ulb Münster

DIE UNIVERSITÄTS- UND LANDESBIBLIOTHEK MÜNSTER Von der Buchausleihestelle zum Ort gemeinsamen Lernens und Studierens 6 ÖFFNUNG ZUR WELT: DAS FOYER Vor dem Umbau war der Eingangsbereich zur Bibliothek nied- rig und eng, hatte zu wenig Tageslicht. Das hat sich nun völlig verändert. Durch einen zweigeschossigen Glasvorbau betritt man das um mehr als fünf Meter erweiterte Foyer, das Größe, Öffnung, Licht vermittelt. Hochwertiger Naturstein aus Jura- marmor bildet den Bodenbelag und erzeugt eine transparente und lichte Atmosphäre. Wissenschaftliche Informationen, so darf man die Botschaft des Raumes deuten, werden hier je- dermann und jederfrau leicht zugänglich gemacht. Dazu passen auch die seit Jahren erweiterten Öffnungszeiten: War die ULB 1988 noch 49 Wochenstunden offen, so sind es heute 96. Die ULB hat nun wochentags von 8 bis 24 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Zentrum des Raums bildet die neue Servicetheke. Ge- schwungen und mit einem pastellgrünen Muranoglas-Mosaik verblendet, wirkt sie zugleich dezent und edel. Die fünf Ar- beitsplätze ermöglichten die Zusammenlegung aller Leihbe- reiche: Ortsleihe, Fernleihe und Lehrbuchsammlung bilden einen einladenden und offenen Servicebereich. Eine moderne Buchtransportanlage von der Theke in den Hin- tergrundbereich zum Sortiertisch wurde installiert und ein Selbstabholbereich für vorgemerkte und bestellte Bücher ein- gerichtet. Ein weiteres Plus: Durch die Erweiterung des Foyers konnten statt bisher 550 Garderobenschrankfächer insgesamt über 800 eingebaut werden. EIN ORT FÜR SAMMLUNG UND STUDIUM: DER NEUE LESESAAL Insgesamt sind durch den Umbau 3.500 qm zusätzliche Fläche entstanden. Aus der Sicht der Nutzerbedürfnisse ist die wich- tigste Erneuerung vermutlich der neue Lesesaal mit mehr als 40 m Länge und einer Breite von über sieben Meter. Erreichbar über eine Brücke vom alten Lesesaal im ersten Stock, bietet er für Studierende 120 komfortable Lese- und Arbeitsplätze. Die Beleuchtung ist abwechslungsreich und am Tageslicht orientiert: Während auf der Südseite nur zwei schmale Fenster- bänder in Sitzhöhe die Arbeitsplätze belichten, ist die Nord- seite zur „Gasse des Buches“ durch hohe Fenster geöffnet. Das Licht sowie helles Holz und Lesesaaltische mit Linoleum- Auflage sorgen für eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Fest montierte Wandregale und eingebaute Lesesaaltische mit individueller Strom- sowie LAN- Versorgung gehören zur Aus- stattung des Lesesaals. Zwischen Altbau und neuem Lesesaal ist eine neue Caféteria mit bequemen Möbeln und Getränkeautomaten eingerichtet worden. Siedient alsOrt der Kommunikation und Entspannung.

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