1971 - 1974 27 greta blunck harvestehuder thc 1957 - 1965 26 gisela dreesmann harvestehuder thc 1957 - 1965 26 katharina otte berliner hc 2008 - 2009 26 name verein zeitraum spiele name verein zeitraum spiele die olympiasiegerinnen nadine ernsting-krienke (links) und natascha keller (rechts) haben bislang als einzige deutsche spiele-rinnen die marke von 300 länderspieleinsätzen überboten.</Page><Page Number="129">17 stefanie bürger rthc leverkusen 1981 - 1983 25 stefanie hiepen gladbacher htc 1997 - 2003 25 christel lau eintracht braunschweig 1970 - 1977 24 birgit gennerich großﬂottbeker thgc 1978 - 1981 23 lydia haase mannheimer hc 2009 - 2009 23 ilhem merabet rthc leverkusen 1993 - 1995 22 henrike spätgens blau-weiß köln 1984 - 1987 22 christine bratzke zehlendorf 88 berlin 1972 - 1974 20 petra hiemisch blau-weiß köln 1967 - 1974 20 inga matthes eintracht braunschweig 2000 - 2006 20 andrea weiermann-lietz rthc leverkusen 1980 - 1984 20 marion fülles club zur vahr bremen 1953 - 1960 19 cordula jerg großﬂottbeker thgc 1977 - 1980 19 petra moser sc brandenburg berlin 1975 - 1981 19 edda zimmermann schwarz-weiß neuss 1970 - 1974 19 trautefarnsteiner-schamvogel harvestehuder thc 1958 - 1962 18 kerstin lück berliner hc 1982 - 1985 18 ursula von albert zehlendorf 88 berlin 1970 - 1972 18 andrea feuerstack club raﬀelberg duisburg 1989 - 1993 17 diana kress rot-weiß stuttgart 1979 - 1980 17 lea loitsch berliner hc 2006 - 2009 17 elisabeth von ladiges club an der alster hamburg 1975 - 1980 17 brigitte scheel sc brandenburg berlin 1972 - 1976 16 verena sudek harvestehuder thc 1958 - 1962 16 ingke ketels großﬂottbeker thgc 1964 - 1969 15 antje knechten klipper thc hamburg 1990 - 1993 15 lydia morgenstern club an der alster hamburg 2007 - 2007 15 ilona bühler 1. hanauer thc 1972 - 1974 13 jutta greinert mannheimer hc 1961 - 1963 13 ingeborg herich harvestehuder thc 1958 - 1961 13 ingrid knust-borgolte eintracht braunschweig 1961 - 1963 13 rebecca landshut club an der alster hamburg 2006 - 2008 13 auguste hargus harvestehuder thc 1933 - 1938 12 dorothea marx blau-weiß köln 1978 - 1981 12 inge mayer hc heidelberg 1963 - 1966 12 ina relling blau-weiß köln 1975 - 1979 12 pia büchel club zur vahr bremen 1987 - 1990 11 rosemarie dietrich zehlendorf 88 berlin 1962 - 1963 11 lena jacobi rüsselsheimer rk 2008 - 2009 11 birgit jensen harvestehuder thc 1962 - 1963 11 milly rupp eintracht duisburg 1953 - 1959 11 miriam schmid münchner sc 2002 - 2004 11 meike achtmann club an der alster hamburg 1997 - 2004 10 gertrud fleischmann 1. fc nürnberg 1953 - 1957 10 petra heberle sc frankfurt 80 1985 - 1987 10 kerstin holm zehlendorf 88 berlin 2003 - 2004 10 helga keller berliner hc 1934 - 1938 10 sigrid martin-mauritz leipziger sc 1930 - 1937 10 elke reinecke-gerken club an der alster hamburg 1958 - 1962 10 stefanie schneider rot-weiss köln 2007 - 2009 10 inge seelinger-trede großﬂottbeker thgc 1934 - 1938 10 heidi wiedersich atv leipzig 1989 - 1996 10 katrin willumeit-hartung uhc hamburg 1959 - 1962 10 helga glaevecke-diercks harvestehuder thc 1934 - 1938 9 lisa küfer rthc leverkusen 2000 - 2004 9 bärbel pahl-gensert sc frankfurt 80 1935 - 1938 9 magda esser düsseldorfer hc 1953 - 1959 8 jutta klinner uhc hamburg 1962 - 1964 8 inge murach-winuk eintracht duisburg 1953 - 1955 8 carola reinarz großﬂottbeker thgc 1971 - 1972 8 annelies von lautz harvestehuder thc 1930 - 1937 8 inge bauer eintracht wiesbaden 1957 - 1959 7 karin blank club an der alster hamburg 2003 - 2008 7 marja busch rüsselsheimer rk 1996 - 1997 7 gisela engelhardt uhc hamburg 1958 - 1960 7 marga fitting-trede großﬂottbeker thgc 1933 - 1936 7 svenja hansson uhc hamburg 1987 - 1989 7 marion hoﬀmann 1. hanauer thc 1975 - 1977 7 hedda jühe etuf essen 1957 - 1959 7 helmi loos-latte uhlenhorst mülheim 1953 - 1955 7 wiebke müller-eising blau-weiß köln 1982 - 1985 7 heidi schinner-kehrhahn harvestehuder thc 1967 - 1971 7 dorle schwieger harvestehuder thc 1960 - 1962 7 ursula stucken-stürmer harvestehuder thc 1958 - 1960 7 lena arnold rot-weiss köln 2007 - 2009 6 julia backhaus klipper thc hamburg 1993 - 1994 6 marianne bischoﬀ 1. fc nürnberg 1953 - 1953 6 martha döllein würzburger kickers 1953 - 1953 6 katrin eidinger rot-weiss köln 1996 - 2003 6 luise fleck-blum würzburger kickers 1953 - 1953 6 anna geiter rot-weiss köln 2003 - 2005 6 lola gloy-lohse harvestehuder thc 1937 - 1953 6 hertha götz-oldenburg rahlstedter htc 1934 - 1936 6 nina günther rüsselsheimer rk 2003 - 2004 6 kläre janson-voss dsc stuttgart 1930 - 1938 6 christine krause-beckmann sc frankfurt 80 1953 - 1953 6 käthe neuwerth uhc hamburg 1953 - 1953 6 brigitte sanne-niehoﬀ harvestehuder thc 1969 - 1970 6 viola schmidt zehlend. wespen berlin 2001 - 2002 6 karola wegner berliner hc 1981 - 1982 6 jacqueline bahn rthc leverkusen 2004 - 2004 5 birgit borkamm berliner hc 2002 - 2003 5 anja brandes rthc leverkusen 1989 - 1989 5 bärbel gleitz rot-weiss köln 1964 - 1966 5 rita heuwes gladbacher htc 1962 - 1966 5 lisa jacobi rüsselsheimer rk 2000 - 2000 5 annika küfer harvestehuder thc 2001 - 2002 5 kim lafeld großﬂottbeker thgc 2000 - 2003 5 anni lautner würzburger kickers 1953 - 1953 5 mara puma eintracht frankfurt 2000 - 2003 5 rike sager harvestehuder thc 2008 - 2008 5 nina schanninger berliner hc 2000 - 2003 5 eva frank rüsselsheimer rk 2009 - 2009 4 gertrud haﬀ harvestehuder thc 1930 - 1937 4 lisa hahn uhc hamburg 2008 - 2009 4 helga hoﬀmann zehlend. wespen berlin 1959 - 1961 4 doris manthei wiesbadener thc 1980 - 1981 4 manuela metz dürkheimer hc 1994 - 1995 4 jennifer pütz düsseldorfer hc 2009 - 2009 4 cornelia schmidt klipper thc hamburg 1990 - 1991 4 jana schwärzel rüsselsheimer rk 1998 - 1999 4 erna stickel ig frankfurt 1937 - 1938 4 hilde veith berliner hc 1937 - 1938 4 frederike warnholtz harvestehuder thc 2005 - 2005 4 margot bayer 1. fc nürnberg 1955 - 1955 3 christa beckmann htc stuttgarter kickers 1958 - 1959 3 kristina czekay großﬂottbeker thgc 2002 - 2003 3 lore deeg-kranich hc ludwigsburg 1955 - 1958 3 helga frank-schleicher hc heidelberg 1965 - 1966 3 dagmar gerken großﬂottbeker thgc 1982 - 1982 3 lena grabowski rthc leverkusen 2004 - 2005 3 birgit herrmann klipper thc hamburg 1982 - 1982 3 wilma jansen eintracht duisburg 1955 - 1955 3 susanne koch 1. hanauer thc 1981 - 1981 3 name verein zeitraum spiele name verein zeitraum spiele</Page><Page Number="130">dhb-nationalspieler damen 1930 - 2009 18 nicola lück klipper thc hamburg 1998 - 2003 3 jennifer lutz rüsselsheimer rk 2002 - 2002 3 anni richter asc leipzig 1933 - 1935 3 maike schrader großﬂottbeker thgc 1996 - 1997 3 karin trede großﬂottbeker thgc 1967 - 1967 3 margot ulrich-todsen-schmidt harvestehuder thc 1936 - 1936 3 ragnhild woratz-bomeier uhc hamburg 1965 - 1966 3 dorothee zimek htc stuttgarter kickers 1964 - 1966 3 jutta bacher-erz rot-weiß stuttgart 1964 - 1965 2 brunhild bergander-müller düsseldorfer hc 1953 - 1953 2 rosemarie engelmann 1. fc nürnberg 1964 - 1965 2 luise fritsch rot-weiß berlin 1936 - 1936 2 barbara harting-pohle club an der alster hamburg 1964 - 1971 2 sabine hertslet-kobe rot-weiß berlin 1930 - 1935 2 hannah krüger hg nürnberg 2009 - 2009 2 maren lange-bubner großﬂottbeker thgc 1977 - 1977 2 irmgard pinker hc gw-wuppertal 1957 - 1958 2 meike poppitz klipper thc hamburg 1998 - 2003 2 marthalene rhode dhc hannover 1936 - 1937 2 jenny rommel uhc hamburg 1989 - 1989 2 katrin rothe rahlstedter htc 1930 - 1933 2 rena rump großﬂottbeker thgc 1936 - 1936 2 michaela scheibe crefelder htc 1987 - 1987 2 marianne schindelhauer zehlendorf 88 berlin 1955 - 1955 2 margot schlüter eintracht wiesbaden 1955 - 1955 2 claudia severin 1. hanauer thc 1989 - 1989 2 andrea wolﬀ club an der alster hamburg 1990 - 1991 2 stephanie wolschon rot-weiss köln 1996 - 2002 2 karoline amm berliner hc 2008 1 recka bäuerle tsv mannheim 1938 1 bärbel berrot harvestehuder thc 1957 1 christine bind sc frankfurt 80 1991 1 julia bingel sc frankfurt 80 1994 1 trudi birkenfeld club raﬀelberg duisburg 1955 1 lilli bleßmann-klein harvestehuder thc 1938 1 gerda böninger düsseldorfer hc 1930 1 christel bub-schwarz sc idar-oberstein 1957 1 heidi darendorf-hermann harvestehuder thc 1960 1 marga drews rot-weiß berlin 1938 1 helgard erdmann-nagel rahlstedter htc 1930 1 ute faas hc heidelberg 1969 1 ingrid falkenberg uhc hamburg 1964 1 elﬁe farke tsg kaiserslautern 1964 1 margit fehling-astheimer harvestehuder thc 1935 1 herta gallert uhc hamburg 1933 1 ilse göring phönix lübeck 1958 1 käte grape-wagner thc magdeburg 1934 1 johanna grau-mauritz harvestehuder thc 1933 1 kathlen heegard rot-weiß berlin 1938 1 gudrun heuer großﬂottbeker thgc 1966 1 inge kleine-döppken-schmidt etuf essen 1968 1 annette klinner eintracht braunschweig 1989 1 maike krienke uhc hamburg 1998 1 ingrid küttler bremer hc 1963 1 frederike lafeld großﬂottbeker thgc 2000 1 gertrud laube-schmidt sc brandenburg berlin 1938 1 monika lobacher rot-weiß münchen 1960 1 ute lutz rot-weiß stuttgart 1964 1 anneliese machande berliner hc 1933 1 vera menges sc frankfurt 80 1930 1 annette meyer eintracht braunschweig 1989 1 hedwig müller sg düren 99 1955 1 hertha pfahler nürnberger htc 1936 1 otta plump gladbacher htc 1955 1 gisela psolka-diegel eintracht wiesbaden 1957 1 irmgard reinfrank rahlstedter htc 1930 1 elli rohkohl-braig rot-weiß stuttgart 1967 1 irmgard schellhardt schwarz-weiß köln 1938 1 karola scherer tg frankenthal 1964 1 babs schmidt-rüther harvestehuder thc 1930 1 sandra schotten münchner sc 2009 1 fee schröder-hasselbach harvestehuder thc 1938 1 monika schwen marienthaler thc 1965 1 helga sebbesse eintracht braunschweig 1955 1 ursel stecher bremer hc 1938 1 marion stier crefelder sv 1970 1 lulu teichmann sc frankfurt 80 1930 1 ruth thien-wölfel thc magdeburg 1934 1 renate tjaden hannover 78 1960 1 catrin uetzmann uhc hamburg 1982 1 hanna vogel hannover 78 1938 1 dagmar von livonius großﬂottbeker thgc 1967 1 elke wandel zehlend. wespen 1965 1 marianne zebrowski rot-weiss köln 1955 1 dhsv-nationalspieler herren 1950 - 1990 dieter klauß empor lindenau leipzig 1967 - 90 145 lothar berger traktor osternienburg 1974 - 90 131 eckhard wallossek empor lindenau leipzig 1964 - 79 120 gerhard zein traktor osternienburg 1969 - 86 111 detlev bahn traktor osternienburg 1973 - 89 110 matthias schmidt empor lindenau leipzig 1974 - 90 105 peter roth traktor osternienburg 1974 - 86 100 detlev zwicker motor köthen 1978 - 90 94 berthold höhne traktor osternienburg 1972 - 84 91 klaus vetter sc leipzig 1954 - 67 83 horst brennecke lok magdeburg 1957 - 68 81 reinhard sasse einheit zentrum leipzig 1966 - 79 81 lothar lippert sc leipzig 1959 - 68 79 hans-dietrich sasse einheit zentrum leipzig 1963 - 79 79 axel thieme sc leipzig 1959 - 68 78 horst dahmlos sc motor jena 1962 - 70 73 karl-heinz freiberger sc motor jena 1961 - 68 68 heinrich schmidt traktor osternienburg 1969 - 82 68 klaus bahner sc motor jena 1960 - 68 66 rolf thieme sc leipzig 1968 - 81 65 rainer stephan sc motor jena 1962 - 72 63 dieter ehrlich sc motor jena 1962 - 68 61 rudolf wille lok magdeburg 1968 - 76 61 michael beran traktor osternienburg 1981 - 89 60 wolfgang max motor köthen 1980 - 90 53 adolf krause sc leipzig 1956 - 66 51 christian bartsch motor niesky 1975 - 84 48 andreas rehder chemie leuna 1978 - 90 48 rolf westphal sc motor jena 1950 - 66 48 jörg reinhold tiefbau berlin 1981 - 89 45 name verein zeitraum spiele name verein zeitraum spiele</Page><Page Number="131">dhsv-nationalspieler herren 1950 - 1990 19 kurt weinhold kwu weimar 1950 - 53 5 rudolf werner motor köthen 1950 - 53 5 bernd jabin einheit zentrum leipzig 1971 - 71 4 ulf krüger lok schwerin 1990 - 90 4 gerhard locker traktor ostemienburg 1983 - 83 4 uwe marquardt traktor ostemienburg 1980 - 80 4 jochen opitz sc motor jena 1964 - 67 4 frank rausch aufbau südwest leipzig 1989 - 90 4 gerald schweitzer traktor osternienburg 1979 - 83 4 hans ullrich stahl les leipzig 1952 - 53 4 lothar walter empor oschatz 1959 - 60 4 jürgen weinig motor niesky 1974 - 75 4 dietmar ebert traktor osternienburg 1990 - 90 3 jens franke empor lindenau leipzig 1990 - 90 3 horst hänel lok plau 1955 - 57 3 dietmar heine motor niesky 1990 - 90 3 horst herzog stahl les leipzig 1953 - 53 3 karl-heinz lehmann motor köthen 1953 - 53 3 werner lorenz motor köthen 1953 - 56 3 jürgen müller motor köthen 1968 - 69 3 daniel reinbothe traktor osternienburg 1990 - 90 3 tino scholl traktor osternienburg 1990 - 90 3 klaus wowra sc motor jena 1962 - 64 3 werner grabo einheit zentrum leipzig 1950 - 50 2 bernd grube traktor osternienburg 1988 - 88 2 werner herscu lok magdeburg 1950 - 52 2 walter hendrich zeiss jena 1953 - 55 2 andreas hoﬀmann chemie leuna 1981 - 84 2 hans-jürgen lehmann optima erfurt 1970 - 70 2 dieter lorenz sc leipzig 1969 - 69 2 eduard meyer motor köthen 1950 - 50 2 bernhard müller motor köthen 1950 - 50 2 lutz nordmann einheit zentrum leipzig 1980 - 80 2 günter oehmichen sc rotation leipzig 1955 - 56 2 wolfgang remmler einheit zentrum leipzig 1974 - 74 2 jörg rugenstein einheit rostock 1950 - 50 2 axel thieme empor lindenau leipzig 1989 - 89 2 horst ahnert zeiss jena 1950 1 lothar beyer sc rotation leipzig 1956 1 ronald brauer chemie leuna 1980 1 christian bremer lok güstrow 1981 1 albrecht dietze zeiss jena 1956 1 karl funke einheit zentrum leipzig 1952 1 herbert gloning lok magdeburg 1953 1 joachim keuterling optima erfurt 1950 1 detlev kramer tiefbau berlin 1986 1 dietmar krause sc leipzig 1964 1 fritz kobbelt berlin-weißensee 1952 1 thomas mettchen traktor osternienburg 1990 1 kai müller-hegemann einheit zentrum leipzig 1981 1 erich neumann berlin-weißensee 1950 1 gerhard noske berlin-weißensee 1950 1 günther paatz aufbau südwest leipzig 1970 1 hans popp post karl-marx-stadt 1956 1 lutz rademacher einh. zentrum leipzig 1978 1 dieter richter sc motor jena 1965 1 hans senftleben stahl les leipzig 1952 1 klaus tauscher post karl-marx-stadt 1973 1 siegfried tobian sc motor jena 1964 1 bodo ueberfeld motor meerane 1974 1 roland viehrig sc motor jena 1969 1 jan wieczorek einheit zentrum leipzig 1990 1 klaus träumer sc motor jena 1962 - 68 34 günter clavis tiefbau berlin 1952 - 61 33 klaus kintscher motor köthen 1969 - 76 32 eberhard tippelt chemie leuna 1969 - 77 32 uwe menzel tiefbau berlin 1981 - 88 31 achim plaßky optima erfurt 1977 - 85 30 hans sikorski sc motor jena 1968 - 76 29 gerhard krieger sc leipzig 1967 - 73 28 arthur schulze lok magdeburg 1968 - 73 28 hans-dieter janke aktivist lauchhammer 1974 - 81 26 franz berger traktor osternienburg 1970 - 73 24 kay huxhagen empor lindenau leipzig 1985 - 90 24 andreas dolge traktor osternienburg 1987 - 90 23 klaus kobert traktor osternienburg 1975 - 78 23 rolf lessig sc motor jena 1953 - 57 23 wulf müller motor köthen 1987 - 90 23 thomas poczatek chemie leuna 1980 - 89 23 klaus-dieter schaltonat sc leipzig 1969 - 76 23 gerald quinger post karl-marx-stadt 1971 - 74 22 frank stammwitz motor köthen 1987 - 90 22 falk heßler empor lindenau leipzig 1987 - 90 21 eberhard büchsler lok magdeburg 1956 - 61 19 uwe nägler empor lindenau leipzig 1984 - 89 19 bernhard liehr traktor osternienburg 1984 - 90 18 detlev mourek traktor osternienburg 1987 - 90 18 thomas münch chemie leuna 1984 - 88 17 horst sendner sc rotation leipzig 1954 - 57 17 kurt trillhoﬀ sc motor jena 1953 - 59 17 gerhard herrling sc motor jena 1954 - 58 16 horst adler lok dresden 1953 - 57 15 rüdiger kasch sc leipzig 1968 - 73 15 hans-jürgen krafczyk sc motor jena 1969 - 70 15 heinrich kruse sc leipzig 1956 - 63 15 dieter schmidt traktor osternienburg 1969 - 73 15 manfred lllig post karl-marx-stadt 1957 - 62 14 frank mäusert sc leipzig 1957 - 64 14 hans-joachim rohrwacher einheit zentrum leipzig 1952 - 56 14 eberhard breier lok magdeburg 1969 - 75 13 joachim weiskopf einheit zentrum leipzig 1952 - 57 13 werner wiedersich sc leipzig 1969 - 74 13 tim gräfe einheit zentrum leipzig 1988 - 90 12 frank henschke traktor osternienburg 1978 - 87 12 thomas hoﬀmann chemie leuna 1983 - 86 12 herbert keßler sc motor jena 1950 - 56 12 klaus schmidt tiefbau berlin 1979 - 82 12 arno bertram wissenschaft rostock 1953 - 56 10 klaus büchsler lok magdeburg 1974 - 76 10 reiner hanschke sc leipzig 1962 - 65 10 gerhard langner einheit zentrum leipzig 1975 - 78 10 joachim böttcher post karl-marx-stadt 1955 - 56 9 werner vogler motor köthen 1954 - 56 9 heinz baerschneider sc motor jena 1955 - 56 7 frank dolge traktor osternienburg 1989 - 90 7 uwe gransow lok magdeburg 1982 - 83 6 kurt heyder sc motor jena 1955 - 56 6 helmut rabis sc motor jena 1968 - 69 6 heinrich weber chemie jena 1950 - 53 6 raik bädelt motor köthen 1990 - 90 5 jörg blasczyk motor köthen 1990 - 90 5 jens franke aufbau südwest leipzig 1990 - 90 5 hartmut mühlhaus optima erfurt 1969 - 73 5 helmut neumann traktor osternienburg 1989 - 90 5 name verein zeitraum spiele name verein zeitraum spiele</Page><Page Number="132">130 adelgunde lösch traktor osternienburg 1970 - 1990 108 elke lückert einheit zentrum leipzig 1977 - 1990 80 karin wienrich motor stralsund 1980 - 1990 72 gudrun bahn traktor osternienburg 1970 - 1990 71 sieglinde ludwig medizin mitte leipzig 1970 - 1987 70 gisela kruse aufbau südwest leipzig 1955 - 1982 59 isolde wilke aufbau südwest leipzig 1978 - 1986 52 ina nitschke medizin mitte leipzig 1976 - 1988 50 anke wagner medizin mitte leipzig 1982 - 1990 45 birgit mann traktor osternienburg 1978 - 1985 35 grit mourek traktor osternienburg 1982 - 1988 34 helene westphal zeiss jena 1954 - 1976 33 andrea wiebicke medizin mitte leipzig 1981 - 1989 33 karin gröger traktor osternienburg 1970 - 1980 30 petra klauß empor lindenau leipzig 1985 - 1990 27 sabine sasse einheit zentrum leipzig 1987 - 1990 27 ingeborg sasse einheit zentrum leipzig 1970 - 1980 25 cornelia härtel aufbau südwest leipzig 1987 - 1989 23 elli pschorn motor köthen 1970 - 1983 23 carola hänsel medizin mitte leipzig 1985 - 1989 22 iris herrmann traktor osternienburg 1983 - 1988 22 andrea kunad einheit zentrum leipzig 1987 - 1990 22 susan pannhans traktor osternienburg 1983 - 1987 21 angelika chowojka traktor osternienburg 1972 - 1979 19 christine taday traktor osternienburg 1982 - 1988 19 ramona lange motor stralsund 1986 - 1990 18 erdmute drückler aufbau südwest leipzig 1972 - 1977 16 heike grimm motor köthen 1980 - 1986 16 bettina fehse aufbau südwest leipzig 1978 - 1981 14 andrea klitzsch medizin mitte leipzig 1980 - 1982 12 kerstin koch empor lindenau leipzig 1987 - 1990 12 martina siedschlag fernsehelektronik berlin 1983 - 1975 12 anett wissel traktor osternienburg 1987 - 1988 12 sonja götze aufbau südwest leipzig 1980 - 1982 11 kerstin reinhardt einheit zentrum leipzig 1987 - 1990 11 herta wandelt chemie jena 1967 - 1976 11 jana lüdeke motor stralsund 1985 - 1989 10 anita seese medizin mitte leipzig 1975 - 1983 10 dorle bardtke einheit zentrum leipzig 1954 - 1958 9 marlies ilgenstein motor köthen 1954 - 1958 8 isolde kaacksteen medizin mitte leipzig 1971 - 1975 8 heidrun klukowski traktor osternienburg 1975 - 1978 8 gitta remmler einheit zentrum leipzig 1954 - 1958 8 regina bomschein zeiss jena 1970 - 1972 7 margot göller aufbau südwest leipzig 1967 - 1972 7 carmen henschke traktor osternienburg 1977 - 1979 7 elenor hofmann einheit zentrum leipzig 1983 - 1984 7 regina kraatz einheit zentrum leipzig 1979 - 1981 7 ilona popp motor köthen 1967 - 1972 7 elvira vogel motor köthen 1977 - 1980 7 erika adler lok dresden 1954 - 1958 6 renate winker sc leipzig 1955 - 1958 6 katrin adler aufbau südwest leipzig 1987 - 1990 5 ines borgwardt lok ost leipzig 1981 - 1982 5 christiane dienst medizin mitte leipzig 1967 - 1971 5 regina herscu börde magdeburg 1954 - 1956 5 claudia haase aufbau südwest leipzig 1979 - 1980 5 ursula keller zeiss jena 1971 - 1973 5 gabriele kelm motor köthen 1972 - 1975 5 simome kopper traktor osternienburg 1980 - 1981 5 ilona schmidt traktor osternienburg 1975 - 1978 5 rosemarie uecker einheit zentrum leipzig 1955 - 1958 5 erika winkler lok dresden 1956 - 1958 5 cornelia dubicki traktor osternienburg 1976 - 1977 4 renate grabo sc leipzig 1957 - 1958 4 arlette jungk traktor osternienburg 1987 - 1988 4 monika reuter narva berlin 1971 - 1974 4 heidi wiedersich einheit zentrum leipzig 1989 - 1990 4 birgit fischer traktor osternienburg 1961 - 1961 3 grit freiberger motor meerane 1987 - 1990 3 christa hampel lok dresden 1958 - 1958 3 renate heidenreich motor köthen 1955 - 1957 3 hannelore kaufmann motor weimar 1955 - 1955 3 edith licht sc leipzig 1955 - 1957 3 birgit otte zeiss jena 1957 - 1958 3 ulrike sluga medizin mitte leipzig 1989 - 1990 3 ines thieme einheit zentrum leipzig 1989 - 1989 3 brigitte vogler motor köthen 1955 - 1956 3 steﬃ bartsch aufbau südwest leipzig 1983 - 1984 2 loni grimm-stößel buna schkopau 1954 - 1955 2 edith massag traktor osternienburg 1972 - 1972 2 doreen mechsner rotation prenzl. berg berlin 1990 - 1990 2 andrea meiling medizin mitte leipzig 1989 - 1989 2 judith messer motor köthen 1976 - 1976 2 gerda schultze börde magdeburg 1954 - 1955 2 sabine schwarz einheit zentrum leipzig 1989 - 1989 2 traudel stoltze sc leipzig 1958 - 1958 2 sigrun bahn traktor osternienburg 1972 1 katja franke aufbau südwest leipzig 1990 1 manuela gertz empor lindenau leipzig 1990 1 helga haberecht motor köthen 1957 1 hella häntsch motor köthen 1954 1 ursula kappler lok dresden 1958 1 edit schreibe einheit zentrum leipzig 1954 1 gisela teige zeiss jena 1954 1 cathleen valdorf post karl-marx-stadt 1989 1 ursula wachsmann einheit rostock 1954 1 name verein zeitraum spiele name verein zeitraum spiele dhsv-nationalspieler damen 1954 - 1990</Page><Page Number="133">internationale titelgewinne deutscher vereine 131 euro hockey league herren (2 ausspielungen seit 2008) 2008 – uhc hamburg europapokal der landesmeister; feldhockey herren (34 ausspielungen von 1974 bis 2007) 1974 – sc frankfurt 1880 1975 – sc frankfurt 1880 1984 – tg 1846 frankenthal 1988 – htc uhlenhorst mülheim 1989 – htc uhlenhorst mülheim 1990 – htc uhlenhorst mülheim 1991 – htc uhlenhorst mülheim 1992 – htc uhlenhorst mülheim 1993 – htc uhlenhorst mülheim 1994 – htc uhlenhorst mülheim 1995 – htc uhlenhorst mülheim 1996 – htc uhlenhorst mülheim 2000 – der club an der alster hamburg 2002 – der club an der alster hamburg 2006 – htc stuttgarter kickers 2007 – crefelder htc europapokal der landesmeister; feldhockey damen (36 ausspielungen von 1974 bis 2009) 1974 – harvestehuder thc hamburg 1993 – rüsselsheimer rk 1997 – berliner hc 1998 – rüsselsheimer rk 1999 – rot-weiß köln europapokal der pokalsieger; feldhockey herren (18 ausspielungen von 1990 bis 2007) 1995 – harvestehuder thc hamburg 1996 – dürkheimer hc 1997 – gladbacher htc europapokal der pokalsieger; feldhockey damen (19 ausspielungen von 1991 bis 2009) 1994 – rthc bayer leverkusen 1995 – rüsselsheimer rk 2000 – rot-weiß köln 2008 – berliner hc europapokal der landesmeister; hallenhockey herren (20 ausspielungen seit 1990) 1990 – rot-weiß köln 1991 – rot-weiß köln 1992 – limburger hc 1993 – rot-weiß köln 1994 – rot-weiß köln 1995 – rot-weiß köln 1996 – rot-weiß köln 1997 – harvestehuder thc hamburg 1998 – harvestehuder thc hamburg 2000 – dürkheimer hc 2001 – dürkheimer hc 2004 – münchner sc 2005 – der club an der alster hamburg 2006 – dürkheimer hc 2008 – crefelder htc 2009 – rüsselsheimer rk europapokal der landesmeister; hallenhockey damen (20 ausspielungen seit 1990) 1990 – sc brandenburg berlin 1991 – rüsselsheimer rk 1992 – rüsselsheimer rk 1993 – berliner hc 1994 – rüsselsheimer rk 1995 – rüsselsheimer rk 1996 – rüsselsheimer rk 1997 – rüsselsheimer rk 1998 – rüsselsheimer rk 1999 – rüsselsheimer rk 2000 – rüsselsheimer rk 2001 – rüsselsheimer rk 2002 – rüsselsheimer rk 2003 – rüsselsheimer rk 2004 – rüsselsheimer rk 2005 – rüsselsheimer rk 2006 – rüsselsheimer rk 2007 – der club an der alster hamburg 2008 – harvestehuder thc hamburg 2009 – der club an der alster hamburg</Page><Page Number="134">deutsche meister im feldhockey herren nr. jahr verein 1. 1937 berliner sc 2. 1938 berliner sc 3. 1939 tv sachsenhausen 1857 4. 1940 berliner sv 92 5. 1941 berliner hc 6. 1942 berliner hc 7 . 1943 tv sachsenhausen 1857 8. 1944 lsv hamburg 1945 - 1949 nicht ausgespielt 9. 1950 htc uhlenhorst mülheim 10. 1951 club raﬀelberg duisburg 11. 1952 klipper hamburg 12. 1953 club raﬀelberg duisburg 13. 1954 htc uhlenhorst mülheim 14. 1955 htc uhlenhorst mülheim 15. 1956 sc brandenburg berlin 16. 1957 htc uhlenhorst mülheim 17 . 1958 htc uhlenhorst müiheim 18. 1959 sc brandenburg berlin 19. 1960 htc uhlenhorst mülheim 20. 1961 berliner hc 21. 1962 berliner hc 22. 1963 berliner hc 23. 1964 htc uhlenhorst mülheim 24. 1965 berliner hc 25. 1966 gladbacher htc 1967 nicht ausgespielt 26. 1968 rüsselsheimer rk 27 . 1969 sc frankfurt 1880 28. 1970 sc frankfurt 1880 29. 1971 rüsselsheimer rk 30. 1972 rot-weiß köln 31. 1973 rot-weiß köln 32. 1974 rot-weiß köln 33. 1975 rüsselsheimer rk 34. 1976 schwarz-weiß köln 35. 1977 rüsselsheimer rk 36. 1978 rüsselsheimer rk 37 . 1979 tg 1846 frankenthal 38. 1980 tg 1846 frankenthal 39. 1981 gladbacher htc 40. 1982 hc heidelberg 41. 1983 tg 1846 frankenthal 42. 1984 limburger hc 43. 1985 htc uhlenhorst mülheim 44. 1986 htc uhlenhorst mülheim 45. 1987 htc uhlenhorst mülheim 46. 1988 htc uhlenhorst mülheim 47 . 1989 sc frankfurt 1880 48. 1990 htc uhlenhorst mülheim 49. 1991 htc uhlenhorst mülheim 50. 1992 dürkheimer hc 51. 1993 dürkheimer hc 52. 1994 htc uhlenhorst mülheim 53. 1995 htc uhlenhorst mülheim 54. 1996 harvestehuder thc 55. 1997 htc uhlenhorst mülheim 56. 1998 harvestehuder thc 57 . 1999 club an der alster hamburg 58. 2000 harvestehuder thc 59. 2001 club an der alster hamburg 60. 2002 gladbacher htc 61. 2003 club an der alster hamburg 62. 2004 club an der alster hamburg 63. 2005 htc stuttgarter kickers 64. 2006 crefelder htc 65. 2007 club an der alster hamburg 66. 2008 club an der alster hamburg 67 . 2009 rot-weiß köln damen nr. jahr verein 1. 1940 rot-weiß berlin 2. 1941 würzburger kickers 3. 1942 harvestehuder thc hamburg 4. 1943 harvestehuder thc hamburg 5. 1944 harvestehuder thc hamburg 1945 - 1949 nicht ausgespielt 6. 1950 harvestehuder thc hamburg 7 . 1951 harvestehuder thc hamburg 8. 1952 würzburger kickers 9. 1953 würzburger kickers 10. 1954 1. fc nürnberg 11. 1955 würzburger kickers 12. 1956 würzburger kickers 13. 1957 harvestehuder thc hamburg 14. 1958 harvestehuder thc hamburg 15. 1959 harvestehuder thc hamburg 16. 1960 harvestehuder thc hamburg 17 . 1961 sc brandenburg berlin 18. 1962 harvestehuder thc hamburg 19. 1963 uhc hamburg 20. 1964 harvestehuder thc hamburg 21. 1965 eintracht braunschweig 22. 1966 großﬂottbeker thgc hamburg 1967 nicht ausgespielt 23. 1968 harvestehuder thc hamburg 24. 1969 eintracht braunschweig 25. 1970 großﬂottbeker thgc hamburg 26. 1971 harvestehuder thc hamburg 27 . 1972 tsv zehlendorf 1888 berlin 28. 1973 harvestehuder thc hamburg 29. 1974 eintracht braunschweig 30. 1975 eintracht braunschweig 31. 1976 eintracht braunschweig 32. 1977 großﬂottbeker thgc hamburg 33. 1978 eintracht braunschweig 34. 1979 großﬂottbeker thgc hamburg 35. 1980 blau-weiß köln 36. 1981 1. hanauer thc 37 . 1982 rthc bayer leverkusen 38. 1983 rthc bayer leverkusen 39. 1984 1. hanauer thc 40. 1985 rthc bayer leverkusen 41. 1986 blau-weiß köln 42. 1987 blau-weiß köln 43. 1988 sc frankfurt 1880 44. 1989 sc frankfurt 1880 45. 1990 rthc bayer leverkusen 46. 1991 eintracht frankfurt 47 . 1992 rüsselsheimer rk 48. 1993 rüsselsheimer rk 49. 1994 berliner hc 50. 1995 rüsselsheimer rk 51. 1996 berliner hc 52. 1997 rüsselsheimer rk 53. 1998 rot-weiß köln 54. 1999 berliner hc 55. 2000 berliner hc 56. 2001 rüsselsheimer rk 57 . 2002 klipper hamburg 58. 2003 rot-weiß köln 59. 2004 rüsselsheimer rk 60. 2005 berliner hc 61. 2006 berliner hc 62. 2007 rot-weiß köln 63. 2008 berliner hc 64. 2009 uhc hamburg männliche jugend a nr. jahr verein 1. 1969 ssv ulm 1846 2. 1970 1. hanauer thc 3. 1971 hc schweinfurt 4. 1972 htc uhlenhorst mülheim 5. 1973 düsseldorfer hc 6. 1974 berliner hc 7 . 1975 berliner hc 8. 1976 kahlenberger htc mülheim 9. 1977 club raﬀelberg duisburg 10. 1978 limburger hc 11. 1979 limburger hc 12. 1980 htc uhlenhorst mülheim 13. 1981 tsv 1846 mannheim 14. 1982 tg heimfeld hamburg 15. 1983 rthc bayer leverkusen 16. 1984 hc rot-weiß münchen 17 . 1985 rthc bayer leverkusen 18. 1986 limburger hc 19. 1987 htc uhlenhorst mülheim 20. 1988 htc uhlenhorst mülheim 21. 1989 htc uhlenhorst mülheim 22. 1990 htc uhlenhorst mülheim 23. 1991 rot-weiß köln 24. 1992 crefelder htc 25. 1993 crefelder htc 26. 1994 crefelder htc 27 . 1995 dürkheimer hc 28. 1996 crefelder htc 29. 1997 club an der alster hamburg 30. 1998 berliner hc 31. 1999 berliner hc 32. 2000 großﬂottbeker thgc hamburg 33. 2001 rüsselsheimer rk 34. 2002 düsseldorfer hc 35. 2003 htc uhlenhorst mülheim 36. 2004 nürnberger htc 37 . 2005 htc uhlenhorst mülheim 38. 2006 rot-weiß köln 39. 2007 htc uhlenhorst mülheim 40. 2008 uhc hamburg 41. 2009 uhc hamburg weibliche jugend nr. jahr verein 1. 1969 1. hanauer thc 2. 1970 hc würzburger kickers 3. 1971 rthc bayer leverkusen 4. 1972 tsg pasing münchen 5. 1973 düsseldorfer hc 6. 1974 sc brandenburg berlin 7 . 1975 sc frankfurt 1880 8. 1976 hannover 96 9. 1977 club raﬀelberg duisburg 10. 1978 düsseldorfer hc 11. 1979 htc schwarz-weiß neuss 12. 1980 rot-weiß köln 13. 1981 eintracht frankfurt 14. 1982 tg 1846 frankenthal 15. 1983 großﬂottbeker thgc hamburg 16. 1984 rthc bayer leverkusen 17 . 1985 eintracht frankfurt 18. 1986 eintracht braunschweig 19. 1987 eintracht frankfurt 20. 1988 großﬂottbeker thgc hamburg 13</Page><Page Number="135">133 21. 1989 rüsselsheimer rk 22. 1990 htc uhlenhorst mülheim 23. 1991 rüsselsheimer rk 24. 1992 berliner hc 25. 1993 berliner hc 26. 1994 uhc hamburg 27 . 1995 klipper hamburg 28. 1996 tus lichterfelde berlin 29. 1997 club raﬀelberg duisburg 30. 1998 rüsselsheimer rk 31. 1999 großﬂottbeker thgc hamburg weibliche jugend a nr. jahr verein 1. 2000 großﬂottbeker thgc hamburg 2. 2001 berliner hc 3. 2002 berliner hc 4. 2003 tus lichterfelde berlin 5. 2004 atv leipzig 1845 6. 2005 club raﬀelberg duisburg 7 . 2006 rüsselsheimer rk 8. 2007 rüsselsheimer rk 9. 2008 uhc hamburg 10. 2009 uhc hamburg männliche jugend b nr. jahr verein 1. 1975 mannheimer hc 2. 1976 limburger hc 3. 1977 rthc bayer leverkusen 4. 1978 tsv 1846 mannheim 5. 1979 tsv 1846 mannheim 6. 1980 club raﬀelberg duisburg 7 . 1981 braunschweiger thc 8. 1982 crefelder htc 9. 1983 htc uhlenhorst mülheim 10. 1984 rthc bayer leverkusen 11. 1985 club an der alster hamburg 12. 1986 crefelder htc 13. 1987 rot-weiß köln 14. 1988 htc uhlenhorst mülheim 15. 1989 limburger hc 16. 1990 htc uhlenhorst mülheim 17 . 1991 htc uhlenhorst mülheim 18. 1992 berliner hc 19. 1993 sv böblingen 20. 1994 htc uhlenhorst mülheim 21. 1995 berliner sv 1892 22. 1996 berliner hc 23. 1997 htc uhlenhorst mülheim 24. 1998 großﬂottbeker thgc hamburg 25. 1999 htc uhlenhorst mülheim 26. 2000 münchner sc 27 . 2001 htc uhlenhorst mülheim 28. 2002 htc uhlenhorst mülheim 29. 2003 htc uhlenhorst mülheim 30. 2004 uhc hamburg 31. 2005 htc uhlenhorst mülheim 32. 2006 uhc hamburg 33. 2007 htc uhlenhorst mülheim 34. 2008 dürkheimer hc 35. 2009 berliner hc weibliche jugend b nr. jahr verein 1. 2000 berliner hc 2. 2001 harvestehuder thc hamburg 3. 2002 club raﬀelberg duisburg 4. 2003 rüsselsheimer rk 5. 2004 club raﬀelberg duisburg 6. 2005 htc schwarz-weiß neuss 7 . 2006 berliner hc 8. 2007 rthc bayer leverkusen 9. 2008 großﬂottbeker thgc hamburg 10. 2009 mannheimer hc knaben a nr. jahr verein 1. 1977 düsseldorfer hc 2. 1978 rheydter sv 3. 1979 htc uhlenhorst mülheim 4. 1980 htc uhlenhorst mülheim 5. 1981 htc uhlenhorst mülheim 6. 1982 htc uhlenhorst mülheim 7 . 1983 htc uhlenhorst mülheim 8. 1984 rthc bayer leverkusen 9. 1985 rot-weiß köln 10. 1986 rthc bayer leverkusen 11. 1987 club an der alster hamburg 12. 1988 htc uhlenhorst mülheim 13. 1989 htc uhlenhorst mülheim 14. 1990 rüsselsheimer rk 15. 1991 htc schwarz-weiß neuss 16. 1992 htc uhlenhorst mülheim 17 . 1993 htc uhlenhorst mülheim 18. 1994 berliner hc 19. 1995 htc uhlenhorst mülheim 20. 1996 etuf essen 21. 1997 großﬂottbeker thgc hamburg 22. 1998 münchner sc 23. 1999 düsseldorfer hc 24. 2000 htc uhlenhorst mülheim 25. 2001 nürnberger htc 26. 2002 berliner sc 27 . 2003 limburger hc 28. 2004 düsseldorfer hc 29. 2005 mannheimer hc 30. 2006 uhc hamburg 31. 2007 uhc hamburg 32. 2008 gladbacher htc 33. 2009 uhc hamburg mädchen a nr. jahr verein 1. 1977 rot-weiß köln 2. 1978 rot-weiß köln 3. 1979 rot-weiß köln 4. 1980 rot-weiß köln 5. 1981 großﬂottbeker thgc hamburg 6. 1982 rthc bayer leverkusen 7 . 1983 eintracht braunschweig 8. 1984 eintracht frankfurt 9. 1985 düsseldorfer hc 10. 1986 rüsselsheimer rk 11. 1987 rüsselsheimer rk 12. 1988 rüsselsheimer rk 13. 1989 etuf essen 14. 1990 htc uhlenhorst mülheim 15. 1991 berliner hc 16. 1992 klipper hamburg 17 . 1993 rthc bayer leverkusen 18. 1994 tus lichterfelde berlin 19. 1995 club raﬀelberg duisburg 20. 1996 berliner sv 1892 21. 1997 club raﬀelberg duisburg 22. 1998 berliner hc 23. 1999 berliner hc 24. 2000 club raﬀelberg duisburg 25. 2001 rüsselsheimer rk 26. 2002 1.hanauer thc 27 . 2003 htc schwarz-weiß neuss 28. 2004 klipper hamburg 29. 2005 berliner hc 30. 2006 htc uhlenhorst mülheim 31. 2007 mannheimer hc 32. 2008 club raﬀelberg duisburg 33. 2009 uhc hamburg</Page><Page Number="136">deutsche meister im hallenhockey herren nr. jahr verein 1. 1962 berliner hc 2. 1963 berliner hc 3. 1964 uhc hamburg 4. 1965 berliner hc 5. 1966 gladbacher htc 6. 1967 gladbacher htc 7 . 1968 hg nürnberg 8. 1969 tg 1846 frankenthal 9. 1970 berliner hc 10. 1971 hc heidelberg 11. 1972 sc frankfurt 1880 12. 1973 rüsselsheimer rk 13. 1974 rot-weiß köln 14. 1975 berliner hc 15. 1976 rüsselsheimer rk 16. 1977 tg 1846 frankenthal 17 . 1978 rot-weiß köln 18. 1979 rüsselsheimer rk 19. 1980 tg 1846 frankenthal 20. 1981 tg 1846 frankenthal 21. 1982 tg 1846 frankenthal 22. 1983 tg 1846 frankenthal 23. 1984 tg 1846 frankenthal 24. 1985 limburger hc 25. 1986 rot-weiß köln 26. 1987 htc uhlenhorst mülheim 27 . 1988 gladbacher htc 28. 1989 rot-weiß köln 29. 1990 limburger hc 30. 1991 limburger hc 31. 1992 rot-weiß köln 32. 1993 rot-weiß köln 33. 1994 harvestehuder thc hamburg 34. 1995 rot-weiß köln 35. 1996 harvestehuder thc hamburg 36. 1997 dürkheimer hc 37 . 1998 dürkheimer hc 38. 1999 dürkheimer hc 39. 2000 dürkheimer hc 40. 2001 rot-weiß münchen 41. 2002 uhc hamburg 42. 2003 münchner sc 43. 2004 club an der alster hamburg 44. 2005 dürkheimer hc 45. 2006 münchner sc 46. 2007 crefelder htc 47 . 2008 rüsselsheimer rk 48. 2009 rot-weiß köln damen nr. jahr verein 1. 1962 skg frankfurt 2. 1963 esv rot-weiß stuttgart 3. 1964 esv rot-weiß stuttgart 4. 1965 rot-weiß köln 5. 1966 großﬂottbeker thgc hamburg 6. 1967 esv rot-weiß stuttgart 7 . 1968 esv rot-weiß stuttgart 8. 1969 esv rot-weiß stuttgart 9. 1970 esv rot-weiß stuttgart 10. 1971 esv rot-weiß stuttgart 11. 1972 großﬂottbeker thgc hamburg 12. 1973 eintracht braunschweig 13. 1974 eintracht braunschweig 14. 1975 eintracht braunschweig 15. 1976 sc brandenburg berlin 16. 1977 blau-weiß köln 17 . 1978 sc brandenburg berlin 18. 1979 blau-weiß köln 19. 1980 blau-weiß köln 20. 1981 rthc bayer leverkusen 21. 1982 rthc bayer leverkusen 22. 1983 1. hanauer thc 23. 1984 rthc bayer leverkusen 24. 1985 blau-weiß köln 25. 1986 sc brandenburg berlin 26. 1987 rthc bayer leverkusen 27 . 1988 sc brandenburg berlin 28. 1989 sc brandenburg berlin 29. 1990 rüsselsheimer rk 30. 1991 rüsselsheimer rk 31. 1992 berliner hc 32. 1993 rüsselsheimer rk 33. 1994 rüsselsheimer rk 34. 1995 berliner hc 35. 1996 berliner hc 36. 1997 eintracht frankfurt 37 . 1998 rüsselsheimer rk 38. 1999 klipper hamburg 39. 2000 berliner hc 40. 2001 klipper hamburg 41. 2002 rüsselsheimer rk 42. 2003 rüsselsheimer rk 43. 2004 rüsselsheimer rk 44. 2005 rüsselsheimer rk 45. 2006 club an der alster hamburg 46. 2007 harvestehuder thc hamburg 47 . 2008 club an der alster hamburg 48. 2009 club an der alster hamburg männliche jugend a nr. jahr verein 1. 1969 dürkheimer hc 2. 1970 neuköllner sf berlin 3. 1971 neuköllner sf berlin 4. 1972 neuköllner sf berlin 5. 1973 htc uhlenhorst mülheim 6. 1974 dhc hannover 7 . 1975 berliner hc 8. 1976 dürkheimer hc 9. 1977 limburger hc 10. 1978 htc stuttgarter kickers 11. 1979 limburger hc 12. 1980 htc uhlenhorst mülheim 13. 1981 htc uhlenhorst mülheim 14. 1982 gladbacher htc 15. 1983 gladbacher htc 16. 1984 braunschweiger thc 17 . 1985 rthc bayer leverkusen 18. 1986 htc uhlenhorst mülheim 19. 1987 rthc bayer leverkusen 20. 1988 club an der alster hamburg 21. 1989 tg 1846 frankenthal 22. 1990 htc uhlenhorst mülheim 23. 1991 rthc bayer leverkusen 24. 1992 htc uhlenhorst mülheim 25. 1993 münchner sc 26. 1994 münchner sc 27 . 1995 berliner hc 28. 1996 crefelder htc 29. 1997 berliner hc 30. 1998 htc uhlenhorst mülheim 31. 1999 berliner hc 32. 2000 dürkheimer hc 33. 2001 dürkheimer hc 34. 2002 berliner hc 35. 2003 htc uhlenhorst mülheim 36. 2004 harvestehuder thc hamburg 37 . 2005 nürnberger htc 38. 2006 nürnberger htc 39. 2007 berliner hc 40. 2008 htc uhlenhorst mülheim 41. 2009 uhc hamburg 134</Page><Page Number="137">135 weibliche jugend nr. jahr verein 1. 1969 1. hanauer thc 2. 1970 1. hanauer thc 3. 1971 1. hanauer thc 4. 1972 htc schwarz-weiss neuss 5. 1973 eintracht braunschweig 6. 1974 1. hanauer thc 7 . 1975 1. hanauer thc 8. 1976 rthc leverkusen 9. 1977 1. hanauer thc 10. 1978 rthc bayer leverkusen 11. 1979 eintracht frankfurt 12. 1980 eintracht frankfurt 13. 1981 eintracht frankfurt 14. 1982 1. hanauer thc 15. 1983 rthc bayer leverkusen 16. 1984 rot-weiß köln 17 . 1985 rüsselsheimer rk 18. 1986 rthc bayer leverkusen 19. 1987 rthc bayer leverkusen 20. 1988 großﬂottbeker thgc hamburg 21. 1989 rthc bayer leverkusen 22. 1990 rthc bayer leverkusen 23. 1991 sv zehlendorfer wespen berlin 24. 1992 eintracht braunschweig 25. 1993 berliner hc 26. 1994 rüsselsheimer rk 27 . 1995 uhc hamburg 28. 1996 eintracht frankfurt 29. 1997 tus lichterfelde berlin 30. 1998 tsv 1846 mannheim 31. 1999 tsv 1846 mannheim 32. 2000 tsv zehlendorf v. 1888 berlin weibliche jugend a nr. jahr verein 1. 2001 düsseldorfer hc 2. 2002 berliner hc 3. 2003 berliner hc 4. 2004 harvestehuder thc hamburg 5. 2005 htc schwarz-weiß neuss 6. 2006 großﬂottbeker thgc hamburg 7 . 2007 htc schwarz-weiß neuss 8. 2008 klipper thc hamburg 9. 2009 rüsselsheimer rk männliche jugend b nr. jahr verein 1. 1972 berliner hc 2. 1973 marienburger sc köln 3. 1974 club raﬀelberg duisburg 4. 1975 club raﬀelberg duisburg 5. 1976 limburger hc 6. 1977 limburger hc 7 . 1978 düsseldorfer hc 8. 1979 htc uhlenhorst mülheim 9. 1980 htc uhlenhorst mülheim 10. 1981 braunschweiger htc 11. 1982 tsv bad reichenhall 12. 1983 htc uhlenhorst mülheim 13. 1984 htc uhlenhorst mülheim 14. 1985 limburger hc 15. 1986 tg 1846 frankenthal 16. 1987 htc uhlenhorst mülheim 17 . 1988 rot-weiß köln 18. 1989 ssv 1846 ulm 19. 1990 limburger hc 20. 1991 rthc bayer leverkusen 21. 1992 rthc bayer leverkusen 22. 1993 htc schwarz-weiß neuss 23. 1994 sv böblingen 24. 1995 crefelder htc 25. 1996 club an der alster hamburg 26. 1997 berliner hc 27 . 1998 htc uhlenhorst mülheim 28. 1999 dürkheimer hc 29. 2000 rüsselsheimer rk 30. 2001 münchner sc 31. 2002 harvestehuder thc hamburg 32. 2003 berliner hc 33. 2004 nürnberger htc 34. 2005 berliner hc 36. 2006 tg 1846 frankenthal 37 . 2007 htc uhlenhorst mülheim 38. 2008 sc charlottenburg berlin 39. 2009 gladbacher htc weibliche jugend b nr. jahr verein 1. 2001 rüsselsheimer rk 2. 2002 berliner hc 3. 2003 club raﬀelberg duisburg 4. 2004 großﬂottbeker thgc hamburg 5. 2005 club raﬀelberg duisburg 6. 2006 rüsselsheimer rk 7 . 2007 rthc bayer leverkusen 8. 2008 berliner hc 9. 2009 htc schwarz-weiß neuss knaben a nr. jahr verein 1. 1971 berliner hc 2. 1972 kein meister * 3. 1973 dürkheimer hc 4. 1974 club raﬀelberg duisburg 5. 1975 club raﬀelberg duisburg 6. 1976 rthc bayer leverkusen 7 . 1977 htc uhlenhorst mülheim 8. 1978 club raﬀelberg duisburg 9. 1979 htc uhlenhorst müiheim 10. 1980 tsv bad reichenhall 11. 1981 htc uhlenhorst mülheim 12. 1982 htc uhlenhorst mülheim 13. 1983 htc uhlenhorst mülheim 14 1984 tus lichterfelde berlin 15. 1985 htc uhlenhorst mülheim 16. 1986 rot-weiß köln 17 . 1987 sc frankfurt 1880 18. 1988 ssv 1846 ulm 19. 1989 sc frankfurt 1880 20. 1990 rthc bayer leverkusen 21. 1991 rüsselsheimer rk 22. 1992 sv böblingen 23. 1993 rüsselsheimer rk 24. 1994 htc uhlenhorst mülheim 25. 1995 berliner hc 26. 1996 berliner hc 27 . 1997 hc heidelberg 28. 1998 htc uhlenhorst mülheim 29. 1999 htc stuttgarter kickers 30. 2000 düsseldorfer hc 31. 2001 htc uhlenhorst mülheim 32. 2002 htc uhlenhorst mülheim 33. 2003 uhc hamburg 34. 2004 tg 1846 frankenthal 35. 2005 htc uhlenhorst mülheim 36. 2006 sc charlottenburg 37 . 2007 gladbacher htc 38. 2008 dürkheimer hc 39. 2009 club zur vahr bremen * nachträgliche aberkennung des dm-titels für hc essen 99 wegen einsatzes eines nicht spielberech-tigten spielers; 1972 wurde demnach kein meis-tertitel vergeben. mädchen a nr. jahr verein 1. 1971 düsseldorfer hc 2. 1972 1. hanauer thc 3. 1973 viersener thc 1896 4. 1974 1. hanauer thc 5. 1975 berliner sc 6. 1976 rthc bayer leverkusen 7 . 1977 sv hannover 1896 8. 1978 sv hannover 1896 9. 1979 tg 1846 frankenthal 10. 1980 rot-weiß köln 11. 1981 hc hannover 12. 1982 rthc bayer leverkusen 13. 1983 rüsselsheimer rk 14. 1984 rthc bayer leverkusen 15. 1985 wiesbadener thc 16. 1986 rüsselsheimer rk 17 . 1987 rüsselsheimer rk 18. 1988 rüsselsheimer rk 19. 1989 rüsselsheimer rk 20. 1990 sc frankfurt 1880 21. 1991 berliner hc 22. 1992 berliner hc 23. 1993 eintracht frankfurt 24. 1994 tus lichterfelde berlin 25. 1995 tus lichterfelde berlin 26. 1996 tsv 1846 mannheim 27 . 1997 rüsselsheimer rk 28. 1998 düsseldorfer hc 29. 1999 berliner hc 30. 2000 rüsselsheimer rk 31. 2001 htc schwarz-weiß neuss 32. 2002 hc wacker münchen 33. 2003 club raﬀelberg duisburg 34. 2004 klipper thc hamburg 35. 2005 klipper thc hamburg 36. 2006 berliner hc 37 . 2007 zehlendorfer wespen berlin 38. 2008 club raﬀelberg duisburg 39. 2009 mannheimer hc</Page><Page Number="138">feldhockeymeister der ddr 136 herren nr. jahr verein 1. 1949 sg union köthen 2. 1950 stahl köthen 3. 1951 einheit ost leipzig 4. 1952 einheit rostock 5. 1953 motor köthen 6. 1954 motor köthen 7 . 1955 sc motor jena 8. 1956 sc motor jena 9. 1957 sc motor jena 10. 1958 sc motor jena 11. 1959 sc rotation leipzig 12. 1960 sc rotation leipzig 13. 1961 sc rotation leipzig 14. 1962 sc motor jena 15. 1963 sc motor jena 16. 1964 einheit zentrum leipzig 17 . 1965 sc motor jena 18. 1966 sc motor jena 19. 1967 sc motor jena 20. 1968 sc motor jena 21. 1969 sc leipzig 22. 1970 carl zeiss jena 23. 1971 einheit zentrum leipzig 24. 1972 traktor osternienburg 25. 1973 traktor osternienburg 26. 1974 einheit zentrum leipzig 27 . 1975 traktor osternienburg 28. 1976 traktor osternienburg 29. 1977 traktor osternienburg 30. 1978 traktor osternienburg 31. 1979 traktor osternienburg 32. 1980 traktor osternienburg 33. 1981 traktor osternienburg 34. 1982 traktor osternienburg 35. 1983 traktor osternienburg 36. 1984 traktor osternienburg 37 . 1985 traktor osternienburg 38. 1986 traktor osternienburg 39. 1987 empor lindenau leipzig 40. 1988 motor köthen 41. 1989 traktor osternienburg 42. 1990 motor köthen damen nr. jahr verein 1. 1949 zsg industrie leipzig 2. 1950 aufbau börde magdeburg 3. 1951 einheit schwerin 4. 1952 stahl südwest leipzig 5. 1953 aufbau börde magdeburg 6. 1954 sc motor jena 7 . 1955 sc motor jena 8. 1956 sc rotation jena 9. 1957 motor köthen 10. 1958 motor köthen 11. 1959 sc motor jena 12. 1960 sc motor jena 13. 1961 sc motor jena 14. 1962 sc rotation leipzig 15. 1963 sc motor jena 16. 1964 sc motor jena 17 . 1965 motor carl zeiss jena 18. 1966 motor carl zeiss jena 19. 1967 carl zeiss jena 20. 1968 carl zeiss jena 21. 1969 carl zeiss jena 22. 1970 aufbau südwest leipzig 23. 1971 aufbau südwest leipzig 24. 1972 aufbau südwest leipzig 25. 1973 aufbau südwest leipzig 26. 1974 aufbau südwest leipzig 27 . 1975 aufbau südwest leipzig 28. 1976 aufbau südwest leipzig 29. 1977 aufbau südwest leipzig 30. 1978 traktor osternienburg 31. 1979 traktor osternienburg 32. 1980 traktor osternienburg 33. 1981 traktor osternienburg 34. 1982 traktor osternienburg 35. 1983 traktor osternienburg 36. 1984 traktor osternienburg 37 . 1985 traktor osternienburg 38. 1986 traktor osternienburg 39. 1987 aufbau südwest leipzig 40. 1988 traktor osternienburg 41. 1989 einheit zentrum leipzig 42. 1990 traktor osternienburg männliche jugend u18 nr. jahr verein 1. 1949 post west magdeburg 2. 1950 zgs industrie mitte leipzig 3. 1951 stahl südwest leipzig 4. 1952 stahl südwest leipzig 5. 1953 einheit güstrow 6. 1954 turbine dresden 7 . 1955 motor zeiss jena 8. 1956 motor köthen 9. 1957 motor köthen 10. 1958 motor köthen 11. 1959 wissenschaft pillnitz 12. 1960 motor köthen 13. 1961 wissenschaft pillnitz 14. 1962 wissenschaft pillnitz 15. 1963 wissenschaft pillnitz 16. 1964 wissenschaft pillnitz 17 . 1965 motor köthen 18. 1966 motor köthen 19. 1967 motor köthen 20. 1968 traktor osternienburg 21. 1969 traktor osternienburg 22. 1970 traktor osternienburg 23. 1971 motor optima erfurt 24. 1972 traktor osternienburg 25. 1973 traktor osternienburg 26. 1974 aufbau südwest leipzig 27 . 1975 traktor osternienburg 28. 1976 traktor osternienburg 29. 1977 chemie leuna 30. 1978 motor köthen 31. 1979 traktor osternienburg 32. 1980 rotation südost leipzig 33. 1981 empor lindenau leipzig 34. 1982 rotation südost leipzig 35. 1983 traktor osternienburg 36. 1984 empor lindenau leipzig 37 . 1985 empor lindenau leipzig 38. 1986 traktor osternienburg 39. 1987 traktor osternienburg 40. 1988 robotron optima erfurt 41. 1989 motor köthen 42. 1990 traktor osternienburg weibliche jugend u18 nr. jahr verein 1. 1950 bsg erich zeigner leipzig 2. 1951 motor jena 3. 1952 einheit rostock 4. 1953 einheit rostock 5. 1954 einheit rostock 6. 1955 motor zeiss jena 7 . 1956 sc motor jena 8. 1957 einheit zentrum leipzig 9. 1958 motor köthen 10. 1959 einheit zentrum leipzig 11. 1960 motor köthen 12. 1961 motor köthen 13. 1962 motor köthen 14. 1963 ssg nikolaischule leipzig 15. 1964 sc leipzig 16. 1965 medizin mitte leipzig 17 . 1966 lok schwerin 18. 1967 carl zeiss jena 19. 1968 medizin mitte leipzig 20. 1969 medizin mitte leipzig 21. 1970 traktor osternienburg 22. 1971 traktor osternienburg 23. 1972 traktor osternienburg 24. 1973 traktor osternienburg 25. 1974 medizin mitte leipzig 26. 1975 traktor osternienburg 27 . 1976 medizin mitte leipzig 28. 1977 traktor osternienburg 29. 1978 traktor osternienburg 30. 1979 traktor osternienburg 31. 1980 traktor osternienburg 32. 1981 empor lindenau leipzig 33. 1982 traktor osternienburg 34. 1983 traktor osternienburg 35. 1984 traktor osternienburg 36. 1985 aufbau südwest leipzig 37 . 1986 traktor osternienburg 38. 1987 aufbau südwest leipzig 39. 1988 einheit zentrum leipzig 40. 1989 einheit zentrum leipzig 41. 1990 einheit zentrum leipzig knaben u14 nr. jahr verein 1. 1967 ssg mellingen 2. 1968 traktor osternienburg 3. 1969 traktor osternienburg 4. 1970 traktor osternienburg 5. 1971 traktor osternienburg 6. 1972 traktor osternienburg 7 . 1973 motor köthen 8. 1974 traktor osternienburg 9. 1975 traktor osternienburg 10. 1976 motor köthen 11. 1977 traktor osternienburg 12. 1978 motor köthen 13. 1979 traktor osternienburg 14. 1980 motor meerane 15. 1981 traktor osternienburg 16. 1982 traktor osternienburg 17 . 1983 traktor osternienburg 18. 1984 traktor osternienburg 19. 1985 lok torgau 20. 1986 motor köthen</Page><Page Number="139">137 21. 1987 lok pritzwalk 22. 1988 motor köthen 23. 1989 traktor osternienburg 24. 1990 aufbau südwest leipzig mädchen u14 nr. jahr verein 1. 1968 traktor osternienburg 2. 1969 ssg r.-wagner-obersch. leipzig 3. 1970 ssg r.-wagner-obersch. leipzig 4. 1971 traktor osternienburg 5. 1972 lok plau 6. 1973 motor köthen 7 . 1974 traktor osternienburg 8. 1975 ssg r.-wagner-obersch. leipzig 9. 1976 lok schwerin 10. 1977 traktor osternienburg 11. 1978 ssg r.-wagner-obersch. leipzig 12. 1979 traktor osternienburg 13. 1980 traktor osternienburg 14. 1981 traktor osternienburg 15. 1982 traktor osternienburg 16. 1983 einheit zentrum leipzig 17 . 1984 einheit zentrum leipzig 18. 1985 traktor osternienburg 19. 1986 einheit zentrum leipzig 20. 1987 einheit zentrum leipzig 21. 1988 einheit zentrum leipzig 22. 1989 einheit zentrum leipzig 23. 1990 ssg r.-wagner-oberschule leipzig 17 . 1967 lok magdeburg 18. 1968 sc leipzig 19. 1969 motor meerane 20. 1970 chemie leuna 21. 1971 traktor osternienburg 22. 1972 traktor osternienburg 23. 1973 traktor osternienburg 24. 1974 traktor osternienburg 25. 1975 einheit zentrum leipzig 26. 1976 traktor osternienburg 27 . 1977 traktor osternienburg 28. 1978 traktor osternienburg 29. 1979 traktor osternienburg 30. 1980 traktor osternienburg 31. 1981 traktor osternienburg 32. 1982 traktor osternienburg 33. 1983 traktor osternienburg 34. 1984 traktor osternienburg 35. 1985 traktor osternienburg 36. 1986 traktor osternienburg 37 . 1987 traktor osternienburg 38. 1988 traktor osternienburg 39. 1989 traktor osternienburg 40. 1990 traktor osternienburg damen nr. jahr verein 1. 1951 einheit ost leipzig 2. 1952 motor zeiss jena 3. 1953 motor köthen 4. 1954 motor köthen 5. 1955 lok schwerin 6. 1956 sc rotation leipzig 7 . 1957 sc rotation leipzig 8. 1958 sc motor jena 9. 1959 sc motor jena 10. 1960 sc motor jena 11. 1961 sc motor jena 12. 1962 sc rotation leipzig 13. 1963 sc leipzig 14. 1964 sc motor jena 15. 1965 sc leipzig 16. 1966 aufbau südwest leipzig 17 . 1967 motor köthen 18. 1968 motor carl zeiss jena 19. 1969 motor köthen 20. 1970 narva berlin 21. 1971 aufbau südwest leipzig 22. 1972 motor köthen 23. 1973 traktor osternienburg 24. 1974 motor köthen 25. 1975 motor köthen 26. 1976 medizin mitte leipzig 27 . 1977 traktor osternienburg 28. 1978 traktor osternienburg 29. 1979 einheit zentrum leipzig 30. 1980 traktor osternienburg 31. 1981 medizin mitte leipzig 32. 1982 traktor osternienburg 33. 1983 traktor osternienburg 34. 1984 traktor osternienburg 35. 1985 traktor osternienburg 36. 1986 traktor osternienburg 37 . 1987 traktor osternienburg 38. 1988 traktor osternienburg 39. 1989 einheit zentrum leipzig 40. 1990 traktor osternienburg männliche jugend u18 nr. jahr verein 1. 1951 börde magdeburg 2. 1952 weißensee berlin 3. 1953 einheit zentrum leipzig 4. 1954 lok plau 5. 1955 motor carl zeiss jena 6. 1956 traktor osternienburg 7 . 1957 post karl-marx-stadt 8. 1958 post karl-marx-stadt 9. 1959 motor köthen 10. 1960 post karl-marx-stadt 11. 1961 post karl-marx-stadt 12. 1962 einheit zentrum leipzig 13. 1963 lok magdeburg 14. 1964 wissenschaft pillnitz 15. 1965 lok pritzwalk 16. 1966 lok magdeburg 17 . 1967 motor köthen 18. 1968 traktor osternienburg 19. 1969 traktor osternienburg 20. 1970 traktor osternienburg 21. 1971 traktor osternienburg 22. 1972 motor optima erfurt 23. 1973 traktor osternienburg 24. 1974 chemie leuna 25. 1975 traktor osternienburg 26. 1976 traktor osternienburg 27 . 1977 chemie leuna 28. 1978 motor köthen 29. 1979 traktor osternienburg 30. 1980 traktor osternienburg 31. 1981 traktor osternienburg 32. 1982 motor meerane 33. 1983 empor lindenau leipzig 34. 1984 traktor osternienburg 35. 1985 traktor osternienburg 36. 1986 traktor osternienburg 37 . 1987 traktor osternienburg 38. 1988 traktor osternienburg 39. 1989 robotron optima erfurt 40. 1990 traktor osternienburg weibliche jugend u18 nr. jahr verein 1. 1951 einheit ost leipzig 2. 1952 einheit zentrum leipzig 3. 1953 lok magdeburg 4. 1954 einheit zentrum leipzig 5. 1955 einheit zentrum leipzig 6. 1956 chemie buna schkopau 7 . 1957 sc motor jena 8. 1958 einheit zentrum leipzig 9. 1959 motor köthen 10. 1960 lok dresden 11. 1961 motor köthen 12. 1962 motor köthen 13. 1963 bgw berlin 14. 1964 lok plau 15. 1965 sc leipzig 16. 1966 medizin mitte leipzig 17 . 1967 lok schwerin 18. 1968 medizin mitte leipzig 19. 1969 lok plau 20. 1970 traktor osternienburg 21. 1971 traktor osternienburg hallenhockeymeister der ddr herren nr. jahr verein 1. 1951 einheit ost leipzig 2. 1952 einheit zentrum leipzig 3. 1953 einheit zentrum leipzig 4. 1954 lok pankow 5. 1955 einheit zentrum leipzig 6. 1956 lok pankow 7 . 1957 post karl-marx-stadt 8. 1958 sc rotation leipzig 9. 1959 post karl-marx-stadt 10. 1960 lok magdeburg 11. 1961 sc motor jena 12. 1962 sc motor jena 13. 1963 sc leipzig 14. 1964 sc motor jena 15. 1965 sc motor jena 16. 1966 sc motor jena feld- und hallenhockeymeister der ddr</Page><Page Number="140">hallenhockeymeister der ddr 138 22. 1972 traktor osternienburg 23. 1973 traktor osternienburg 24. 1974 traktor osternienburg 25. 1975 traktor osternienburg 26. 1976 traktor osternienburg 27 . 1977 traktor osternienburg 28. 1978 traktor osternienburg 29. 1979 motor stralsund 30. 1980 traktor osternienburg 31. 1981 traktor osternienburg 32. 1982 traktor osternienburg 33. 1983 empor lindenau leipzig 34. 1984 traktor osternienburg 35. 1985 traktor osternienburg 36. 1986 lok plau 37 . 1987 einheit zentrum leipzig 38. 1988 einheit zentrum leipzig 39. 1989 aufbau südwest leipzig 40. 1990 einheit zentrum leipzig knaben u14 nr. jahr verein 1. 1968 traktor osternienburg 2. 1969 traktor osternienburg 3. 1970 dynamo leipzig 4. 1971 motor meerane 5. 1972 traktor osternienburg 6. 1973 motor optima erfurt 7 . 1974 lok pritzwalk 8. 1975 traktor osternienburg 9. 1976 lok plau 10. 1977 lok pritzwalk 11. 1978 motor köthen 12. 1979 traktor osternienburg 13. 1980 motor köthen 14. 1981 motor köthen 15. 1982 traktor osternienburg 16. 1983 traktor osternienburg 17 . 1984 traktor osternienburg 18. 1985 lok plau 19. 1986 traktor osternienburg 20. 1987 lok plau 21. 1988 lok plau 22. 1989 traktor osternienburg 23. 1990 traktor osternienburg mädchen u14 nr. jahr verein 1. 1968 lok plau 2. 1969 lok schwerin 3. 1970 lok schwerin 4. 1971 r.-wagner oberschule leipzig 5. 1972 lok plau 6. 1973 traktor osternienburg 7 . 1974 lok schwerin 8. 1975 traktor osternienburg 9. 1976 lok schwerin 10. 1977 empor lindenau leipzig 11. 1978 r.-wagner oberschule leipzig 12. 1979 traktor osternienburg 13. 1980 einheit zentrum leipzig 14. 1981 traktor osternienburg 15. 1982 traktor osternienburg 16. 1983 traktor osternienburg 17 . 1984 traktor osternienburg 18. 1985 einheit zentrum leipzig 19. 1986 traktor osternienburg 20. 1987 lok plau 21. 1988 einheit zentrum leipzig 22. 1989 traktor osternienburg 23. 1990 einheit zentrum leipzig</Page><Page Number="141">139 nationale pokale silberschild nr. jahr sieger 1. 1913 süd 2. 1914 süd 1915 - 1920 nicht ausgespielt 3. 1921 nord 4. 1922 süd 5. 1923 süd 6. 1924 brandenburg 7 . 1925 süd 8. 1926 brandenburg 9. 1927 brandenburg 1928 nicht ausgespielt 10. 1929 brandenburg 11. 1930 brandenburg 12. 1931 brandenburg 13. 1932 brandenburg 14. 1933 brandenburg 15. 1934 brandenburg 16. 1935 brandenburg 1936 nicht ausgespielt 17 . 1937 pommern/brandenburg 18. 1938 brandenburg 19. 1939 brandenburg 1940 - 1947 nicht ausgespielt 20. 1948 süd 21. 1949 west 22. 1950 hamburg 23. 1951 west 24. 1952 berlin 25. 1953 west 1954 nicht ausgespielt 26. 1955 west 27 . 1956 west 28. 1957 west 29. 1958 niedersachsen 1959 nicht ausgespielt 1960 nicht ausgespielt 30. 1961 nord 1962 nicht ausgespielt 31. 1963 west 1964 nicht ausgespielt 32. 1965 west 1966 nicht ausgespielt 33. 1967 württemberg 1968 nicht ausgespielt 34. 1969 west 1970 - 1972 nicht ausgespielt 35. 1973 west 1974 nicht ausgespielt 36. 1975 west 1976 nicht ausgespielt 37 . 1977 rheinland-pfalz/saar 1978 nicht ausgespielt 38. 1979 west 1980 nicht ausgespielt 1981 nicht ausgespielt 39. 1982 west 1983 - 1985 nicht ausgespielt 40. 1986 west 1987 - 1992 nicht ausgespielt 41. 1993 west eichenschild nr. jahr sieger 1. 1936 nordmark 2. 1937 nordmark 3. 1938 niedersachsen 4. 1939 brandenburg 1940 - 1950 nicht ausgespielt 5. 1951 bayern 6. 1952 bayern 1953 nicht ausgespielt 7 . 1954 west 8. 1955 württemberg 9. 1956 bayern 10. 1957 hamburg 11. 1958 hamburg 1959 - 1960 nicht ausgespielt 12. 1961 nord 1962 - 1963 nicht ausgespielt 13. 1964 hamburg 1965 nicht ausgespielt 14. 1966 hamburg 1967 nicht ausgespielt 15. 1968 berlin 1969 nicht ausgespielt 16. 1970 hamburg 1971 nicht ausgespielt 17 . 1972 niedersachsen 1973 nicht ausgespielt 18. 1974 hamburg 1975 nicht ausgespielt 19. 1976 berlin 1977 nicht ausgespielt 20. 1978 berlin 21. 1979 west 1980 nicht ausgespielt 22. 1981 west 1982 nicht ausgespielt 23. 1983 west 1984 nicht ausgespielt 24. 1985 hamburg 1986 nicht ausgespielt 25. 1987 hamburg deutscher hockey pokal herren nr. jahr sieger 1. 1995 dürkheimer hc 2. 1996 gladbacher htc 3. 1997 harvestehuder thc 4. 1998 sc safo frankfurt 5. 1999 club an der alster hamburg 6. 2000 gladbacher htc 7 . 2001 rheydter sv damen nr. jahr sieger 1. 1995 berliner hc 2. 1996 berliner hc 3. 1997 berliner hc 4. 1998 berliner hc 5. 1999 rot-weiß köln 6. 2000 klipper thc hamburg 7 . 2001 club an der alster hamburg franz-schmitz-pokal nr. jahr sieger 1. 1952 berlin 2. 1953 hessen 3. 1954 west 4. 1955 hessen 5. 1956 west 6. 1957 west 7 . 1958 west 1959 nicht ausgespielt 8. 1960 berlin 9. 1961 hessen 10. 1962 hamburg 11. 1963 niedersachsen 12. 1964 bayern 13. 1965 hessen 14. 1966 west 15. 1967 kein sieger ermittelt * 16. 1968 niedersachsen 17 . 1969 niedersachsen 18. 1970 bayern 19. 1971 berlin 20. 1972 baden 21. 1973 west 22. 1974 west</Page><Page Number="142">140 23. 1975 west 24. 1976 hessen 25. 1977 bayern 26. 1978 west 27 . 1979 west 28. 1980 west 29. 1981 west 30. 1982 west 31. 1983 west 32. 1984 west 33. 1985 west 34. 1986 west 35. 1987 hamburg 36. 1988 west 37 . 1989 west 38. 1990 west 39. 1991 west 40. 1992 hessen 41. 1993 west 42. 1994 west 43. 1995 hessen 44. 1996 west 45. 1997 west 46. 1998 west 47 . 1999 west 48. 2000 west 49. 2001 hamburg 50. 2002 west 51. 2003 west 52. 2004 berlin 53. 2005 hessen 54. 2006 west 55. 2007 berlin 56. 2008 hamburg 57 . 2009 berlin * 1967 wurde nach zwei unentschiedenen fi-nalspielen zwischen west und baden kein sieger ermittelt. hessenschild nr. jahr sieger 1. 1955 hamburg 2. 1956 niedersachsen 3. 1957 hamburg 4. 1958 hamburg 5. 1959 hamburg 6. 1960 hamburg 7 . 1961 berlin 8. 1962 berlin 9. 1963 hamburg 10. 1964 hamburg 11. 1965 berlin 12. 1966 niedersachsen 13. 1967 berlin 14. 1968 berlin 15. 1969 hamburg 16. 1970 hamburg 17 . 1971 hamburg 18. 1972 berlin 19. 1973 west 20. 1974 west 21. 1975 west 22. 1976 west 23. 1977 berlin 24. 1978 west 25. 1979 niedersachsen 26. 1980 hamburg 27 . 1981 hamburg 28. 1982 hamburg 29. 1983 rheinland-pfalz/saar 30. 1984 rheinland-pfalz/saar 31. 1985 baden 32. 1986 west 33. 1987 hessen 34. 1988 hessen 35. 1989 hessen 36. 1990 hamburg 37 . 1991 hamburg 38. 1992 west 39. 1993 west 40. 1994 berlin 41. 1995 hamburg 42. 1996 hamburg 43. 1997 hamburg 44. 1998 west 45. 1999 west 46. 2000 hamburg 47 . 2001 hamburg 48. 2002 west 49. 2003 west 50. 2004 west 51. 2005 hessen 52. 2006 hamburg 53. 2007 hessen 54. 2008 hessen 55. 2009 baden-württemberg rhein-pfalz-pokal nr. jahr sieger 1. 1970 west 2. 1971 berlin 3. 1972 west 4. 1973 niedersachsen 5. 1974 rheinland-pfalz/saar 6. 1975 niedersachsen 7 . 1976 hessen 8. 1977 hessen 9. 1978 hessen 1979 nicht ausgespielt 10. 1980 west 1981 nicht ausgespielt 11. 1982 west 12. 1983 baden 13. 1984 west 14. 1985 west 15. 1986 west 16. 1987 west 17 . 1988 west 18. 1989 west 19. 1990 hessen 20. 1991 hessen 21. 1992 bayern 22. 1993 baden-württemberg 23. 1994 rheinland-pfalz/saar 24. 1995 berlin 25. 1996 berlin 26. 1997 west 27 . 1998 rheinland-pfalz/saar 28. 1999 berlin 29. 2000 hamburg 30. 2001 west 31. 2002 bayern 32. 2003 baden-württemberg 33. 2004 niedersachsen 34. 2005 hamburg 35. 2006 rheinland-pfalz/saar 36. 2007 berlin 37 . 2008 baden-württemberg 38. 2009 niedersachsen berlin-pokal nr. jahr sieger 1. 1982 hessen 2. 1983 hessen 3. 1984 hessen 4. 1985 hessen 5. 1986 hamburg 6. 1987 hessen 7 . 1988 hessen 8. 1989 west 9. 1990 hessen 10. 1991 berlin 11. 1992 west 12. 1993 hamburg 13. 1994 hamburg 14. 1995 baden-württemberg 15. 1996 hessen 16. 1997 bayern 17 . 1998 berlin 18. 1999 hessen 19. 2000 hamburg 20. 2001 west 21. 2002 west 22. 2003 west 23. 2004 hessen 24. 2005 hamburg 25. 2006 berlin 26. 2007 berlin 27 . 2008 west 28. 2009 west nationale pokale</Page><Page Number="143">141 ehrenpräsidenten und ehrenmitglieder ehrenpräsidenten: paul reinberg (hamburg; 1967) jürg schaefer (frankfurt/m; 1985) wolfgang rommel (hamburg; 1993) michael krause (dortmund; 1999) ehrenmitglieder: dr. adolf kulzinger (mannheim; 1973) bärbel kolbenschlag (würzburg; 1977) bernhard lockemann (hannover; 1977) konrad mechs (fürth; 1977) karl aichinger (stuttgart; 1981) dr. hugo budinger (köln; 1987) eberhard nöller (bonn; 1989) dr. kurt schneider (bad dürkheim; 1993) hanns-jörg winzer (berlin; 1993) magda esser (düsseldorf; 1995) wolfgang sinner (steinbach; 1999) walther lonnes (neuss; 2001) hans-jürgen pabst (frankfurt/m.; 2003) heinz wöltje (hannover; 2005) dr. christoph wüterich (stuttgart; 2005) joachim hürter (köln; 2005) franz selzer (bremen; 2009) empfänger der paul-reinberg-plakette: gudrun scholz (braunschweig; 1977) fritz schmidt (rüsselsheim; 1979) theo kern (heidelberg; 1981) ottima mayer (mönchengladbach; 1983) hockeyfamilie keller (berlin; 1985) hans-jürgen pabst (frankfurt/m.; 1987) eberhard nöller (bonn; 1989) willi henkel (weimar; 1991) osternienburger hc (1993) erich steller (berlin; 1995) hans handke (hanau; 1997) grete klinken (mönchengladbach; 1999) willi schäfer (frankfurt/m.; 2001) horst reinfrank (bad dürkheim; 2003) götz stumpf (sindelﬁngen; 2005) dr. günther conradi (leipzig; 2007) walther lonnes (neuss; 2009)</Page><Page Number="144">mitgliederstatistik des dhb jahr mitglieder 190 19 000 197 28 117 198 32 823 199 30 925 1930 33 099 1931 30 853 193 29 495 1933 27 027 1934 24 573 1951 20 620 1954 26 557 1957 29 905 1959 30 810 1961 30 879 196 30 890 1963 30 804 1964 30 655 1965 30 832 1966 32 013 1967 32 695 1968 33 184 1970 33 368 1971 33 363 jahr mitglieder 197 35 143 1975 36 367 1976 37 923 1978 40 870 1980 43 839 1981 44 377 198 46 381 1983 46 978 1984 47 830 1985 46 661 1987 46 709 1988 47 966 1990 55 646 199 57 805 1994 59 235 1996 60 259 1999 60 228 001 60 874 003 61 437 005 65 268 007 71 168 008 73 305 009 73 352 14 zwischen 10, 513 und jetzt 375 clubs die zahl der im deutschen hockey-bund organisierten vereine erlebte in den vergangenen 100 jahren na-turgemäß erhebliche schwankungen. interessant, dass die kurve nicht kontinuierlich nach oben zeigte. so gibt es von den zehn mitgliedsvereinen im dhb-gründungsjahr 1909 rasch einen enormen sprung auf 100 clubs (1914). anfang der 20er jahre der nächste schub. wie pilze schossen die vereine plötzlich aus dem boden: über 190 (1920), 310 (1921), 400 (1922) und 476 (1925) wurde 1928 mit 504 vereinen die nächste schwelle überschritten. den historischen höchststand gab es 1932 mit 513 clubs, ehe das politisch verän-derte umfeld den umkehrschwung einleitete. nach dem 2. weltkrieg ging es im westteil des nun geteilten deutschland mit 285 clubs (1951) weiter. die 300er-grenze überschritt der dhb erstmals wieder 1981 (315). die wiedervereinigung deutschlands brachte im jahr 1990 ungefähr 350 westclubs mit über 50 sektionen aus dem osten zusammen. allerdings erwiesen sich einige vereine nicht zuletzt aufgrund der großen gesell-schaftlichen umwälzungen als nicht überlebensfähig. im jubiläumsjahr 2009 zählt der dhb 375 clubs.</Page><Page Number="145"></Page><Page Number="146"></Page><Page Number="147">0</Page><Page Number="148"></Page></Pages></Search>